Grün ist die Zukunft der Landwirtschaft!

Grüne, also die bio-ökologische Lebensmittelproduktion, ist das Zukunftskonzept. Die gegenwärtige sogenannte „konventionelle“ Landwirtschaft – in Deutschland macht sie noch knapp 90% aus – muss umgebaut werden aus vielerlei Gründen. Einige der wichtigsten sind: Klimawandel, Ressourcenschwund der Kunstdüngergrundstoffe, Bedrohung des Trinkwassers durch landwirtschaftliche Einträge (Überdüngung), Schwund von Insekten und Bodenlebewesen. 

Die sogenannte „konventionelle“ Landwirtschaft arbeitet mit Pestiziden, Kunstdüngern, Giften, gentechnisch „optimierten“ Pflanzen (inzwischen gibt’s sogar gentechnisch „optimierte“ Tiere!). Laut Duden Synonymwörterbuch¹ bedeutet aber „konventionell“: „althergebracht, altüberliefert, herkömmlich, klassisch... aber auch …unnatürlich, unecht…“. Wickipedia interpretiert freundlicher:  …sie – die konventionelle Landwirtschaft – sei entstanden aus der herkömmlichen landwirtschaftlichen Betriebsform, die regionale Gegebenheiten berücksichtigt und von der Agrarwissenschaft empfohlene Produktions- verfahren anwendet, dabei die Landwirtschaftsgesetze einhält …“ (etwas verkürzt wiedergegeben)². Das ist aus meiner Sicht sehr verharmlosend ausgedrückt: man suggeriert, diese Art Landwirtschaft wäre wie einst jene – als man im 19. Jahrhundert begann, mit Freuden die Erfindung des Kunstdüngers (durch Philipp Carl Sprengel³ (1787-1859) und Justus von Liebig (1803 -1873)* – anzuwenden. Allerdings sprach man damals dann von moderner, zukunftweisender Landwirtschaft.

Naturnah war einst die Landwirtschaft
Bis weit in das 19. Jahrhundert hieß das viel Handarbeit – und die war schwer. Wer sich’s leisten konnte, nutzte Ochsen oder schwere Pferderassen zum Pflügen, zum Eggen und zum Ziehen hölzerner Erntewagen. Die wertvollen Tiere waren in engen Ställen untergebracht, wie die ländlichen Freilandmuseen bestätigen. Der Misthaufen vor dem Haus war wertvoll, weil man damit Böden düngte. Aber ein Idyll war das Leben eines Bauern nicht, doch man konnte vom Ertrag seines Hofes leben, nicht wenige recht gut. Und die Mitwelt, also Wildtiere, Insekten, Vögel, waren reichlich und vielfältig – und man pflegte sie mit Hecken an den Feldrändern; man wusste, sie alle sind auf ihre Art „Mitarbeiter“.

Naturnah ist heute nur die ökologische Landwirtschaft
Und sie muss wachsen! Schon des Klimas wegen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat als neues Ziel für 2030 einen Anteil von 20 % für den ökolo- gischen Landbau formuliert – eine Verdoppelung. Sie begründete dies so: „es sei eine besonders ressourcenschonende, umweltverträgliche und nachhaltige Wirtschaftsform“. So gesehen ist es eigentlich unverständlich, dass der Deutsche Bauernverband e.V. (inklusive seiner regionalen Verbände) noch immer nicht die Zeichen der Zeit erkennt und seine fast 270.000 Mitglieder auf den dringend notwendigen Wandel einstellt; die wesentlich kleinere Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e.V. (knapp 30.000 Mitglieder) scheint flexibler zu sein.

Den Begriff „konventionelle Landwirtschaft“ heute im Zusammenhang mit nicht ökologischer Landwirtschaft zu verwenden, ist eigentlich ungehäuerlich; ihm nahe kommen nur die Bio-Betriebe, zumindest hinsichtlich ihres Umgangs mit dem Boden, den Pflanzen und ihren Tieren, den Bienen, Insekten und dem Bodenleben. Sie bauen gezielt Humus auf (der viel CO 2 bindet). Viele dieser Bauern lassen ihre Tiere zwischen März und November tagaus, tagein auf der Weide, wo ihr Kot willkommener Dünger ist. Auch das Heu, das im Winter gefüttert wird, stammt vom nachwachsenden Grün dieser Weiden. Weil auch sie oft große Höfe haben, nutzen sie selbstverständlich moderne Technik fürs sanfte Pflügen, Traktoren als Zugmaschine und fahrende Erntemaschinen. Ihre Ställe sind moderne Ställe, manche sogar teilautomatisiert mit Selbstbedienung der Tiere und anderes mehr. Auch sie nutzen Gastarbeiter zur Ernte (bei Spargel und anderen Feldfrüchten beispielsweise). Und natürlich achten auch sie darauf, dass die Kosten dafür angemessen sind. In diesem Sinne sind sie ganz moderne Betriebe, die aber dort nach Art der einstigen Vorfahren arbeiten im Hinblik auf den Schutz und die Pflege von Boden und Natur. Bietet der natürliche Boden alle nötigen Nährstoffe, braucht die Pflanze keine chemischen oder genmanipulierten Hilfen. Ebenso wenig die Tiere bei artgerechter Haltung.

©   Hans-Werner Bunz                                            Foto: © Slow Food/Marco del Comune      

¹) Das Synonymwörterbuch, Bibliografisches Institut & F.A. Brockhaus, Mannheim 2007 
²) https://de.wikipedia.org/wiki/Konventionelle_Landwirtschaft 
³) https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Sprengel  
*) https://de.wikipedia.org/wiki/Justus_von_Liebig

Ecodesign – eine Initiative des BMU*

TOO GOOD TO GO
Die Wegwerf-Unkultur der Menschen in Deutschland (und anderswo) ist gewaltig – und beschämend: 18 Millionen Tonnen, rund 30 % der Agrarflächen, landen ungenutzt in der „Tonne“ – werden weggeschmissen¹. Das war und ist auch dem BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz & nukleare Sicherheit) viel zu viel. Deshalb startete man schon 2011 den „Bundespreis für ECODESIGN – die höchste staatliche Auszeichnung für ökologisches Design in Deutschland“. Seitdem wird dieser Wettbewerb jährlich durchgeführt, im Jahr 2012 war die erste Prämierung der eingereichten Ideen, Konzepte und Produkte. Und in der Tat, es sind intelligente, oftmals ganz überraschend faszinierende Produkte, ungewöhnliche, mit sehr kreativem Ansatz. Aber auch immer wieder solche, die erstaunlich einfach scheinen, aber eben deshalb auch überraschen. Doch offenbar wird darüber so gut wie nicht berichtet und gesprochen, was wahrhaftig mehr als schade ist, geradezu sträflich, zeigen doch diese Ergebnisse, dass die Welt durch menschliche Kreativität durchaus besser werden kann. Mit Ideen, die den Globus und das Klima wirklich schonen – und oftmals sogar naheliegend sind. Die besten Ideen – herausragend gestaltet, umweltverträglich und zukunftweisend (so das Motto) – werden auch prämiert: Der Bundespreis Ökodesign ist die höchste staatliche Auszeichnung für ökologisches Design in Deutschland.

Produkt, Service, Konzept, Nachwuchs
Sie sind die Kategorien des Wettbewerbs. Ihre Bedingungen sind:
1. Die Kategorie Produkt verlangt bereits auf dem deutschen Markt erhältliche Produkte oder marktreife Prototypen mit absehbarer Einführung in den deutschen Markt.
2. Die Kategorie Service verlangt bereits in Deutschland angebotene Dienstleistungen oder Systemlösungen und Prototypen mit Marktreife und naher Markteinführung.
3. Die Kategorie Konzept verlangt zukunftsweisende Studien und Modellprojekte – noch ohne Markteinführung.
4. Die Kategorie Nachwuchs verlangt Arbeiten von Studierenden, entstanden im Rahmen des Studiums und von Absolventen*innen, deren Abschluss max. ein Jahr zurück liegt (Stichtag ist der Ausschreibungsbeginn).
Die Jury ist hochrangig: Professoren*innen und Experten*innen für Produktdesign, für Kommunikationsdesign, für Modedesign, für Architektur, für Kreislaufwirtschaft, für Ökologie, für biobasierte Kunststoffe.

Die Prämierungen in den einzelnen Jahren schwanken zwischen 23 und 50 Gewinnern; der Wettbewerb 2020 hatte 28, der erste im Jahr 2012 gar 50 Gewinner. Ein paar Beispiele (Texte sind verkürzt übernommen aus der Produkt-Beschreibung):
2012 gewann u.a. das „Sanpack„, ein Kfz-Verbandset aus Recyclingkarton schadstofffrei erzeugt, stabil und leichtgewichtig; einzelne Teile sind austauschbar. ELMOTO, ein emissionsfreies E-Bike von 46 kg, erreicht hohe Geschwindigkeiten und große Reichweite, langlebiger Radnabenantrieb; Aku und Verkleidungsteile sind sortenrein recycelbar. Palmleather, ein nachhaltig pflanzlicher Lederersatz aus Blättern von Palmrinde; das geschmeidige Palmleder entsteht durch ein einfaches, ökologisches Verfahren.
2020 gewann u.a. Wildling Shoes: Schuhform und Sohlendesign unterstützen die gesunde Fußentwicklung, die Rohstoffe sind europäische Wolle, Hanf und Leinen oder Recyclingfasern, verarbeitet von lokalen Weber*innen. Langlebig durch Reperaturservice. Die Online-Druckerei für nachhaltige Printmedien ermöglicht nur Drucksachen auf ökologischer Basis wie 100 % Recycling-Papier, mineralölfreie Bio-Druckfarben, Strom aus erneuerbaren Energien, unvermeidbare Emissionen bei Druck und Versand kompensiert man durch Investitionen in öko-soziale Klimaschutzprojekte. CETUS – Ultra Sensitiv Fishing – innovative Grund-Schleppnetzfischerei: keine Meeresgrund-Beschädigung; Sensoren und Klappen im Netz sortieren den Beifang und entlassen ihn sofort aus dem Netz. Außerdem messen und analysieren die Sensoren den Meeresgrund, das Wasser und die Biomasse für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Fischwirtschaft.

Es wäre wahrhaftig zu wünschen, dass die Erzeuger all der prämierten Produkte bereits heute gute Geschäfte machen – zur Freude der Mitwelt, unseres Globus, des Klimas und unserer Zukunft.

©   Hans-Werner Bunz                Bild: Der Erde Landmassen im Kugeldesign © Slow Food

*Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz & nukleare Sicherheit         
¹
) siehe auch Beitrag „Keine Lebensmittel verschwenden“

Weltklima: Bio alleine genügt nicht

Schon vor neun Jahren, 2012, beklagte ich die Zerstörung der Welt in einem Artikel für die Zeitschrift „Slow Food“ von Slow Food Deutschland e.V. (Teil der weltweiten, 1986 in Italien gegründeten Slow Food Organisation): Die Welt sei aus den Fugen geraten durch grenzenloses „immer mehr“, wirtschaftliches Wachstum genannt. Stand heute (Februar 2021) ist die Welt in noch viel größerem Maße geschädigt durch die ungebrochene Gier nach mehr; Wachstum, Wachstum, Wachstum ist das Mantra – koste es die Welt, was die eigenen Ziele erfordern.

Nicht nur Unternehmen denken (und handeln) so, auch viele Staaten mit Regierungen, die sich vor allem den eigenen Interessen verpflichtet fühlen – auch wenn’s anderen schadet. Inzwischen mehren sich aber die warnenden Stimmen: Wir, die Menschheit, hätten nicht mehr viel Zeit, die globale Katastrophe zu vermeiden, der Klimawandel sei hausgemacht. Grönland werde bald seinem Namen Grünland gerecht. Die Meeresspiegel steigen mehr und mehr – dramatisch für viele Menschen, die Inseln bewohnen oder flache Küsten.
Plastikvermüllt sind fünf riesige Strudel in den Weltmeeren: zwei im Pazifik, einer davon im Nordpazifik zwischen Nordamerika und Asien als größter überhaupt mit der Fläche Mitteleuropas, zwei im Atlantik, einer im Indischen Ozean (siehe Mitweltfeind Nr. 1: Plastik!). Fakt sind auch die zunehmende Ozeanversauerung mit seinen verherenden Folgen und das exorbitante Artensterben – zu Wasser und zu Lande.
Immer heißere Temperaturen bei uns und weltweit, auch in der Arktis, wo inzwischen das Eis schmilzt, geschmolzen sind schon einige der Alpen-Gletscher (wenn’s so weitergeht – wo kommt dann das Wasser her?). Der Abbruch eines Gletschers in Indien dieser Tage (Anfang Februar 2021) ist ein Menetekel: gigantische Zerstörungen und viele Tote. Immer weniger werden unsere Trinkwasser-Reserven, die Trockenperioden aber immer länger.
Hinzu kommt der wachsende Einfluss immer größer werdender Unternehmen mit ihren weltweiten Niederlassungen und Verbindungen, gegen die kleine Länder keine Chance haben – und selbst große immer weniger. 

Bisher nur eine Hoffnung: Die Welttemperatur-Begrenzung
Als 2015 die Welt (190 Länder) zur Weltklima-Konferenz nach Paris eilte und tatsächlich eine rechtsverbindliche Zielsetzung erreichte: die globale Durchschnittstemperatur niedriger als plus 2°C zu halten, möglichst nur 1,5°C, war Hoffnung gesät. Freilich erlaubt dieses globale Ziel durchaus regional/national viel höhere Temperaturen. Formell ratifizierte die EU dieses Ziel am 5.10.2016, in Kraft trat es offiziell am 4.11.2016: Erst da hatten die 55 Länder, die mindestens 55 % der weltweiten Emissionen zu verantworten haben, ihre Ratifizierungsurkunden hinterlegt.

Deutschland hat bereits 2008 durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz & nukleare Sicherheit ein umfangreiches Programm als Nationale Klimaschutz-Initiative (NKI) entwickelt. Man möchte gemeinsam mit den Bürger*innen sowie Akteuren aus Gesell-, Wirt- und Wissenschaft innovative Ideen und Konzepte entwickeln und verwirklichen. 2018 feierte man das Konzept: 28.750 Klimaschutzprojekte, die mit € 905.000.000 gefördert wurden und 19,5 Millionen Tonnen CO2-äquivalente Treibhausgas-Emissionen einsparten. Nach wie vor ist dieses Projekt aktiv und hat aktuell Aktivitäten bis April 2023 definiert.

Der deutsche Kohle-Ausstieg (⇒Kohlekraftwerke – die Klimakiller) ist ohne Zweifel eine richtige Entscheidung, freilich dauert er lange: bis Ende 2038. Doch offenbar wäre es möglich, schon 2030 durch ökologische Produktion den Ausstieg verlustfrei zu bewältigen. Fraglich ist, ob sich die Regierung diesem Konzept zuwendet. Inzwischen fördert Deutschland auch das internationale Projekt „Haru Oni“ in Chile für grünem Wasserstoff; deutsche Unternehmen hätten, so Bundesminister Peter Altmeier, weltweit eine Spitzenposition*.

Doch das allein genügt nicht. Es muss viel mehr geschehen:
Rasche Aufforstungsprogramme (erschütternd der Zustand des Harz-Gebirges, das ich vergangenen Sommer (2020) besuchte, dies aber weltweit. Stoppen der illegalen Abholzungen in vielen Ländern und besonders die Regenwald-Vernichtungen, ganz besonders jener in Brasilien zu Gunsten der Weideflächen für Rindfleisch und des Soja-Anbaus; ca. 80 % des Soja dient als Tiernahrung für Schweine und Geflügel aus sogenannter konventioneller Haltung.
Gerade dieser gigantische Regenwald ist besonders wichtig für’s globale Klima, was das Bolsonara-Regime jedoch ignoriert zu Gunsten von Großgrundbesitzern und Siedlern: Zwischen August 2019 und Juli 2020 wurden 11,088 km² Regenwald vernichtet von Rinderzüchtern, Holzfällern, Bodenspekulanten¹, noch mehr als die ganze Fläche Jamaikas. Zugleich sind diese Abholzungen auch ein Verbrechen gegen die indigenen Bewohner des Regenwaldes, ebenso gegen die einmalige Pflanzen- und Tiervielfalt – und gegen die Weltgemeinschaft, da dieser Regenwald fürs Klima von globaler Bedeutung ist. Vor diesem Hintergrund könnte die EU durchaus Druck auf Bolsonaro und Konsorten ausüben im Rahmen des →Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten.
In einem Interview der Zeitschrift DIE ZEIT vom 11.02.2021 Nr. 7, sagt der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, „man müsse anders über den Klimawandel sprechen und entschlossener handeln, weil er Deutschland härter träfe, als die meisten denken, da wir uns bereits zu einem Wassernotstandsland entwickeln. Überhaupt würde der Wert von Wasser deutlich steigen und einen anderen CO-2-Preis brauchen,… das bisherige System akzeptiere die Wirtschaft nicht, bilde er sich aber aus Angebot und Nachfrage, gelänge es eher, den CO-2-Ausstoß zu senken, besonders, senke man massiv die Energiesteuern. Ökonomie und Ökologie ließen sich gut verbinden. Klimaschutz sei keine Last, sondern eine Chance. Mit Ökologie lasse sich Wohlstand erhalten. Ohne Ökologie würde am Ende auch das Wachstum begrenzt sein“.

20 Prozent Bio-Produktion in Deutschland bis 2030
Bio
-Produktion schont den Globus, die Natur, das Klima, die Vielfalt. Der Wechsel von konventionell zu Bio geht in Deutschland allerdings langsam, aber doch stetig, wie auch in den Nachbarländern Schweiz und Österreich. Insbesondere Österreich bewirtschaftet, bezogen auf die österreichischen Agrar-Flächen von 2.541.155 ha, prozentual mehr als das Doppelte, nämlich 675.974 ha oder 26,6 %²; die 20 %-Marke riß man schon 2017; inzwischen (2019) sind 22,2 Prozent der österreichischen Agrar-Betriebe Bio-Betriebe. Die 12 % deutschen Bio-Bauern mit 33.698 Bio-Höfen bewirtschafteten 2019 immerhin 10,1 % (über 1,65 Millionen ha) der gesamten deutschen Agrarflächen (16.7 Millionen ha). In absoluten Zahlen freilich übertreffen die deutschen Bio-Landwirte die österreichischen um das 2,45-fache nach Fläche – und auch nach Zahl der Betriebe³.

©   Hans-Werner Bunz                                    Foto: © Helga Bunz: Alter Wald in Franken

¹) FAZ net 1.12.2020,/www.peta.de/themen/soja-regenwald,  ²) www.bio-austria.at,   ³) www.foodwatch.org/de    
*) www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/12/

                                                          Siehe auch die Beiträge
                                               Kohlekraftwerke – die Klimakiller  
                                            Ackergifte verpesten unsere Atemluft
                     Ökologische Belastungsgrenzen unseres Globus, Teil 1 & Teil 2
                                                    

Kohlekraftwerke – die Klimakiller

Neben den noch sechs Atomkraft-Meilern – drei in Nord-/Nordwest-Deutschland, drei in Süddeutschland (weltweit aktuell 418 inkl. der 6 deutschen*) – betreibt  Deutschland aktuell noch 74 aktive Kohle-Kraftwerke. Weltweit sind es 2.452. Die 6 deutschen Atomkraftwerke werden 2021/2022 stillgelegt, 3 im  Jahr 2021 (2 im Norden, 1 im Süden), im Jahr 2022 das letzte im Norden und die 2 im Süden. Hingegen soll es noch lange dauern bis die Kohle-Kraftwerke abgeschaltet sind: laut Plan der Bundesregierung sollen die letzten erst Ende 2038 den Betrieb einstellen. Doch es sieht so aus, dass möglicherweise schon viele bis 2030 abgeschaltet sein könnten, vorausgesetzt, man einigt sich.

Kohlefrei erst 2038?
Kohle-Kraftwerke sind schlimme Klimaschädiger durch ihre Emissionen. Ganz besonders jene, die Braunkohle nutzen. Sie verschmutzen nicht nur die Luft, sondern zerstören ganze Landschaften, vernichten buchstäblich komplette Dörfer, zwingen die Bewohner zum Wegzug. Die großen Abbaugebiete heißen Lausitz (Ostdeutschland) und Nordrhein-Westfalen. Steinkohle wird nicht mehr abgebaut; Ende 2018 war Schluss damit. Seitdem wird Steinkohle importiert. Nur das Salz-Bergwerk ist noch im Ruhrgebiet aktiv. Doch schon seit 1991 importierte Deutschland Steinkohle¹, anfänglich waren es 15.408.000 t, 2014 – der Höchststand – waren es gewaltige 57.386.000 t, von da ab schrumpfte der Bedarf auf 40.351.000 t im Jahr 2019. Und soll nun schrumpfen auf 0 t – nach dem Willen der Bundesregierung – allerdings erst Ende des Jahres 2038. 

Zuerst weniger Braunkohle-Kraftwerke
Bis Ende 2020 sollten die kleinen Braunkohle-Kraftwerke abgeschaltet sein. Und in der Tat, einige sind stillgelegt, wenngleich noch vier Jahre in „SiBe“ (Sicherheitsbereitschaft) wie das kleine Kraftwerk in Buschhaus (NS) mit 356 MW (MegaWatt). Ebenso die 7 Blöcke der 4.411 MW-Anlage in Neurath (NRW); Ende 2022 werden 5 der 7 Blöcke stillgelegt sein. Ebenso die 2 Blöcke des 562 MW-Kraftwerks Flimmersdorf und 1 von 7 Blöcken des 3.406 MW-Kraftwerks im nahen Bergheim-Niederaußem, zwei weitere sind bereite in „SiBe“, 2021 kommt ein dritter Block dazu. Ebenso stillgelegt wird das kleine Braunkohle-Kraftwerk Frechen (NS) Ende 2022. Von den sechs Braunkohle-Kraftwerken in Ostdeutschland sind in Jänschwalde bereits 2 der 6 Blöcke stillgelegt, in Schwarze Pumpe erst Ende der 2020er Jahre (beide Blöcke), in Chemnitz (Sachsen) wird 1 der beiden Blöcke 2023 stillgelegt, 2029 auch der 2. Block; in Lippendorf alle erst 2035 und Boxberg je 2 der 4 Blöcke 2029 und 2038, in Schkopau, Sachsen-Anhalt, erst 2034 beide Blöcke. Vor allem in NRW sind weiterhin einige Dörfer durch den Abbau im Tagebau Garzweiler existenziell gefährdet. Teuer ist zudem der Deal: Die Unternehmen erhalten dafür 4,4 Milliarden Euro, was insofern ungerechtfertigt erscheint, da nicht nur jene Blöcke aus der DDR-Zeit sehr veraltet sind – sie alle sind zudem außergewöhnliche Luftverschmutzer und Klimaschädiger. 

Und die Steinkohle-Kraftwerke?
Auch diese 63 sollen abgeschaltet werden. Und auch hier gibt es bei den meisten mehr als einen einzigen Block im Kraftwerk. Laut Plan sollen die letzten Blöcke der Steinkohle-Kraftwerke auch bis spätestens Ende 2038 stillgelegt sein. Mit diesem Konzept verhindere Deutschland die in Paris vereinbarten internationalen Klimaziele und ebenso die vereinbarte Klimagerechtigkeit, so der Wissenschaftler Dr. Pao-Yu Oei, der auch im DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) veröffentlicht. Deutschlands gesellschaftliche Mehrheit ist lt. Umfragen fürs Einhalten der Klimaziele.

Ausstieg aus der Kohle-Verstromung schon bis 2030?
Mit dem bisherigen Konzept des Ausstiegs aus der Kohle-Verstromung bis spätestens zum Jahr 2038 verstößt offensichtlich Deutschland gegen die 2015 beim Pariser Klima-Gipfel getroffenen Vereinbarungen zur globalen Klimagerechtigkeit. Eine Analyse im Auftrag von Ørsted, Hamburg, bestätigt die Möglichkeit eines früheren Ausstiegs aus der Kohle-Verbrennung, nämlich bereits im Jahr 2030, vorausgesetzt der Öko-Stromausbau (Photovoltaik) würde vervielfacht werden. Es gibt offenbar genügend Belege, dass man schon 2030 am Ziel sein könnte, denn eigentlich wäre nur „dieser Termin volkswirtschaftlich und klimapolitisch verträglich“. Zudem sei „ein zügiger Kohleausstieg einfacher und volkswirtschaftlich günstiger als die rasche Reduzierung von Treibhausgasen…in Verkehr, Stahl- oder Zementindustrie.

Im ersten Halbjahr des Jahres 2020 lag der Kohle-Anteil bei der Netto-Strom-Erzeugung bei nur noch rund 20 Prozent (2019: 29, 2018: 37 Prozent). Das beweise, so die Autoren der Untersuchung, „dass der Ausbau der Erneuerbaren, günstige Gaspreise und gestiegene Preise für Emissionszertifikate die Kohlestrom-Produktion auch ohne ein Ausstiegsgesetz stark zurückdränge – allein aus wirtschaftlichen Gründen.“  Ein vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz & nukleare Sicherheit beauftragtes Gutachten komme zum Schluss, es bestehe auch kein Anrecht auf Entschädigungszahlungen.

Ebenso führe in die Irre die Idee der Bundesregierung, Erdgas einzusetzen als Brückentechnologie und diese finanziell zu fördern: die Rohstoffgewinnung und der Transport seien unvereinbar mit den Klimazielen. Hingegen, so der wissenschaftliche Autor der Studie, Dr. Pao-Yu Oei, kämen zahlreiche Studien zum Ergebnis, „dass Deutschland und Europa mit Strom und Wärme aus erneuerbaren Energiequellen versorgt werden können“.*³ Allerdings müsse bei Photovoltaik das Fünffache an jährlich installierter Leistung erreicht werden, was zudem über 200.000 sichere Arbeitsplätze bedeuten würde. Gelänge dies, würde zugleich der Kohle-Ausstieg beschleunigt werden, da ein weiterer Betrieb von Kohle-Kraftwerken nach 2030 nicht lohne. Hinzu käme auch die Tatsache, dass die hiesigen Steinkohle-Kraftwerke bereits jetzt ökonomische Probleme hätten und auch das Öko-Institut habe errechnet, selbst jüngere Braunkohle-Kraftwerke könnten ihre Betriebskosten und die der sie beliefernden Tagebaue nicht mehr decken.

Soweit die mir gegenwärtig zugänglichen Informationen. Es ist ein Thema von sehr großer Bedeutung – nicht nur für Deutschland. Ich werde es weiter verfolgen.

©   Hans-Werner Bunz                                              Foto: Kraftwerk/Pixabay (Steve Buissinne)

*) de.statista.com, ¹) de.statista.com, ) Statista (Juli 2020), )Statista (Dezember 2020), *³) EnergieWinde (Energiepolitik: Eine verpasste Chance)


Thema Essen: Zu welcher Klasse gehören Sie?

Wir sind eine 2-Klassen-Gesellschaft – wenn’s um gutes, mitwelt-schonendes Essen geht. Der Unterschied ist nicht das Einkommen, sondern das, was wir essen und trinken. Die Avantgarde, also die Zeitgemäßen, bevorzugen die gesunden Bio-Lebensmittel; die anderen, die Gestrigen, gucken nach Billigem und – ein Trick des Handels – schön Anzussehendem: Im Supermarkt-Regal soll alles blendend frisch aussehen – besonders die Gemüse. Oft ist dieses „blendend“ in der Tat eine Blendung, eine Täuschung also! Wie das? Der Einkäufer des Supermarktriesen verlangt vom Bauern kurz vor der Ernte erneutes Pestizide spritzen gegen Insektenfraß oder – je nach Frucht – noch mal zu düngen, um die Blätter zu stabilisieren*. Denn die Transporte dauern oft Tage bis zum jeweiligen Laden und sollen da ja noch frisch aussehen – ohne es wirklich zu sein (Studie des Umwelt-Bundesamtes)*. Und beim Fleisch? Je billiger es ist, desto schlechter hatten es die Tiere, wie immer wieder die Skandale beweisen, vor allem bei Ställen mit tausenden Tieren¹, aber nicht nur dort. Doch nur sie können den großen Supermarkt-Organisationen das Billigfleisch ermöglichen.         

Die Avantgarde, der kluge Mensch also, schaut weniger aufs Äußere, sondern aufs Innere. Denn da lebt der Unterschied: Das Bio-Produkt kennt kein Pestizid, keinen Kunstdünger, keine Massentierhaltung auf engem Raum. Das trifft ganz besonders auf jene zu mit dem Siegel Bioland e.V., Demeter e.V., Naturland e.V., Biokreis e.V., Biopark e.V., Ecoland e.V., Ecovin e.V., Gäa e.V.. Produkte mit einem dieser Siegel entstammen kluger und verantwortungsvoller Land- und Tierwirtschaft: mit naturgerechter Tierhaltung also und einer die natürliche Bodenfruchtbarkeit erhaltenden oder gar steigernden Bewirtschaftung. Die Mengenerträge sind zwar im Durchschnitt etwas geringer als bei so genannten „konventionell“ produzierenden Bauern. Aber dafür sind die Produkte wesentlich gesünder für die Mitwelt und den Konsumenten – und zudem auch noch genussreicher.

Viele Konsumenten haben bereits die Hofläden der Bio-Bauernhöfe oder deren Direktvermarktung entdeckt. Hier bekommt man zum fairen Erzeugerpreis, bei dem auch der Erzeuger noch verdient, vorzügliche, gesunde, geschmacksstarke Produkte. Ich empfehle hier, weil es vergleichbares so nirgendwo gibt, meine eigenen Seiten für Bio-Betriebe: einfach anklicken: Hohenlohe/Schwäbisch Haller Land (34 Bio-Betriebe),  Tauberfranken (38 Bio-Betriebe), Oberfranken (77 Bio-Betriebe) und Unterfranken (176 Bio-Betriebe). Die Seiten werden immer wieder aktualisiert.

©   Hans-Werner Bunz                                                   Foto: Hans-Werner Bunz

*) Schrot & Korn, 2021-1, S. 27-29     ¹) Gilt nicht für Hühner im verschiebbaren Mobilstall mit großem Auslauf.

34 Bio-Bauernhöfe & Bio-Betriebe in Hohenlohe/Schwäbisch Hall

                                          Hohenlohe und Schwäbisch Haller Land
Beide Regionen sind zutiefst fränkisch. Der Name Schwäbisch Hall bezeugt die Existenz einer Saline, ein Ort also, an dem Salz gewonnen wird. Erstmals, datiert 1037, tauchte der Ort Hall als „villa halle“ in einem 1090 gefälschten Stiftungsbrief auf. Der „Vorname“ Schwäbisch kam erst viel später dazu, als die Haller nach einem Streit mit den Würzburger Fürstbischöfen sich 1488 von diesen lossagten und dem Schwäbischen Bund beitraten. Fränkisch hingegen waren die Hohenloher Fürsten und Grafen, die es einst recht zahlreich gab, heute freilich sind zwei Linien herausragend: Die Linie Hohenlohe-Langenburg, wohnend in ihrem dortigen Schloss, und die Linie Hohenlohe-Öhringen, wohnend in ihrem Schloss in dieser größten Stadt Hohenlohes. Viele so mancher anderer Schlösser werden aber auch von Nachkommen anderer Linien bewohnt. Nicht wenige sind aber auch verkauft worden wie z.B. das prachtvolle in Weikersheim, vor tausend Jahren einst der erste Herrensitz der Linie Hohenlohe. Und wie spricht man in Hohenlohe? Hohenlohisches Fränkisch selbstverständlich, verständlich auch für einen Unter-, Ober- und Tauberfranken – und auch, wenn man nur ein wenig mit dem Fränkischen vertraut ist. Der Anteil von Bio-Betrieben, bzw. von Betrieben, die ökologisch-mitweltfreundlich agieren in dieser Region von rund 2.261 km², ist aktuell mit einem (1) Betrieb pro 67 km² unter den vier beschriebenen Regionen (Oberfranken, Unterfranken, Tauberfranken) jene, die an dritter Stelle steht. 

Wer sich und der Welt etwas Gutes tun möchte, für den ist öko-biologisch Erzeugtes die einzig richtige Wahl: sie vereint Wohlschmeckendes mit klimaverbessernder, CO 2 minimierter Atmosphäre und Gentechnikfreiheit. Der BioBauer schützt
a) die Landschaft,
b) greift auf gentechnikfreies, oft traditionelles Saatgut zurück,  
c) erhält die Fruchtbarkeit der Böden, 
d) regeneriert sogar die ausgelaugten Flächen, wenn er solche aus konventioneller Bearbeitung übernimmt. Nicht minder wichtig ist Bio-Ökologie in der Tierzucht und -haltung: Nur sie gewährleistet ein weitgehend artgerechtes Leben der Tiere.

EU-Bio ist die Mindestanforderung. Deutlich höhere Anforderungen stellen die Öko-Vereine: Bioland e.V., Demeter e.V., Naturland e.V.; sie vereinen wohl die meisten ökologischen Bio-Betriebe. Aber auch die kleineren Verbände wie Biopark e.V.Biokreis e.V., Ecoland e.V., Ecovin e.V., Gäa e.V. lassen mindestens 1 x im Jahr streng kontrollieren.

Siehe auch die Übersichten
Oberfranken
Tauberfranken
Unterfranken

Alle nachfolgenden Texte sind recherchiert. Genutzt wurden verschiedene Quellen:
Bioland-Höfe Hohenlohe/Schwäbisch Hall,
Hofläden & Direktvermarkter
sowie die Webseiten der Bio-Betriebe.
Da und dort fehlten Informationen in den Listen, weshalb telefonisch bei den Betrieben nachgeforscht wurde. Die nachfolgende Liste wird immer wieder optimiert und auf den neuesten Stand gebracht.
Hinzu kamen inzwischen auch die Verbesserungen/Ergänzungen der Erzeuger.

 

Hohenlohe/Schwäbisch Haller Land: 34 bäuerliche & handwerkliche BIO-Betriebe
Großartige Quellen für genussvolle Lebensmittel:
gut (Geschmack), sauber (Natürlichkeit), fair (kostengerecht)
Klima schonend, Böden heilend, Natur schützend, Vielfalt bietend
aktualisiert 12.01.2021

Braunsbach/Jungholzhausen (74542)
Bioland-Däuber’s-Hof, Matthias Deuber, Langenburger Str. 2, Tel: 07906-8586, Mail:  hof@daeubers-hof.de, www.daeubers-hof.de. Der über 300 Jahre alte Hof ist ganz modern: 45 ha Ackerland und große grüne Flächen für 5.000 Legehennen. Sie leben in mehreren großen Ställen mit großem Warmbereich, wo die Tiere zwischen Sitzstangen klettern, fressen, trinken und die Eier in den Legenestern ablegen können. Hinzu kommt ein überdachter Allwetterauslauf, wo sie unter Bäumen und Gehölzen Schutz vor zuviel Sonne und Feinden finden. Der größte Teil des Futters ist selbst angebaut, Bio natürlich: Weizen, Hafer, Mais, Erbsen, Luzerne, gepressten Sonnenblumen, Leinsamen und Sesam plus teilweise, zugekauften regionalem Sojaschrot. Seit 2017 verfügt man auch über einen Mobilen Stall, in dem die eingestallten Legehennen 6 Monate länger leben, ihre Minderleistung und dessen Kosten gleichen die im Festall neu eingestallten Junghennen aus. Die Eier werden an viele Betriebe der Region geliefert (siehe Webseite). aber auch im eigenen Hofladen verkauft, neben Nudeln, Brot auch allerlei Zugekauftem – in Bio-Qualität natürlich.

Bretzfeld/Weißlensburg (74626)
Bioland-Schafhof Valentin  Jaurnick, Am Steg 3, Tel: 0176-97341912, Mail: kontakt@schafhof-jauernik.de, www.schafhof-jauernik.de. Allerlei sehr verschiedene Tiere birgt der Hof: 100 Ostfriesische Milchschafe & einige Böcke der Rasse; hinzu kommen Hirsche im eigenen Wildgehege, das zum Hof gehört. Außerdem auch eine kleine Herde Limpurger Rinder, ihr sehr gutes Fleisch ist eine Delikatesse, ganz besonders wenn’s ein Limpurger Weideochse¹ war. Die Winteröffnungszeiten des Hofladen: Di-Sa: 16–18 Uhr. Die Produkte sind: allerlei Schafskäse-Sorten/Arten wie cremiger, gekräuterter Frischkäse, milder Weichkäse mit Kräutern, cremiger Camembert, Schafskäse in Salzlake, Natur-Joghurt und auch stichfester Joghurt, Grillkäse und Schafskäse in Salzlake. Hinzu kommen Quark, Lamm- und Hirschfleisch.

Bühlertann (74424)
Bioland-Hof Thomas Hägele, Ziegelstr. 8, Tel: 07973-910558, Mail: haegele@biotomate.de, bioland-haegele@t-online.de, www.biotomate.de. Der Betrieb bietet eine Fülle der Gemüsearten Tomaten, Chili, Paprika und Kräutern. Die aktuell verfügbaren Sorten sind auf der Webseite veröffentlicht; das Sortiment umfasst 150 Sorten Tomaten, 120 Sorten Chili, 130 Sorten Käuter. Der Hofladen ist geöffnet Do 16-18, Sa 9-12 Uhr.

Bühlertann/Rosenbühl
Bioland-Rosenhof, Nr. 21, Tel: 07973-1765, Mail: rosenhof.scheller@gmail.com. Die Produktpalette ist stattlich: neben Kartoffeln und – je nach Jahreszeit – verschiedenen Gemüsen von den Äckern werden auch Tiere gehalten: Legehennen, die Eier produzieren, Mast-Hähnchen, Weihnachtsgänse und stattliche Puten (Truthüner). Doch auch Großvieh – Rinder – ist hier heimisch. Im Hofladen, Sa 8-13 Uhr, bekommt man alles je nach Saison, das Rindfleisch und das der anderen Tiere – allerdings nur auf Vorbestellung.

Bühlerzell/Geifertshofen (74426)
Bioland-Dorfkäserei Geifertshofen, Bachstr. 2, Tel: 07974-911770, Mail: info@dorfkaeserei.de, www.dorfkaeserei.de. Gegründet 1998 als handwerkliche Bio-Heumilchkäserei zur Unterstützung der wenigen regionalen Bio-Heumilchbetriebe – heute sind es jedoch 17 mit insgesamt 30 Mitarbeitern. Die Kühe tragen ihre Hörner, weiden auf Wiesen, bekommen in der kalten Jahreszeit von der Sonne getrocknetes Heu. Weidehaltung ist gut für die Artenvielfalt, die Natur und die Kühe. Die Milch wird auf traditionelle Weise zu Käse verarbeitet, sie enthalten nur Heumilch, Kulturen, Lab, Siedesalz. Weitere Produkte sind Molkenrahm-Butter und Eis aus Heumilch. Im hauseigenen Dorfladen werden neben den eigenen Produkten auch Fleisch und Wurst vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein und vom bœuf de Hohenlohe, Bio-Gewürze, Senf, Getreide und vieles mehr angeboten. Der Betrieb gehört heutee zur Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall.

Bioland-Reutebachhof, Lorenz Maisch, Reutebachhof 1, Tel: 07974-616, Mail: info@schafmilch.de, www.Schafmilch.de. 70 ha Grünland, davon 20 ha Streuobstwiesen, als Weide für die Schafe sowie 7 ha Ackerfläche für Kleegras.

Frankenhardt/Brunzenberg (74586)
Biolandbio-biss – „der grüne Stand“, Friedemann Schwarz, Nr. 7, Tel: 07959-1274, Mail: info@biobiss.de, https://biobiss.de. Seit über 30 Jahren besteht der Betrieb inzwischen. Man produziert vor Ort frische Flammkuchen für die Kundschaft: auf Märkten und Veranstaltungen im Freien wie in Hallen. Es sind klassische wie auch kreative Flammkuchen-Kreationen. Verwendet werden nur Bio-Produkte, weitestgehend erzeugt in der Region Hohenlohe (> Heumilch der Demeter-/BiolandMolkerei und der Bioland-Dorfkäserei Schrozberg bzw. der > Bioland-Molkerei OBEG Hohenlohe). Erzeugt werden die Flammkuchen frisch in den mobilen Gastronomieständen, die sowohl im Freien wie in Hallen einsetzbar sind, vorausgesetzt, diese haben Stromanschlüsse für die Backöfen, im Freigelände sind die eigenen Holzbacköfen aktiv. Der Betrieb ist Slow Food Unterstützer seit vielen Jahren. 

Frankenhardt/Honhardt
Demeter-Honhardter Höfe, Ostweg 15, Tel: 0

Gaildorf/Reippersberg (74405)
Bioland-Hof Reimer, Flurstr. 6, Tel: 07971-8584, Mail: hasenmaier-reimer@web.de. Erzeugt werden Lammfleisch und -wurst von eigenen Schafen, dazu Eier eigener Legehennen, diverse Getreide und Gemüse sowie verschiedene Kartoffelsorten, Obst eigener Streuobstwiesen, Säfte und Milchprodukte. Dies alles bietet der Hofladen (Fr 14-18 Uhr), darüber hinaus auch ein Naturkostsortiment mit Brot und vielen weiteren Produkten. Außerdem bietet man für Interessenten Hofführungen und Hütehunde-Vorführungen.

Hardthausen/Gochsen (74239)
Demeter-naturTalent Oase Haaghof, Haaghof 1, Tel: 07139-452464, Mail: kress@haabhof.com. Man produziert Kartoffelspezialitäten und diverse Wurzelgemüse, hält Weideschweine und Weiderinder, die wiederum zu Fleisch und Wurst verwandelt werden – natürlich immer nur ein Tier. Den Produkten kommt man auch näher durch vom Inhaber veranstaltete Genussabende (max. 25 Personen) Der Hofladen ist geöffnet Fr 14-18, Sa 10-14 Uhr.

Ilshofen (74532)
Bioland-Hof Katrin & Hartmut Herrmann, Brübelgasse 8, Tel: 07904-7742, Mail: zurbuntenkuh@t-online.de, www.zurbuntenkuh.de. Der Hof ist sehr vielseitig: Da gibt es 100 Hühner mit 3 Hähnen, die im Freien leben, ins Hühnermobil sich zurückziehen können, darin abgeschlossen übernachten, bzw. zum neuen Platz gefahren werden. 440 Masthähnchen der Rasse Bress Gauloise, im eigenen Brutschrank „ausgebrütet“, leben in einem großen Stall mit überdachtem Wintergarten und großem Grünauslauf bis zur Schlachtreife in den eigenen Schlachträumen. Weitere Tiere des Hofes sind ein Putenpaar mit Nachwuchs, 50 Kaninchen, 2 Schweine für den Eigenbedarf, 2 Shetland-Ponies, Hund und Katze. Als Produkte werden verkauft Hähnchen und Suppenhühner, Eier, Backwaren aus eigener Produktion, Kartoffeln, Gemüse und Rindfleisch vom Gelbvieh (alias Gelbes Frankenvieh¹) und vom Pinzgauer Rind – insgesamt sind es 7 – 10 Muttertiere plus ihren Kälbern. Sind diese 10 Monate alt, wird sie entweder geschlachtet oder in die Herde eingereiht. Zum Produktionsprogramm gehören auch Gemüse, vor allem Kartoffeln, oft in großer Vielfalt, darunter auch alte Sorten wie Bamberger Hörnla¹, aber auch Zwiebeln, Möhren, Rote Bete und Hokkaido-Kürbisse. Und auf den 25 Streuobstbäumen wächst der Apfelsaft.      ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Kirchberg/Jagst (74592)
Bioland-Bäckerei Schlötter, Hauptstr. 14, Tel: 07954-8867, Mail: entdecke.den.geschmack@online.de. Direktvermarktung diverser Gebäcke mit heimischen Bio-Sonnenblumenkernen aus der Region, Bioland-Mehlen und Bioland-Butter der Bioland-OBEG Hohenlohe GmbH & Co. KG, eine Gründung von Bioland-Bauern.

Demeter-Mo-Eismanufaktur, Marina Nina Sohl, Schloß Kirchberg, Tel: 07954-2989862, handwerklich erzeugtes Eis aus Heumilch in vielerlei Varianten: mit ayurvedischen Substanzen, mit Karamell, mit Kirschvarigato, mit Stracciatella, mit Vanille und sizilianischer Bargamote, Zitrone mit Schlossminze usw.. Als gläserne Eismanufaktur agiert man in den Arkaden der ehemaligen Schlosswäscherei – und ist zum Treffpunkt geworden.

Kirchberg/Weckelweiler
Demeter-Landwirtschaft & Gärtnerei Sozialtherapeutische Gemeinschaften Weckelweiler e.V., Heimstr. 10, Tel:  07954-970120, Mail: werkstattleitung@weckelweiler-gemeinschaften.de, www.weckelweiler-gemeinschaften.de. Beide Betriebe – Gärtnerei & Landwirtschaft – arbeiten seit Jahrzehnten nach Demeter-Prinzipien. In der Pflanzsaison findet in der Gärtnerei ein großer Gemüse-, Zierpflanzen Heil-, Küchen-, Pflanzen- und Teekräuter-Markt statt. Der So-Bio-Laden ist geöffnet Mo + Sa 9-13, Di + Fr 9-18, Mi + Do 9-17 Uhr.

Künzelsau/Garnberg (74653)
DemeterHofladen Frank, Steinbacher Weg 35, Tel: 07940-8392, Mail: info@demeterhofladen-frank.de, www.demeterhofladen-frank.de. Seit 1983 ist man Demeter-Mitglied. Vermarktet werden im Hofladen sowohl eigene Produkte, also von eigenen Rindern und Schweinen Fleisch- und Wurstwaren, Frischmilch, Quark; Kartoffeln, Getreide, Mehle, Apfelsaft aus eigenem Anbau. Aber auch Demeter-Produkte anderer Erzeuger wie Brot (Bäckerei Krimmer, Hofgut Hermersberg, Bäckerei Kretschmar), Gemüse (Gärtnerei in Amlishagen).  Der Hofladen ist geöffnet Mo 8:30-13, 17-19, Di, Mi 17-19, Do 8:30-19, Fr 15-19, Sa 8:30-13 Uhr.  Außerdem Di, Fr 7-12 Uhr auf dem Künzelsauer Wochenmarkt. Schlachttermine werden auch auf der Webseite angegeben, ebenso die einzelnen Fleischteile sowie die Wurstwaren.

Künzelsau/Mäusdorf
Demeter-Geflügel vom Brunnenhof GbR, Hohe Str. 25, Tel: 07940-2270, Mail: info@gefluegelvombrunnenhof.de, http://gefluegelvombrunnenhof.de. Weitläufige Freilaufställe, die Tiere entscheiden was sie mögen: die grüne Wiese, die schattigen Plätze unter Obstbäumen, das sichere Folienhaus, die Feldscheune. Gehalten werden neben Hühnern auch Gänse, Puten und Rindern, nur Mutterkühe. Der Hof umfasst eine Betriebsfläche von 25 ha, davon sind Äcker 19 ha und Dauergrünland 6 ha, 2,5 ha davon sind Streuobstflächen. Die 9 Mutterkühe (Fleckvieh, Limousin) haben Liegebuchten und einen ganzjährigen Auslauf. Die 1.500 Puten und die 1500 Landgockel sind das Lebendige des Hofs. Sie erhalten pelletiertes Putenmastkorn, Getreide, hofeigenes und auch von regionalen kooperierenden Partnern. Geschlachtet wird das Geflügel im eigenen, modernen Schlachthaus.

Langenburg (74595)
Demeter-Schafkäserei Langenburg, Norbert Fischer, Breberweg 2, Tel: 07905–475, Mail: roque-blue@gmx.de, www.schafkaese.com. Rohmilchkäse aus Urproduktion – seit 35 Jahren. 280 Milchschafe der Rassen Ostfriesen-Milchschaf und Basken-Milchschaf beweiden die Wiesen – sie sind nur mit Kompost und Schafmist gedüngt, rings um Langenburg sowie im Brettach- und im Jagsttal. Als Treiber dienen 2 Border Collies und ein Schutzhund. Produziert werden Robiola, Camembert und Blue Grey, doch auch Lammfleisch, das weniger fett ist. Auch Felle sind im Angebot. Als Landwirtschaft kommt noch der Anbau von Dinkel, alte Weizensorten und Emmer.

Langenburg/Unterregenbach
EU-Bio-rotermohn das restaurant, Martin Berstecher, Am Bach 24, Tel: 07905-940780, Mail: rotermohn.berstecher@web.de, www.roter-mohn.biz. Die Öffnungszeiten sind auf der Webseite aufgeführt, ebenso, ob noch Plätze vorhanden. Auch Sonderverastaltungen gibt es wie z.B. Tischpicknicks, ebenso die Speisen und Getränke zum Mitnehmen. Angeboten werden auch Kochkurse. Grundsätzlich gilt für alles: Erwünscht ist Barzahlung.

Mainhard/Riegenhof (74535)
Demeter-Riegenhof mit Hoflädle, Doris & Edmund Braun, Nr. 4, Tel: 07903-2782, Mail: doris@biolaedle.de, www.biolaedle.de. Die Mutterkuh-Herde ist in der wärmeren Jahreszeit durchgehend auf den bunten, planzenreichen Wiesen – rund 30 ha Dauergrünland, in der kalten in einem geräumigen Laufstall am Hof; gleiches gilt auch bis zur Schlachtreife für die vom >Demeter-Völkeswaldhof in Oberroth< übernommenen Jungbullen, die mit den eigenen Jungbullenherde mitlaufen. Als Ausgleich übernimmt wiederum der Völkeswaldhof das Melken der Kühe. Das Schlachten der gereiften  Jungbullen übernimmt ein Landmetzger im nahen Dürrnast. Das Hoflädle bietet allerlei: Brot aus dem eigenen Holzofen und andere Backwaren, außerdem auch frisches Rindfleisch, diverse Wurstwaren, traditionell erzeugtes Sauerkraut, Gemüse & Obst von eigenen Feldern (ca. 1 ha Ackerland) und Streuobstbäumen sowie von kooperierenden Gemüse- & Obstbauern – und noch vieles mehr. Alles in Bio-Qualität. Das Hoflädle ist geöffnet: Mi, Sa 9-13, Do, Fr 9-19 Uhr.

Oberrot/Scheuerhalden (74420)
Demeter-Betriebsgemeinschaft Völkleswaldhof, Anja & Pius Frey GbR, Völkeswaldweg 5, Tel: 07977-292, Mail: Voelkleswaldhof@t-online.de, www.voelkeswaldhof.de. Seit gut 60 Jahren wird hier biodynamisch gewirtschaftet. Der Einzelhof auf fast 500 m Höhe im Naturpark Schwäbischer-Fränkischer Wald hält 50 Milchkühe (Vorzugsmilch) und 50 Rinder, also Kühe, Kälber und ein Bulle, plus einige Schafe, Hühner, Esel, Pferd, Katzen, und ein Hund. Die Jungbullen ziehen nach der Stillzeit zum benachbarten Demeter-Riegenhof (siehe ⇒ Mainhardt) zur weiteren Aufzucht. Die Milchkühe Schwarz- und Rotbunte – weiden von März – November auf den Bergwiesen, in der übrigen Jahreszeit erhalten sie Heu Die Milch der eigenen Kühe – wird auch wird auch per Direktvermarktung im Umkreis von 20 km an private Haushalte und Geschäfte (letztere siehe Völkeswaldhof-Webseite) geliefert.

Obersontheim/Engelhofen (74423)
EU-Bio-Hof Martin Mayer, Hengelgasse 1. Tel: 07973-5924, Mail: martin-mayer-engelhofen@t-online.de. Mayers Fokus sind die inzwischen relativ selten gewordenen traditionellen hohenloher Rinder der Rasse Limpurger Rind. Seit 1989 als Bio-Betrieb zertifiziert, dürfen die Tiere fast ganzjährig auf den Weiden leben. Das aromatische Fleisch des Limpurger Rinds (vor allem das vom weidenden Ochsen) ist von besonderer Güte, es wird verkauft per Direktvermarktung ab Hof. Und zur Weihnachtszeit auch Weihnachtsbäume.

Obersontheim/Ummenhofen
Bioland-Hof Gutheiß, Stegwiesenstr. 93, Tel: 0793-912955, Mail: tobias.gutheiss@gmx.de. Legehennenhaltung, Direktvermarktung der Eier, Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Öhringen/Verrenberg (74613)
EU-Bio-Weingut Fürst Hohenlohe-Öhringen GmbH & Co.KG, Wiesenkelter 1, Tel: 07941-94910, Mail: info@verrenberg.de, www.hohenlohe-schwaebischhall.de. Das VDP-Weingut hat eine Monopol-Lage, nämlich den gesamten Verrenberg – und dies seit rund 800 Jahren. Man produziert sehr unterschiedlich Weine aus und mit 7 Weißwein- und 4 Rotweinsorten. Ein Restaurant – die Wiesenkelter – erwartet auch den hungrig-durstigen Gast.

Satteldorf (74589)
BiolandHofladen Seibold GbR, Hofbühlweg 1, Tel: 07951-277270, Mail:guenter.seibold1@web.de. Neben Kartoffeln, Getreiden & Karotten aus eigenem Anbau auch selbstgebackenes Brot. Außerdem auch ein komplettes Naturkost-Sortiment. Hofladen geöffnet Di 17-18, Fr 16-18:30 Uhr.

Schrozberg (74575)
Demter-Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken e.G., Molkereistr. 2, Tel: 07935-91150, Mail: info@molkerei-schrozberg.de, www.molkerei-schrozberg.de. Die Demeter-Bauern verzichten auf das Enthornen ihrer Tiere. Die Landwirte sind überwiegend baden-württembergisch, aber auch einige fränkische sind Partner. Die Milch wird nur pasteurisiert, was die meisten natürlichen Inhaltsstoffe erhält, keinesfalls aber homogenisiert oder gar nicht ultrahocherhitzt: Der Sahnepfropf ist ein Qualitätsmerkmal. Neben der Milch erzeugt man auch Joghurts verschiedener Art, Sahne, Quark, Milchgetränke.

Schrozberg/Zeil
Bioland-OBEG Hohenlohe Erzeugergemeinschaft GmbH & Co. KG, Nr.3, Tel: 07935-1545, Mail: info@obeg.de, www.obeg.de, eine landwirtschaftliche Vermarktungsgesellschaft, gegründet von 9 Erzeugern, Demeter– und Bioland-Bauern zwischen Ulm im Süden, Karlruhe im Westen, Wertheim im Norden und Schrozberg im Osten. Vermarktet werden Getreide aller Art (Dinkel, Weizen, dreierlei Roggen, zweierlei Emmer, Einkorn, Urmut/Khorasan, ebenso Mehle, Vollkornschrote, Backflocken, Keimlinge, Ruchmehl, Urgetreidespezialitäten. Hinzu kommen süddeutsche Saaten & Kerne, Linsen, Amaranth, Kürbis sowie diverse natürliche Backmittel. Empfänger dieser Produkte sind Hofläden, Restaurants, Verbraucher-Genossenschaften, Kindergartenküchen, die direkt beliefert werden.

Schwäbisch Hall (74523)
Bioland-Gärtnerei Karin & Jürgen Krummrein-Bruder, In der Klinge 10, Tel: 0791-43269, Mail:  gaertnereikrummrein_bruder@yahoo.de. Direktvermarktung von Pflanzen, Obst, Gemüsen sowie Backwaren. Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 16 – 18, Sa 9 – 12 Uhr.

Bioland-Hof Kleincomburg GbR, Kleincomburger Weg, 50, Tel: 0

Schwäbisch Hall/Wackershofen
EU-Bio-Solawi Hall, Linsengasse 2, Jan Laiblin, Mail: solawi-hall@posteo.de, https://solawi-hall.de. Als inzwischen gemeinnütziger Verein Elisenhof e.V. arbeitet man nach biologisch-dynamischer Anbauweise, also gewissermaßen nach Art von Demeter. Humusaufbau, Pflanzenkompost, Mulch, Zwischenfrüchte, Gründüngung plus bio-dynamische Präparate sind die Prinzipien. Alles Saatgut ist nachhaltig erzeugt und samenfest, die Pflanze erschafft also ihre Samen selbst. Die Mitglieder – genannt Ernteteiler*innen – bezahlen einen einheitlichen monatlichen Beitrag und erhalten dafür frische, biodynamisch erzeugte Lebensmittel, die sie sich an vorbestimmten Stellen abholen. Die monatlichen Kosten hängen u.a. auch ab von der Anzahl der Familienmitglieder, wobei Kinder deutlich kostenbegünstigt sind. 

Untermünkheim (74547)
Bioland-Kimmers Backstub‘, Ingmar Kimmer, Hohenloher Str. 39, Tel: 0791-8362, Mail: ingmar.krimmer@krimmers-backstub.de, www.krimmers-backstub.de. Das Brot-Sortiment ist Bioland-zertifiziert. Auch andere Produkte bestehen aus Bio-Rohstoffen, vorwiegend aus regionalem Anbau. Das Verkaufspersonal informiert gerne auf entschprechende Nachfragen. Die Rezepte enthalten keine künstlichen Zusätze, aber viel Handarbeit wie einst. Neben dem Laden befindet sich auch Kimmers Cafe; die Öffnungszeiten sind: Mo – Fr 6-18, Sa 6:30-12:30 Uhr. Kimmers Backwaren gibt es auch in Schwäbisch Hall, Künzelsau, Michelfeld, Gottwollshausen, Öhringen, Michelbach (siehe Webseite).

Untermünkheim/Schönenberg
Bioland-Hof Engelhardt, Nr. 2, Tel: 07906-8195, Mail: naturkost@hof-engelhardt.de, www.hof-engelhardt.de. Seit 1989 ist man Bio-zertifiziert, der Hof aber bereits 300 Jahre im Familienbesitz, aktuell betreibt ihn die 11 Generation. Neben dem Landbau für Gemüse hält man auch 1.000 Hühner.
Seit 28 Jahren ist man wöchentlich 2 mal auf dem Wochenmarkt im Herzen der Stadt Schwäbisch Hall mit Gemüsen, Obst, Brot und Eiern. Ein weiterer Vertriebszweig sind die eigenen Öko-Kisten, die es nicht nur für private Haushalte gibt, sondern auch für die Gastronomie. Der Zugang dazu ist vergleichsweise einfach: Die eigene Webseite führt Sie zielsicher.

Vellberg/Eschenau (74541)
Bioland-Restaurant „Rose“, Ortsstraße 13, Tel: 07907-2294, Mail: briefkasten@eschenau-rose.de, www.eschenau-rose.de. Jürgen Andruschkewitsch ist ein leidenschaftlicher Koch, seine Frau Adelheit betreut die Gäste. Als Koch liebt Andruschkewitsch die Suche nach Kräutern in seiner unmittelbaren Umgebung. Und so sind ihm neben den Alles-Essern auch Vegetarier* und Veganer*innen willkommene Gäste; und wer gar ein Verträglichkeitsproblem mit einem bestimmten Produkt hat, er tauscht es gerne aus.

Wolpertshausen/Reinsberg (74549)
EU-Bio-Hof Kühnle, Heroltstr. 20/22, Tel: 0

Wüstenrot/Spatzenhof (71543)
Bioland-Honig-Manufaktur Spatzenhof, Nr. 28, Tel: 07945-9425683, Mail: mail@honigmanufaktur-spatzenhof.de, www.honigmanufaktur-spatzenhof.de. Die Honige – sie spiegeln die ganze Vielfalt des Fränkisch-Schwäbischen Waldes: Streuobst-Wiesen-Honig, Tausend-Blüten-Honig, Sommer-Honig, Wald-Honig, Akazien-Honig, Linden-Honig, Tannen-Honig, Kastanien-Honig, Spatzenhofer Gold, Honig-Senf, Schoko-Nuss-Honig und vieles andere mehr, auch Honig-Wein, Honig-Likör, sogar einen Honig-Brand und einen Honig-Balsam-Essig. Propolis-Produkte, Bienenwachs und anderes mehr – alles im Zusammenhang mit Honig. Der Hofladen ist geöffnet Do 16-19, 1. Sa im Monat 9-12 Uhr oder nach tel. Vereinbarung.

©   Hans-Werner Bunz                    Foto: © Hendrik Haas, Weideochsen Limpurger Rind

Unterfranken: 189 Bio-Bauernhöfe & Bio-Handwerksbetriebe

                                                                 Unterfranken
Das Essen spielt eine nachhaltige Rolle hinsichtlich der Beschädigung unseres Globus – kann aber auch einen wesentlichen Beitrag leisten, diese Beschädigung zu vermeiden: Durch die Wahl ökologisch erzeugter Lebensmittel. Sie schmecken gut, oft sehr gut, und sind authentisch. Sie essend beeinflusst man das Klima positiv, senkt CO 2, hilft mit, weitere Bauern zum Wechseln auf ökologische Landwirtschaft zu motivieren. Öko-Bauern müssen lt. EU-Vorschriften ökologisches, gentechnisch freies Saatgut verwenden. Ebenso wichtig ist Bio in der Tierzucht und -haltung für ein weitgehend artgerechtes Leben der Tiere.

Eigentlich ist es also sehr leicht, für sich und gleichzeitig auch für die Welt etwas Gutes zu tun: möglichst viel öko-biologisch Erzeugtes kaufen: So vereint man Wohlschmeckendes mit klimaverbessernder, CO 2-minimierender Atmosphäre und Freiheit von jeglicher Gentechnik. Der Bio-Bauer schützt somit
a) die Landschaft – 
b) greift auf gentechnikfreies, oft traditionelles Saatgut zurück – 
c) erhält die Fruchtbarkeit der Böden –
d) regeneriert sogar ausgelaugte Flächen, wenn er solche aus konventioneller Bearbeitung übernimmt.
e) Ebenso wichtig ist Bio-Ökologie in der Tierzucht und Tierhaltung: Nur sie gewährleistet ein weitgehend artgerechtes Leben der Tiere.

EU-Bio ist die Mindestanforderung. Deutlich höhere Anforderungen stellen die Öko-Vereine: Bioland e.V., Demeter e.V., Naturland e.V.; sie vereinen wohl die meisten ökologischen Bio-Betriebe. Aber auch die kleineren Verbände wie Biopark e.V.Biokreis e.V., Ecoland e.V., Ecovin e.V., Gäa e.V. kontrollieren jährlich streng. Unter den hier vorgestellten vier Regionen ist Unterfranken jene, deren Dichte von Bio-Betrieben an 2. Stelle steht: alle 49 km² gibt es einen Bio-Betrieb.

Siehe auch die Übersichten
Oberfranken
Tauberfranken
Hohenlohe

Alle Texte dieser Region sind recherchiert. Genutzt habe ich verschiedene Quellen wie
Demeter e.V., www.regionales-bayern.de,
Bund Naturschutz Würzburg, BioRegio Unterfranken,
Entwicklung Bio-Betriebe U-O-Franken,
oekolink-mainfranken.de/oekologischeinkaufen.
Hinzu kamen auch die Ergänzungen/Verbesserungen der Erzeuger.
Die nachstehende Liste wird immer wieder optimiert und auf den neuesten Stand gebracht.

 

In Unterfranken 189 Bio-bäuerlich-handwerkliche Betriebe
Großartige Quellen für genussvolle Lebensmittel:
gut (Geschmack), sauber (Natürlichkeit), fair (kostengerecht)
Klima schonend, Böden heilend, Natur schützend, Vielfalt bietend
aktualisiert – 06.03.2021 –

Aidhausen/Kerbfeld (97491)
Naturland-Hof Franz Bayer, Humbrechtshäußer Str. 1, Tel: 09526-1342, Mail: post@naturlandhof-bayer.de, www.naturlandhof-bayer.de. Schon seit 1994 bewirtschafte Franz Bayer seinen 14 ha großen Hof Naturland-zertifiziert, Mehl-Getreide – Weizen, Roggen, Dinkel – sind seine Produkte. Und diese bietet er auch in seinem Hofladen an: Sa 9-12 Uhr – und nach Vereineinbarung.

Altertheim/Oberaltertheim (97237)
Bioland-Hof Kraus-Egbers-Mosmann, Oberes Tor 21, Tel: 09307-1536, Mail: info@der-biohof.com, www.der-biohof.com, bewirtschaftet 150 ha, davon sind 139 ha Ackerflächen (2,5 ha Gemüseanbau; 420 qm2 Folienhäuser). Auf den Äckern werden Feldgemüse, Kartoffeln, Hafer, Gerste und Schälsonnenblumen angebaut, aber auch Dinkel/Weizen; Dinkel/Roggen als Fruchtfolge (mit Untersaat), 11 ha sind  Dauergrünland. 17 Mutterkühe der besonders geschmacksstarken Rasse Fränk. Gelbvieh¹ mit Nachzucht. Direktvermarktung ab Hof & im eigenen Hofladen in Würzburg, auch ist man SoLaWi-Mitglied (solidarische Landwirtschaft).                  ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Amorbach/Beuchen (63916)
EU-Bio-Hof Erich Adelmann, Nr. 62, Tel: 09373-3360, www.regionales-bayern.de/anbieter/familie-adelmann-11594, Mail: adelmann_amorsbrunn@web.de. Die Familie bewirtschaftet ihre kleine Landwirtschaft im Nebenerwerb. die Adelmanns lieben die Tiere: auf ihrem Hof leben Mutterkühe der irischen Rasse Dexter mit ihrem Nachwuchs und von der besonders geschmackstarken Rasse Fränkisches Gelbvieh1 sowie Schafe vieler Rassen. Die Mutterkühe leben ganzjährig auf der Weide, ebenso die Schafe. Gefüttert werden sie nur mit Grünland-Produkten, also Gras, Heu & Grassilage; hinzu kommen noch Hühner. Per Direktvermarktung verkauft man nach vorheriger Absprache ab Hof Weiderindfleisch und -wurst, Lammfleisch sowie Eier vom Geflügel. Der Hof ist ein zertifizierter Erlebnis-Bauernhof.                1) Slow Food Arche des Geschmacks

Arnstein (97450) 
EU-Bio-Hof Dominik Manger, Büchholder Str. 2, Tel: 0160-97264089, Mail: dominik.manger@naturfleisch-bio.de, www.naturfleisch-bio.de. Direktvermarktung: Fleisch vom Bio-Angusrind – 80 Mutterkühe leben mit ihren Kälbern und zwei Deckbullen auf 80 ha Weiden von März bis Ende November. Im Winter genießen sie den Offenfrontstall mit Stroh-Einstreu und das Wiesenheu sowie auch Silage von diesen Weiden. Einige der 8 – 10 Monate alten Kälber, die Milch-Rinder, werden geschlachtet und direkt vermarktet als Sparpaket, aber auch als Einzelteil. Direktvermarktung (Tel: 0171-8181816) wird auch praktiziert bei Puten und Hähnchen. Der HofladenBioeck“ bietet zudem diverse Bio-Wurstwaren, eigene Bio-Kartoffeln und Bio-Produkte anderer Höfe der Region.

Bioland-Hof Helmut Rüth, Kirchgasse 3, Tel: 09350-409, Mail: biolandhof-rueth@t-online.de, Hofladen: Fr 14-18 Uhr und nach Vereinbarung.

Arnstein/Binsbach
BiolandHausbrennerei Oskar Issing, Ammannstr. 20a, Tel: 09363-5651, Mail: mail@brennerei-issing.de, www.brennerei-issing.de. Aromenreiche Obstbrände von alten Streuobstbeständen, die vollreichen Früchte handverlesen, sind die Grundlage der schonenden Destillierung; Ziel von Issing ist es, den typischen Charakter der Frucht des jeweiligen Jahres zu treffen. Das Sortiment umfasst Brände, Geiste und Liköre. Je nach Jahr ist die Auswahl aber verschieden; in der Regel sind die Destillate in formschönen Glasflaschen abgefüllt von 0,35 l über 0,5 l bis 0,7 l. Die Preise schwanken zwischen €  19,-/0,7 l  € – 32,-/07 l bei den Bioland-Bränden; auch ein GIN in Bio-Qualität mit 45% ist zu haben. Hinzu kommen noch viele andere Brände, Geiste, Liköre und auch ein GIN ohne Bio-Siegel. Eine Verkostung, um den Unterschied zwischen Bio-Produkt und dem Alternativ-Produkt zu erschmecken, stärkt den Entschluss fürs Bio-Produkt.

Arnstein/Binsfeld
Naturland-Hof Burkhard Sauer, Luitpoldstr. 6, Tel: 09360-993002, Mail: c.b.sauer@googlemail.com. Extensiv & naturnah züchtet Sauer seine langsam zu mästetenen Rinder vom geschmacksstarken Fränk. Gelbvieh¹ in Mutterkuhhaltung: Die Kuh säugt ihr Kalb und zieht es auf; von Anfang an laufen die Kälber in der Herde mit – im Gegensatz zur Milchviehhaltung. Heu und Grassilage ist das Winterfutter, im Sommer die Weide mit ihrer Artenvielfalt. Das Fleisch ist von herausragend gutem Geschmack. Jungbullen bleiben als Ochsen in der Herde, weibliche Jungtiere (Färsen) werden teilweise zur Weiterzucht behalten. Die übrigen und die Ochsen werden mit etwa zwei Jahren geschlachtet und vermarktet per Direktvermarktung.                                                         ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Arnstein/Gänheim
EU-Bio-Kaisermühle Gänheim Otmar Kaiser GmbH, Frankenstr. 1, Tel: 09363-99071, Mail: info@kaisermuehle.de, www.kaisermuehle.de. Seit über 300 Jahren ist die Mühle aktiv, seit weit über 100 Jahren im Besitz der Familie Kaiser, seit 1993 zertifiziert durch Demeter für Bio-Mischfutter, inzwischen auch zertifiziert von Bioland und Naturland. Nach einem Brand im Jahr 2002 neu aufgebaut als reines Bio-Kraftfutter-Werk. 2005 kam auch der Biokreis e.V. als Vertragspartner hinzu.

EU-Bio-Hofgut Ruppertzaint GmbH & CoKG, Ruppertzaint 1, Tel: 09363-90640, Mail: hoflarz@jahoo.de, Webseite. Der Hof inmitten der Felder verfügt auch über ein Hofcafé mit Biergarten und einen Hofladen (Mo-Fr 09-14 Uhr) mit  breitem vegetarischem Angebot: Brote, Haferflocken, Müsli aus eigenem Anbau, ebenso allerlei Gemüsearten und –sorten sowie Obst, Honig, Apfelchips. Mittwochs gibt es einen Lieferdienst ab 20 € Umsatz.

Arnstein/Müdesheim
Ecovin-Winzerhof Karin & Hartmut Willert-Ecker, Werntalstr. 16, Tel: 09363-217, Mail: karin@willert-eckert.de, http://www.willert-eckert.de (Seite unsicher). Im Werntal hat Weinbau eine lange Tradition, der Ansteiner Bischofsberg, eine der ältesten Lagen, prägt die Weine des Weinguts; Willer-Ecker bewirtschaften hier 4 ha. Angebaut werden die Weißwein-Rebsorten Bacchus, Müller-Thurgau, Silvaner, Scheurebe und Perle, diese eine Kreuzung von Müller-Thurgau & Gewürztraminer; sie werden alle trocken ausgebaut. Eine seltene & prämierte Besonderheit ist der in der Flasche gegorene, handgeschüttelte Winzersekt aus Bacchus-Trauben. Ein weiteres Standbein ist die Erzeugung von Bränden, Geisten & Likören (was schon viele Vorfahren der Familie Ecker taten). Der Hofladen ist geöffnet am Samstag 10-16 Uhr.

Bad Königshofen (97631)
EU-Bio-Hof Martin Dietz, Kleines Dorf 14, Tel: 09761-3339, Mail: mc.dietz@aub.eu. Schwerpunkt des Betriebes ist der Ackerbau: erzeugt werden Bio-Getreide sowie die Vermehrung von Rotklee. Außerdem ist der Hof zertifiziert für das Programm „Erlebnis Bauernhof“.

Bad Neustadt (97616)
Naturland-Rhön-Imkerei Winfried Jordan, Am langen Hans 11, Tel: 09771-97487, www.rhoenwiese.de/erzeuger/rhoen-imkerei-jordan, Mail: bienen-winni@gmx.de. Als Berufsimker besitzt Jordan eine große Zahl von Bienenvölkern, die für ihn all das sammeln, was gut und köstlich ist. Das Revier ist die Rhön mit ihren Wäldern und offenen Flächen, auch das Biosphärenreservat.

Bastheim (97654)
Naturland-Hofgut Räder, Geckenauer Str. 40, Tel: 09773-733, Mail: er@hofgut-raeder.de,  www.hofgut-raeder.de. Eberhard Räder bewirt-schaftet 204,5 ha: Ackerland 170 ha, Dauergrünland 30 ha, Wald 4,5 ha. 900 Mastschweine, warmer Vormaststall, kalter Endmaststall, beide mit Auslauf. Fruchtfolge der Äcker: Kleegras, Weizen, Sommergerste/Kartoffeln, Dinkel/Triticale; Zwischenfrüchte: Ölrettich, Hafer, Sommerraps.

Binsbach (97450)
Bioland-Hausbrennerei Oskar Issing, Ammanstr. 20a, Inh. Arno Issing, Tel: 09363-5651, Mail: mail@brennerei-issing.de. Man verwendet nur Obst eigener, alter Streuobstwiesen. Da man nur geringe Mengen produziert, kann man sich stärker – durch handverlesenes Obst – um die Perfektion der Brände, Geiste, Liköre kümmern: Verschiedene Apfelbrände, Obstbrand, Zwetschgenbrand, Brände von Williamsbirne, Alexander-Lucas-Birne, Wildbirne, Mirabelle, Sauerkirsche, Quitte. Außerdem auch weitere Brände – je nach Jahr – sowie Geiste, Liköre – und auch einen feinen Bio-Dry-Gin.

Birkenfeld/Billingshausen (97834)
Bioland-Hof Lorenz Köhler/Thomas Klopf, Hinterdorf 5, Tel: 09398-9937400, Mail: info@korncorner, www.korncorner.de. Die Produkte sind Getreide (Winterweizen, Hafer) Ackerbohnen, Kartoffeln, Soja-Bohnen, Kichererbsen, Amaranth u.a..

 Bischofsheim/Oberweißenbrunn (97653)
EUBio-Rhönbauer Direktvermarktung Schmitt GbR, Mühlengrund 45, Tel: 09772-411, Mail: https://bio-rhoenbauer.de.  Züchtung, Schlachtung im EU-zertifizierten eigenen EU-Schlachthaus und Vermarktung von Bio-Weiderindern der alten Rasse Fränkisches Gelbvieh¹. Die Tiere sind eigene Nachzucht und erhalten selbst erzeugtes Futter.  Im Hofladen (Sa 8-13 Uhr) sind neben dem eigenen Weiderind-Fleisch auch diverse Bio-Wurst & -Schinken, -Schmalz, -Kartoffeln erhältlich, auch von Partnerbetrieben.                                           ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Bürgstadt (63927)
Bioland-Hof Wolfram Lambrecht, Weidengasse 7a, Tel: 09371-68885, Mail: wolframlambrecht@web.de. Der Hofladen – Di, Do, Fr 9-12.30, 14:30-18:30, Sa 9-12 Uhr – bietet Eier von eigenen Legehennen, Fleischwaren von eigenen Schweinen sowie Obst und allerlei Gemüse.

EU-Bio-Weingut Burkhard Hench, Hauptstr. 32, Tel: 09371-5752, Mail: info@weingut-hench.de, www.weingut-hench.de. Die Weinlagen sind im Centgrafenberg, Hundsrück und die Mainhölle. Aufmerksame Beobachtung im Ökosystem Weinberg, Bewirtschaftung biologisch-dynamisch mit Schafbeweidung, Wildkräutern in den Rebanlagen und Anbau von Leguminosen, mit Pflanzenauszügen die Gesundheit der Reben pflegen. Die Rotweine, maischevergorene Spätburgunder, Frühburgunder, St. Laurent, Regent reifen in Eichen-fässern, im Holzfass auch besondere Weißweine. In Edelstahltanks vergären jumge Weißweine: Riesling, Silvaner, Weißburgunder, Müller-Thurau, Ortega, Bacchus. Direktvermarktung Mo, Mi, Do, Fr 15-18:30, Sa 9:30-13 Uhr.

Bundorf (97494)
BiokreisHof Dietz, Hauptstr. 2, Mail: info@biohof-dietz.de, www.biohof-dietz.de. Der Hof umfasst rund 80 ha Acker- und Grünland. Milchwirtschaft und Kuhhaltung (>150 Rinder) verschiedener Rassen sind der Mittelpunkt; hinzu kommen noch Schafe verschiedener Rassen, darunter auch Coburger Fuchsschafe¹ sowie auch Kaninchen. Zur Trennung der A2-Milch von A1-Kühen nutzt man ein vollautomatisches Melkroboter-System; A2-Milch ist die Spitzenqualität bei Milch.        ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Bioland-Hof Markus Schmitt, Theresienstr. 21, Tel: 09763-376, Getreide- und Futteranbau, Milchviehhaltung.

Bundorf/Walchenfeld
BiolandBiologischer Landbau Herbert & Christine Hiller, Dorfstr. 7, Tel: 09523-7951, Mail: herbert-hiller@t-online.de. Anbau von Speisekartoffeln ver-schiedener Sorten, von festkochend bis mehlig, auch Karotten und Speisekürbisse wie z.B. Hokkaido. Auf dem 22 ha großen Hof werden auch verschiedene Getreidearten angebaut (nicht für Konsumenten) und Saatgut vermehrt.

Dettelbach (97337)
Naturland-Imkerei Sepp & Clemenz Gruber, Am Seelein 5, Tel: 09324-2256. Im Hofladen sind die Honige und andere Produkte erhältlich; telefonische Anmeldung empfehlenswert. 

Bioland-Weinbau Fred Schinhammer, Lindenstr. 8, Tel: 09324-771, Mail: info@weinbau-schinhammer.de, www.weinbau-schinhammer.de. Inzwischen übernahm Sohn Richard den Weinbau. Schwerpunkt sind Weißweine mit sechs verschiedenen Sorten (Bacchus, Johnniter, Müller-Thurgau, Riesling, Silvaner, Weißburgunder, Rotweine sind mit zwei vertreten: Portugieser, Regent. Als Kategorien dienen Literflaschen-Weine, Spritziges, Weine in der Bordeaux-Flasche und als Spitze die Kategorie Die Edlen. Doch neben den Weinen produziert man auch eine Reihe von Frucht-Bränden.

Dettelbach/Neusetz                                                        
NaturlandÖko-Obst Rauch GbR, Prosselsheimer Str. 43, Tel: 09324-980480, Mail: info@oekoobstrauch.de, www.oekoobstrauch.de. Seit 1997 ökologisch produzierend, wachsen auf 12,5 ha 20 (!) verschiedene Apfelsorten; 2,5 ha werden ackerbaulich genutzt. In der 2007 gebauten Obstlagerhalle bleiben die Früchte über den Winter frisch. Geplant ist eine Ausweitung der Fläche um 1,5 ha für weitere Apfelsorten.

Dittelbrunn (97456)
Naturland-Bauernhof Rüdiger Markert, Maibacher Berg 2, Tel: 09725-4139, Mail: fam-markert@gmx.de, Webseite via Facebook. Produkte: Salate, Feldgemüse aller Art, Kürbis, Dinkel & -mehle, Dinkel- & Dinkelvollkorn-Nudeln (mit eigenen Eiern), Kartoffeln verschiedener Art und Sorten, Obst (Äpfel, Erdbeeren) verschiedene Säfte, Eier von Legehühnern.  Alles frische Produkte – direkt vom Hofladen zur Selbstbedienung.

Ebern (96106)
Naturland-Hof Schineller, Schleichersgasse 1, Tel: 09534-1373, Mail: naturlandhof_schineller@t-online.de. Anbau: Gemüse, Obst. Hofladen geöffnet Mo ab 16, Di ab 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Ebern/Bramberg
EU-Bio-Angushof Rainer Schauer, Triebweg 2, Tel: 09534-173388, info@angushof-schauer.de, www.angushof-schauer.de. Gewissermaßen einerseits turbulent, andererseits leidenschaftsgeprägt entstand dieser alte Hof gewissermaßen neu: Rainer & Katja Schauer begannen ganz von vorn – und das auch noch nebenberuflich – aus Leidenschaft sich den Hof neu aufzubauern: Heute bewirtschaftet man – immer noch nebenberuflich – den Angushof mit seinen 85 ha; 10 ha davon ist Feldbau, 75 ha Grünland – die Weiden der Angus-Rinder. In den kalten Monaten zwischen November und März leben die Tiere auch in einem modernen Offenstall in Tiefstreu-Bauweise. Durchorganisiert ist auch die Mutterkuh-Haltung: Die Kälber trinken 10 Monate die Muttermilch, der Zuchtbulle kommt im März, wodurch die ersten Kälbchen Weihnachtsgeschenk sind. Färsen werden mit 15 Monaten gedeckt und in die Herde eingereiht, die Jungbullen hingegen werden separiert, leben als Gruppe getrennt auf der Weide und werden 1,5 – 2 Jahre alt, bevor sie geschlachtet werden. Die Webseite bietet einen ONLINE-Shop für die Direktvermarktung, der neben speziellen Fleischstücken auch einen Geschenk-Korb enthält.

Ebertshausen (97532)
Bioland-Hof Michael & Andrea Härterich, Brunnenstr. 8a, Tel: 09724-1479, Mail: biohofladen-haerterich@t-online.de. Angebaut werden verschiedene Getreidearten wie Weizen, Roggen, Dinkel; außerdem hält man Legehühner und Schweine. Der Hofladen, Mo-Fr 10:30-18 Uhr, ist reichhaltig ausgestattet mit eigenen Produkten wie diverse Getreide, Eier, Fleisch und Wurst von eigenen Schweinen sowie Suppenhühner (die zuvor Legehennen waren!) und selbst gebackenem Brot. Hinzu kommt noch ein Käse- und Naturkostsortiment.

Eisenheim/Obereisenheim (97247)
Bioland-Weinbau Armin Drescher, Setzweg 7, Tel: 09386-90105, Mail: info@armin-drescher.de, www.armin-drescher.de. Die trockenen, durchgegorenen Weine – Silvaner & Pinotin (Rotweinsorte aus Blauem Spätburgunder & Resistenzpartnern) – wachsen in der Lage Obereisenheimer Höll; Direktvermarktung. 1 Ferienwohnung.   

Eisenheim/Untereisenheim
Bioland-Mustea-Quittenhof von Marius Wittur, Quittenbaumschule, Quittenweine, Kirchgasse 5, Tel: 0176- 23637216, Mail: info@mustea.de, www.mustea.de.  Mehrfach ausgezeichnete Quittenweine  und andere Quittenprodukte.  Das Haus der Quitte in der historischen Altstadt von Volkach ist der Hofladen. Inhaber Marius Wittur ist auch der Erfinder, Urheber und Gestalter des Quittenlehrpfads bei Astheim, einem Vorort von Volkach jenseits des Mains.

Eltmann/Limbach (97483)
Bioland-Hof Eberhard Schmitt, Hauptstr. 40, Tel: 09522-80246, Mail: mklf-schmitt@t-online.de. 30 behornte Milchkühe mit Nachzucht, großzügige Stallfläche mit Laufhof im Außenklimastall. Betriebsfläche 78 ha, davon Äcker 40 ha, Dauergrünland 35 ha, Wald 3 ha. Anbau von Kleegras (2-jährig) – Winterweizen – Mais – Triticale-Wintererbsen-Gemenge alternierend mit Hafer-Gerste-Erbsen-Gemenge; Zwischenfrüchte: Gemenge aus Erbsen, Wicken, Ackerbohnen, Senf, Ölrettich, Sonnenblumen, Ramtillkraut u.v.m.

Bioland-Hof Christoph Fösel, Hauptstr. 74, Tel: 09522-5576048, Mail: christoph-foesel@biolandhof-foesel.de, www.biolandhof-foesel.de. Zwischen Steigerwald und den Hassbergen bewirtschaftet man die Ebene des Maintals; die meist sandig-lehmigen Böden sind ideal für Sonderkulturen. Produziert werden deshalb Gemüse, vor allem Kartoffeln und Zwiebeln.

Erlenbach/Tiefenthal (97837)
Naturland-Grashüpfer-Hof, Marion & Stefan Schäbler, Kreuzstr. 19a, Tel:  09391-5000335, Mail: Info@gras-huepfer.de. Aus eigenen Vorgaben produziert man Getreide (Weizen, Roggen, Dinkel, Triticale, Sommergerste) sowie allerlei Gemüse-, Kürbis- und Kartoffelarten. Durch den Aufbau eines Lieferservice für Großkunden bezieht man auch von Bio-Erzeugern aller Art von nah und fern. Für Naturkostkunden bietet man einen Heimlieferservice mit eigenen Fahrzeugen als Abo-Kiste.

Euerbach/Obbach (97502)
Naturland-Schloss-Gut-Obbach, Dr.-Georg-Schäfer-Str. 5, Tel: 09726-1269, Mail: gutsverwaltung@gut-obbach.de, www.gut-obbach.de. 276,3 ha, davon Ackerland 250 ha, 10 ha Dauergrünland; 15 ha Wald, Obstanlage 1,3 ha. Anbau von Saatgut, aber auch von Speisekartoffeln, Öl- und Schälsonnenblumen, Getreideanbau  (Fruchtfolge:  Winterweizen/Dinkel – Sommergerste/Roggen/Sonnenblume/Wintererbsengemenge – Wicken/Linsen/Erbsen – Weizen/Dinkel/Roggen – Gerste). Außerdem Kern- und Streuobstanlagen. Im Hofladen gibt’s alle Produkte.

Frickenhausen (97252)
BioSaatgut-Vertrieb Gaby Krautkrämer, Weingartenstr. 58, Tel: 09331-9894200, Mail: mehrInformation@bio-saatgut.de, www.bio-saatgut.de. Das Angebot reicht von Artischocke über vergessene Gemüse, Wurzeln & Knollen bis Zwiebelgewächse.

Bioland-Garagenwein Wolfgang Betz, Am Berg 4, Tel: 09331-982851, Mail: info@betz-garagenwein.de, www.betz-garagenwein.de. Das kleine Weingut hat große Weine, die deshalb auch nicht billig sind. Als Rebsorten dienen Silvaner, Riesling, Weißer Burgunder; Spezialitäten sind der Orange-Wine und der Secco.; hinzu kommt auch noch ein klarer Schnaps. Das Weingut nutzt Shropshire Schafe, um den Bewuchs zwischen den Stöcken kurz zu halten, dabei sorgen sie so auf eine ganz natürliche Art für viel Biodiversität.

Bioland-Weingut Laudens Bach GmbH & Co.KG, Segnitzer Str. 35, Tel: 09331-3286, Mail: wein@laudensbach.de, https://laudensbach.de. Die Eigentümer – zwei Brüder und echte Frickenhauser – sind Winzer im gewissermaßen im Nebenerwerb; fürs Fachliche haben sie zwei Betriebsleiter. Als Rebsorten verfügen sie über Kerner, Riesling, grünen & blauen Silvaner und Weißburgunder, aber auch über eine Rotwein-Sorte. Man nutzt diese für Mischungen mit einem Weißwein, abgefüllt ein Rotling. Die Cuvée Rosarot enthält eine ander Weißweinsorte. Etwas Bewonderes ist der Silvaner aus alten Reben und erst recht der sortenreine Blaue Silvaner wie auch der Kerner als Trockenbeerenauslese.

Fuchsstadt (97729)
NaturlandHof Pfülb, Weinbergstr. 27, Tel: 09732-7260, Mail: diepfuelbs@t-online.de. Mittels des 67,5-ha-Hofs betreibt man Gemüse- und Ackerbau, Kartoffelanbau und Saatgutvermehrung – u.a. von Weizen, Dinkel, Gerste, Sommerwicken und Klee; auf 10 ha wird Rotklee- Saatgut vermehrt. 2,5 ha sind Dauergrünland. In 2 Folienhäusern zieht man Tomaten, Zucchini und Gurken. Der Hofladen bietet alle Früchte außer Getreide & Sonnenblumen.

Gädheim/Ottendorf (97503)
Bioland-Hof Claus & Doris Gräf, Am Berg 2, Tel: 09727-908382, Mail: Familie-Graef@t-online.de. Das Hauptprodukt dieses Milchbauernhofs ist Milch; die Produzenten sind 40 Kühe. Sie leben im Cucettenstall: die Kühe sind sowohl geschützt, können aber dennoch ganz nach Lust an der frischen Luft sein. Das Futter stammt von eigenen Wiesen und Feldern, die vor allem Getreide erzeugen, das auch an die Milch-Kühe verfüttert wird. Ihre Milch wird pasteurisiert und in 2 kg-Gebinden gekühlt den Kunden zugeliefert.

Geldersheim (97505)
– Werntalmetzgerei Thomas Hemmerich, Unterdorf 9, Tel: 09721-85647, Mail: thomas.hemmerich@gmx.de, www.werntalmetzgerei-hemmerich.de; Pächter des EU-Schlachthauses in Obbach, zugelassen für konventionell und biologisch gehaltene Tiere, Warmfleisch-Verarbeitung, Fleisch und Wurstwaren auch von biologisch aufgezogenen Tieren, Partyservice, handwerklich erzeugte Wurstwaren ohne Geschmacksverstärker.

Gemünden/Hohenroth (97737)                                                                                            
– SOS Dorfgemeinschaft Hohenroth, Tel: 09354 90990, www.sos-kinderdorf.de/dorfgemeinschaft-hohenroth, Mail: dg-hohenroth@sos-kinderdorf.de. Der Hofladen  (siehe Webseite, wegen Corona geänderte Öffnungszeiten) bietet neben Produkten der eigenen Demeter-Betriebe wie die Demeter-Molkerei (Milch, Joghurts, Käse), die Demeter-Bäckerei (hausgemachte Kuchen, Torten, Lebkuchen, feine Plätzchen für Weihnachten und Eis im Sommer) Bio sind auch Essige, Kräuteröle, Tees, Gewürze, ebenso Honig, Apfel-, Quitten-und Tomatensaft. Außerdem beschickt man den Bauernmarkt in Lohr und hat einen Stand in Würzburg.

Gemünden/Seifriedsburg
Bioland-Hof Franz Köhler, Kaspar-Volpert-Str. 16, Tel: 09351-2581. Das Hofladen-Sortiment (geöffnet Sa 8:30– 12 Uhr) sind Getreide, Kartoffeln, Obst und Saft aus eigener Erzeugung, zu der auch selbst gebrannte Schnäpse* gehören, darunter auch ein Fränkischen Dinkel Whisky. Auch Zugekauftes ist vorhanden: Gemüse und Weine.                      *) nach tel. Absprache

Gerolzhofen (97447)
Bioland-Weinbau Winfried Ernst, Hauptstr. 13, Tel: 09382-1384, Mail: winfried.ernst@t-online.de, www.steigerwald-biowein.de. Ein kleines Weingut mit Direktvermarktung, angebaut werden die Rebsorten Bacchus, Regent und Johanniter; als pilzwiderstandsfähige Rebsorten brauchen sie nahezu keinen Rebschutz.

Gräfendorf/Weickersgrüben (97782)
Bioland-Pfadackerhof GbR von Christian Fischer & Katrin Adrio ist. Der Hof ist umgeben von steilen Hängen, schwer zu beackern mit Maschinen. Seit 2015 ein ökologisch umgestellter Gemischtbetrieb mit Mutterkuhhaltung (Fränk. Gelbvieh¹) in Weidehaltung; 6 Monate ernähren sich die Kälber nur von der Milch der Mutter. Die männlichen Kälber werden danach gemästet und leben im neu errichteten Rindermaststall. Außerdem baut man diverse Getreide an: Leguminosen und Silomais.

Grafenrheinfeld (97506)
Demeter-Hof Hubert Lutz, Am Heubühl 2, Tel: 09723-4117. Anbau von Kartoffeln; außerdem Freiland-Legehennenhaltung, auch die Galloway-Rinder und die Schweine sind ganzjährig im Freiland. Direktvermarktung von Kartoffeln und Eiern nach tel. Vereinbarung.

Greußenheim (97259)
Bioland-Hof Pierre Ramnik, Aussiedlerhof 1, Tel: 09369-980450. Zusammen mit Vater Norbert Ramnik baut man auf 300 ha Ackerland verschiedene Getreidearten (Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste), Kartoffeln, mehrjähriges Kleegras, Ackerbohnen, Sonnenblumen u.a. an. Auch eine Mutterkuhherde (Deutsch-Angus Rinder) gehört zum Hof. Mit dem Anbau von Leguminosen (Hülsenfrüchte) wird Stickstoff in den Boden gebracht, ebenso durch Gründüngung, also das Einarbeiten von grünen und welken Pflanzen, die zuvor extra dafür gesät wurden. Der Hof ist zudem auch durch GLOBALGAP zertifiziert hinsichtlich Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitnehmerschutz. Kunden für die Kartoffeln sind tegut-Filialen in mehreren Bundesländern.

Bioland-Hof Michael Herold, Bayernstr. 1, Tel: 09369-982845. Bewirtschaftet werden 22 ha im Nebenerwerb. Angebaut wird vor allem Getreide (Weizen, Roggen, Einkorn, Emmer), aber auch 2 Sorten Hokkaido-Kürbisse und Zwiebeln. Man bearbeitet den Kürbis- wie den Zwiebelacker gewissermaßen händisch per Hacken bis die Kürbis- und Zwiebelpflanzen sich gegen das Unkraut durchgesetzt haben. Angebaut werden zur Bodenverbesserung Hülsenfrüchte und Kleegras im Wechsel zu den Getreidearten und den Zwiebeln. Zusätzlich ist auch dieser Hof durch GLOBALGAP zertifiziert hinsichtlich Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitnehmerschutz. Wer sich dafür interessiert: Hofführungen sind möglich nach tel. Vereinbarung.

Großbardorf (97633)
Bioland-Hof Paul Schaßberger, Unterhof 1, Tel: 09724-541, Mail: Paul.Schassberger@web.de. Der 150 ha große Hof (inkl. Wald) produziert verschiedene Druschfrüchte und Sonderkulturen wie Erbsen, Dinkel, Soja, Körnermais, Kürbis; Mist von Tieren bekommt man von einem Kollegen zur Verbesserung des Bodens.       

Großeibstadt/Kleineibstadt (97633)
Naturland-Hof Siegfried Reder, Marienplatz 4, Tel: 09762-6759, Mail: sigi.reder@arcor.de; Anbau von Kartoffeln. Belieferung von Lebensmittelhandel und Direktvermarktung.

Großheubach (63920)
Bioland-Weinbau Lebenshilfe Werkstätten e.V. Schmerlenbach, Industriestr. 32, Tel: 09371-40340, www.wfbm-schmerlenbach.de. Trockene Frankenweine der Lagen Klingenberger Schloßberg & Großheubacher Bischofsberg: Portugieser, Spätburgunder, Regent, Riesling u.a. – auch Direktvermarktung.

Großostheim (63762)
Bioland Gregor Kapraun, Am Trieb 7, Tel: 06026-1823, www.bioland-kapraun.de. Angebaut werden Spargel, Erdbeeren, Himbeeren, Äpfel. Saisonal geöffneter Hofladen: Obst und Gemüse, auch Trockenwaren, Milch- und Fleischprodukte.

Großrinderfeld (97950)
Bioland-Hof Helmut & Veronika Baumann, Hintere Gasse 1, Tel: 09349-1521, Mail: baumann.hel@web.de. Der Hof erzeugt diverse Getreide (u.a. Weizen, Roggen), Kartoffeln, verschiedene Gemüsearten sowie auch Holzofen-Brot und -Backwaren vom eigenen Getreide. Im „Café Klatschmohn“ (geöffnet Sa, So 14-18 Uhr) gibt’s Selbstgebackenes. Der Hofladen ist geöffnet alle 14 Tage mittwochs oder nach Vereinbarung. 

Großwallstadt (63868)
EU-Bio-Weingut Harald Gunther, Flurbereinigungsweg 1. Tel: 06022-2631852, Mail: info@weingutgunther.de, www.weingutgunther.de. Sechs Hektar verschiedener Lagen bei Großwallstadt, Großostheim, Rück und Klingenberg werden bewirtschaftet und die Weine direkt vermarktet.             

Hammelburg (97762)
Naturland-Weingut Lange Schloss Saaleck, Am Marktplatz 1, Tel: 09732-7887450, Mail: info@weingut-schloss-saaleck.de, www.weingut-schloss-saaleck.de. Die Lagen (18,5 ha) haben Geschichte:  Saalecker Schlossberg, erstmals 1298 erwähnt, inmitten der historischen Weinbergsmauern, und Hammelburger Heroldsberg (Steillagen bis 70%). In der Vinothek im Rathaus am Marktplatz kann man die Weine verkosten und kaufen (geöffnet Mo-Fr 09-13 & 14-18, Sa 09-14 Uhr.

Bioland-Weinbau Peter Plewe, Dalbergstr. 14, Tel: 09732-3147, Mail: info@biolandweingutplewe.de, www.biolandweingutplewe.de. Das Weingut (4 ha) pflegt die Rebsorten Silvaner, Müller-Thurgau, Bacchus, Johanniter, Domina, Regent und Spätburgunder, sie sind trocken mit hohem Mineralstoffgehalt und eigenständig; Direktvermarktung. Im „Weinhäusle“ bekocht Plewe die Gäste echt fränkisch (Fr-So ab 18 Uhr).

 – Biokreis-Hof Andreas Schaub, Diebacher Str. 99, 0160-4448305). Man hält Deutsch-Angusrinder, schwarze, rote, braune, in Mutterkuhhaltung auf großzügigen Weiden. Die Mutterkühe säugen lange ihre Kälber. Das Fleisch dieser Rinder wird vom nachstehenden Cousin Christian Schaub vermarktet.

BiokreisHofladen Christian Schaub, Diebacher Str. 27, Tel: 09732-1360, Mail: Hofladen@christianschaub.de; geöffnet Sa 10-12 Uhr nach vorheriger Absprache. Das Hauptgeschäft ist die Direktvermarktung des Rindfleisches von jungen Deutsch-Angus Rindern des oben erwähnten Cousin Andreas Schaub; die Tiere sind fast ganzjährig auf der Weide. Das Fleisch – kurzfaserig und aromatisch – wird verkauft als Packet (mindestens 10 kg Gewicht) auf Vorbestellung; erhältlich sind auch Rindswurst und Rindsbratwurst, eine Spezialität des Hauses ist der Weideburger sowie Rinderschinken, das Beste also vom Angus-Rind, hergestellt von einem Bio-Metzger, natürlich ohne Geschmacksverstärker.

Hasloch/Hasselberg (97907)
Naturland-Rößhof GbR, Rainer & Rafael Ott, Rößweg 9, Tel:  09342 – 84361, Mail: roesshof-GbR@gmx.de. Der Ackerbau-Betrieb mit Mutterkuh-Haltung baut verschiedene Getreide an, aber auch Süßlupinen für Lupinen-Kaffee (Abnehmer siehe unter Bio-Betriebe TauberfrankenBio-Hof Klein, Wertheim/Sachsenhausen) und Hanf, vermehrt wird zudem Rotklee und Luzerne. Hinzu kommt der Anbau von Bio-Nordmann- und Bio-Blautannen.

Hausen (97262)
Demeter-Hof R. & B. Konrad, Fahrbrücker Str. 2, Tel: 09367-99246, Mail: fragen@kaufnekuh.de, www.kaufnekuh.de. Rinderhaltung (Fleckvieh & Fränkisches Gelbvieh¹, Kühe, Kälber & Ochsen), doch eigentlich ist man ein Gemüse- und Kräuterbauer: Rhabarber, Gurken, Möhren, Rote Bete, Kürbisse und Mais. Kräuter trocknet man in der eigenen Trocknungshalle. Der Betrieb arbeitet für die Fleischpakete zudem mit anderen Rinderhaltern zusammen, 22 zertifizierten Bio-Betrieben und 37 Nicht-Bio-Betrieben unter dem Namen „Grutto kaufnekuh.de“ mit Sitz in Aub, die sich aber einem tier- und mitweltfreundlichem Kodex verpflichten.                                ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

EU-Bio-Rhöner Honigfarm Stefan Knöss, Eisgrabenstr. 21, Tel: 09778-740015, www.rhoener-honigfarm.de. Honige von Streuobstwiesen, Bienen- und Königinnenzucht, Förderung der in der Rhön heimischen Bienenart Carnica, Imkerkurse; auch Direktvermarktung.

Helmstadt (97264)
Bioland-Hof Rappelt-Fiederling, Üttinger Str. 24, Tel: 0175-4602 251, Mail: info@biohof-helmstadt.de, www.biohof-helmstadt.de. Bereits die 5. Generation bewirtschaftet den wirklich großen Hof, wichtigstes Produkt sind Getreide, aber auch Kartoffeln und Leguminosen sowie Hülsenfrüchte, also (Bohnen, Erbsen, Linsen, Soja), die sehr gut sind für die Bodenfruchtbarkeit. Auch Tiere hat der Hof: Schafe und Mutterkühe vom Fränkischen Gelbvieh¹.                 ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

EU-Bio-Hof Hoffmann, Kirchbergstr. 13, Tel: 09369-2224. Das Bio-Höfle nennt es sich, hat aber immerhin 20 ha, worauf ganz verschiedene Kartoffelsorten wachsen wie Rotschalige Laura, Blaue Schweden, Gelbfleischige Belinda und auch das Bamberger Hörnla¹. Die Fruchtfolge ist einjähriges Kleegras, danach Kartoffeln. Die zweite Fruchtart ist Hafer für Haferflocken, die ein Würzburger Spezialist zu Flocken verarbeitet.                                                                 ¹) Slow Food Arche des Geschmack

Höchheim (97633)
Bioland-Sozialwerk Salem, Lindenhof Salem 1-13, Tel: 09764-958050, Mail: info@salem-hoechheim.de, www.salem-hoechheim.de. Ökologisch betrieben wird die Gärtnerei dieser Einrichtung. Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und geistig behinderte Erwachsene werden hier betreut.

Höchheim/Irmelshausen
Bioland-Geißenhof Hans und Anne Schöneberg, Mendhäuser Str. 2, Tel: 09764-1095, Mail: web@ziegenhof-schoeneberg.de, http://ziegenhof-schoeneberg.de. Eigene Ziegenherde im Weidegang, Hofkäserei: Ziegenkäse als Ziegenfrischkäse (hervorragend!), gereifte Käse aus pasteurisierter Milch. Hofladen (bitte telefonisch sich voranmelden und Rückrufnummer hinterlassen). Sortimentsteile auch bei Faber Feinkost und beim Käsemarkt in Bad Kissingen.

Bioland-Hof Doris & Günther Wacker, Hauptstr. 18, Tel: 09764-445, Anbau von vielerlei Getreiden (Dinkel (Oberkulmer Rotkorn), Weizen, Einkorn, Emmer, Grünkorn, Nackthafer), Linsen und allerlei Kartoffelsorten von weich- bis festkochend. Außerdem Legehennen-Haltung im Freiland, Marmelade von eigenen Früchten. Hofladen: Verkauf der Eigenprodukte, aber auch Mehl, hausgemachte Nudeln.

Hofheim/Goßmannsdorf (97461)
Demeter-Hof Dünninger GbR, Im Steig 1, Tel: 09523-950619, Mail: info@demeterhof-duenninger.de, www.demeterhof-duenninger.de. Schwerpunkt ist der Ackerbau: Weizen, Dinkel, Hafer, auch Futtergetreide für die Tiere; einige Flächen im Fruchtwechsel sind mit Luzernegras eingesät. Neben Heu als Futter verbessert Kleegras den Boden. 70 Mastschweine in Gruppen mit Auslauf. Die Backstube nutzt Mehl des eigenen Getreides für Vollkorn-Roggenmischbrot mit Natursauerteig. Hofladen: Sa 9-13 Uhr. Auch Abokisten mit Lieferservice. Wer auch Ferien auf einem Bauernhof verbringen will, ist hier richtig: Zwei große Ferienwohnungen (je 110 qm) stehen bereit.

Hollstadt/Junkershausen (97618)
Naturland-Biohof May, Wülfershausener Str. 8, Tel: 09762-6218, Mail: mail@biohof-may.de, www.biohof-may.de. Am Anfang steht hier die Pflege des Bodens durch den Anbau von Stickstoff bindenden Leguminosen. Neben dem Anbau von Getreiden, darunter auch Dinkel, ist die Schweinehaltung ein Schwerpunkt. Hinzu kommen die Eier legenden Hühner mit ihrem Mobilstall. Sie werden auch Suppenhühnern nach der Eierlegezeit. Zur Pflege der Böden plfanzt man Hecken, in denen allerlei Getier zuhause ist und sich auch seltene Pflanzen ansiedeln. Als Produkte verkauft man Getreide, Eier, Suppenhühner, Schweinefleisch, Nudeln, Wurst. Der Hofladen ist geöffnet Di-Fr 10-18, Sa 10-14 Uhr. Außerdem gibt es noch das SB-Verkaufs-Eierhäusle (0-24 Uhr geöffnet) und den Online-Shop (https://shop.biohof-may.de).

Hollstadt/Wargolshausen
Bioland-Strohhaus Warmuth, Ohnbergstr. 20, Tel: 09762-6273, Mail:  info@strohhaus-warmuth.de, www.strohhaus-warmuth.de. Man baut Getreide, Kartoffel, Kürbis an und bietet diese Produkte im Hofladen an, geöffnet Mi, Do in der 1. Woche im Monat, und zusätzlich Naturkost, Spirituosen und – zum Jahresende – auch Weihnachtsgänse. 

Holzkirchen/Wüstenzell (97292)
EU-Bio-Hof Lothar Kohlhepp, Aalbachstr. 42, Tel: 09369-20411, Mail: biorind@schreinerei-kohlhepp.de. Haltung von Angus-Rindern im Nebenerwerb. Direktvermarktung auf Bestellung bzw. Vereinbarung.

Iphofen (97346)
Naturland-Weingut Bausewein, Breite Gasse 1, Tel: 09323-876670, Mail: info@biobausewein.de, https://biobausewein.de. Silvaner ist die Hauptsorte (ca. 50% der Gesamtfläche), hinzu kommen noch sechs weitere Rebsorten. Nur Handlese. In der Weinstube gibt’s typisch Fränkisches (Mo, Di, Fr 18-22 Uhr, So & Ft 17-22 Uhr; Sommerpause 2.6. – 27.08. 2020 (jährlich etwas wechselnd). Zum Weingut (Direktvermarktung) gehört auch das Altstadthotel.

Bioland-Weingut und Hotel Zehntkeller, Familie Seufert, Bahnhofstr. 12, Tel: 09381-6761, Mail: info@zehntkeller.de, www.zehntkeller.de. Das renommierte Hotel mit Restaurant (Di-So 12-23 Uhr, Ruhetag Montag) ist weithin bekannt. Die Bio-Weine – als Weißweine Bacchus, Chardonnay, und Riesling, als Rotweine Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Dornfelder, Merlot-Cabernet Sauvignon, Saint Laurent und Spätburgunder sind ein Genuss. Man braucht nicht vor Ort zu sein, wenngleich die Küche mit den Weinen des Hauses genussreich sind, will man nur Weine kaufen: via https://shop.zehntkeller.de/shop.

Iphofen/Mönchsondheim
Bioland-Hof Georg Heubach, Hauptstr. 7, Tel: 09326-1058, Mail: biobauerheubach@t-online.de. Eine beachtliche Vielfalt zeichnet diesen Bio-Hof aus: Eier, Fleisch, Wurst, Gemüse, Getreide, Käse, Kartoffeln, Milch, Obst und Saft – und all das von eigenen Tieren (Fränkisches Gelbvieh¹, Deutsches Landschwein), Äckern und Obstbäumen. Im Hofladen gibt es noch allerlei mehr, natürlich in Bio-Qualität: Mo-Do 17-19.30, Fr 14-19.30, Sa 9-14 Uhr, auch tel. Vereinbarung. Dieser Hof ist auch zertifiziert als Erlebnis-Bauernhof.         ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Karbach (97842)
Bioland-Hof Schmelz, Obere Klimbach 9, Tel: 09391-3438, Mail: biolandhof-schmelz@t-online.de. Feldfrüchte wie Kartoffel, Gemüse verschiedener Arten bzw. Sorten, Brot vom eigenen Getreide sowie Milchprodukte u.a.. Hofladen: Mi 13-18 Uhr und nach Vereinbarung.

Kitzingen (97318)
EU-Bio-Bund fränksicher Öko-Winzer e.V., Alte Reichsstr. 70, Tel: 09321-70050, www.gwf-frankenwein.de.

EU-Bio-Weingut Bernhard Völker, Inhaber Michael Völker e.K., Güterhallstraße 10, Tel: 09321- 4194, hello@2naturkinder.de, www.2naturkinder.de. Das junge Weingut bewirtschaften Melanie Drese & Michael Völker seit 2013. Ihre Rebsorten sind bei Weißweinen Bacchus, Müller-Thurgau, Pinot Gris, Riesling, Silvaner, bei Rotweinen Domina, Pinot Meunier, Regent, Schwarzriesling, Spätburgunder. Man beschreitet neue Wege, in dem man interessante, neue Wege beschreitet, beispielsweise früh gelesenene Müller-Thurgau-Beeren (2018), fermentiert im Plastiktank als malolaktische Gärung (biologischer Säureabbau) unde zwei Tage vor der Flaschenfüllung im März 2019 abgebrochen wurde – ein Beispiel unter vielen.

Kitzingen/Etwashausen
EU-Bio-Gemüsebau Erich & Sieglinde Gahr, Mainbernheimer Str. 66, Tel: 09321-32663, Mail: biogahr@gmx.de. Kultiviert werden in Gewächshäusern Tomaten, Auberginen, Schlangengurken, Bohnen und Fenchel; im Freiland aber Kohl in allen Varianten,Radieschen Mangold, Sellerie und Lauch, Hokkaidos, Lauchzwiebeln. Bereits seit 1985 betreibt man Gemüsebau biologisch. Hinzu betreibt man noch an gleicher Adresse einen Naturkost-Groß- & Einzelhandel: Di, Fr 9-18, Sa 09-13 Uhr; der Großhandel beliefert Großverbraucher und Wiederverkäufer im Großraum Würzburg. Ebenso ist der Betrieb zugelassen für die Küchen von Schulen und Kindergärten. Seit 2019 besteht eine Kooperation mit der lokalen Solidarischen Landwirtschaft e.V., die in weiterer Zukunft die Nachfolge des Betriebes wohl übernehmen wird.

Kitzingen/Repperndorf
Naturland-Hof Schleyer, Geisgasse 23, Tel: 09321-8159, Mail: martin-schleyer@web.de. Bewirtschaftet werden 33 ha Ackerland, 1/4 ha Grünland, 1,5 ha Weinbau, etwas Streuobst: genug für einen Vollerwerbsbetrieb. Als Fruchtfolge Luzerne (Stickstoff bindend), Weizen der Sorte Thasos – wird im Spätherbst gesät, im folgenden Sommer geerntet. Die Milchkuh-Herde (Fränk. Gelbvieh¹, Fleckvieh) mit 16 Muttertieren mit Nachzucht; die Bullenkälber werden verkauft. Außerdem auch 20 Legehennen in Freiland-Haltung.                        ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Kleinrinderfeld/Limbachshof (97271)
BiolandHof mit Reiterhof Roland Stürmer, Nr. 3, Tel. 09306-99333, Mail: info@reiterhof-wuerzburg.de, www.reiterhof-wuerzburg.de. Man erzeugt das Futter für die Pferde selbst, bietet einen HIT-Aktivstall (bewegungsfreundlich) für 30 Pferde.

Klingenberg (63911)
EU-Bio-Weingut Klingenberg GmbH, Benedikt Baltes, Wilhelmstr. 107, Tel: 09372-2438, Mail: info@weingut-benedikt-baltes.de, www.weingut-benedikt-baltes.de. Bewirtschaftet werden 12 ha, alles herausragende, terrassierte Buntsandstein-Lagen. Der Spätburgunder, ein Rotwein, beansprucht die meisten Hektar, nämlich ca. 90%; die restlichen 10% teilen sich noch Portugieser, Cabernet Franc und Riesling.; jedoch ist das Ziel, künftig, irgendwann, nur noch Spätburgunder zu erzeugen. Schon heute  praktiziert man die biologisch-biodynamische Art der Bewirtschaftung (freilich bislang ohne Demeter-Zertifizierung).

Bioland-Weinbau Anja Stritzinger, Bergwerkstr. 19, Tel: 09372-922954, Mail: info@weinbau-stritzinger.de, www.weinbau-stritzinger.de. Die Eltern sind Wegbereiter des ökologischen Weinbaus seit Mitte der 1980-iger Jahre, seit 1990 zertifizierter Bioland-Betrieb. Die Sandstein-Terrassen plus leicht sich erwärmende Sandböden charakterisieren die Weine. Die Rebsorten sind Johanniter, Riesling, Gewürztraminer, Spätburgunder, Portugieser, Regent, Alter Satz. Direktvermarktung: Mo – Sa 8–12 und 14–18 Uhr.  

Knetzgau/Heinert (97478)
Bioland-Hof
Alexander Böhner, Störleinshof 1, Tel: 09527-950674; Milchviehhaltung

Knetzgau/Sand a.M.
– Weingut Tanja & Peter Götz, Höhstr. 10, Tel: 0929-617, Mail: weinbaupetergoetz@web.de, www.goetz-wein.de. Man arbeitet weitgehend nach ökologischen Standards, ist aber nicht zertifiziert, hingegen ist man seit vielen Jahren Slow Food Unterstützer (zugelassen werden nur Betriebe, die mitweltfreundlich produzieren: 7 Weißweine (Bacchus, Johanniter, Müller-Thurgau, Regent, Riesling, Silvaner, Weissburgunder plus den Rotwein Portugieser und den wahrhaft Alten fränkischen Satz¹; letzterer von uralten (über 100 Jahre alte vielfältige (12 verschiedene), wurzelechte Reben. In der Weinstube kann man die Weine probieren und genießen und auch Feste feiern.              ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Kolitzheim/Lindach (97509)
Bioland-Hof Werner Keller, Lindenstr. 12, Tel: 09385-416. Eigenproduktion sind Fleisch, Wurstwaren, Gemüse (Spargel), Getreide, Kartoffeln, Obst; für den Hofladen mit den Eigenprodukten werden zugekauft Eier, Gemüse, Obst.

Kronungen (97490)
Naturland-Hof Karg, Von Erthal-Str. 4, Tel: 09725/1493, Mai: info@biohof-schweinfurt, www.naturlandhof-karg.jimdo.com. Breit ist das Angebot: Weizen, Roggen, Dinkel, Sojabohnen, Futterpflanzen, Kartoffeln, Zwiebeln. Hinzu kommen Baumfelder mit Apfelbäumen. Auch Tiere hält man: eine kleine Legehennenherde. Ihre und die anderen Produkte werden auch im Hofladen (Mi, Fr 17-18 Uhr + tel. Vereinbarung) verkauft, darunter gelegentlich auch Bio-Suppenhühner.

Kürnach (97273)
Bioland-Hof Friedbert & Veronika Bieber, Semmelstr. 31, Tel: 09367-2983, www.bio-mit-gesicht.de/b1206.html. Neben vielerlei Getreiden und Zuckerrüben werden auch Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und Lauch angebaut. Auch leben auf dem Hof Tiere: Legehühner für die Eier, Kühe (mit Nachzucht) für Milch; das Futter der Tiere ist ausschließlich hofeigen erzeugt. Einmal im Monat wird ein Rind geschlachtet und direkt vermarktet; das Fleisch kann man vorbestellen. Allerlei Eigenes gibt es auch im Hofladen zu kaufen: Mo-Fr 18-19 Uhr, Di, Fr, Sa 10-12 Uhr. Der Hof ist EurepGAP zertifiziert für Lebensmittelsicherheit, Umwelt- & Arbeitnehmerschutz.

Laufach (63846)
Bioland-Hof Schreiter, Wendelstein 1, Tel: 06093-994767, Mail: biolandhofschreiter@t-online.de. Gelbvieh¹-Mutterkuhherde (20 Kühe, ein Bulle); die Masttiere werden an regionale Metzgereien verkauft. Und 450 Legehennen. Verkauf von Eiern, Nudeln und Rindfleischpaketen im eigenen Hofladen. Der Hof selbst umfasst 73 ha, wovon 30 ha Ackerland, und 43 ha Dauergrünland sind.               ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

 Leinach (97424)
Naturland-Imkerei Peter, Grupshausener Str. 13, Tel: 09364-9453, Mail: peter-leinach@t-online.de. Spezialitäten sind neben Honigen verschiedenster Art auch Wachsprodukte, Met – und auch Bienen. Täglich geöffnet für die Direktvermarktung.

– Weinbau Öchsner, Konrad & Marion Öchsner, Burkardusstr. 6, Tel: 97274-896500, Mail: mk.ochsner@web.de, www.heimat-in-flaschen.de, sowie Wendelin & Klara Öchsner, Rathausstr. 14, Tel: 09364-3094; sie bewirtschaften auf ökologische Art die Muschelkalkböden und die Reben der steilen Südlagen (40-50 %) des Leinacher Himmelberg im Naturschutzgebiet „Berg“ und der „Steige“ bei Unterleinach. Ertragsreduzierung, Handlese, weder Insektizide noch Herbizide oder Chemiedünger ergeben gehaltvolle, kräftige Weine: Silvaner, Müller-Thurgau, Bacchus; seit neuestem auch ein Rotwein.

Leutershausen (97618)
Demeter-Natur-Imkerei Heinz Endres, Rosengarten 8, Tel: 09771-2430, Mail: h-endres@t-online.de. 5 Völker, konsequente naturnahe, wesensgemäße Bienenhaltung mit Naturwabenbau; Vermehrung über den Schwarmtrieb (natürliche Vermehrung), Honig nur aus nichtbebrüteten Waben, sofort nach der Ernte cremig gerührt, keine Wabenschwefelung; Verkauf per Direktvermarktung.         

Mainstockheim (97320)
EU-Bio-Winzerhof Burrlein, Hauptstr. 149, Tel: 09321-5578, Mail: mail@burrlein.com, www.burrlein.de, Direktvermarktung Mo-Fr 8-12 & 13-18, Sa 9-12 Uhr. Es sind 120 bergige Lagen rund um Mainstockheim; Familie Burrlein bewirtschaftet sie zusammen mit den lokalen Winzerfamilien. 12 Rebsorten umfasst das Angebot, 9 Weißwein- und 3 Rotwein-Reben, darunter auch Cuvés, also Mischungen; hinzu kommen noch die Variationen von trocken bis herb, von perlenden und schäumenden Weinen.  

Margretshöchheim (97276)
Bioland-Main-Streuobst-Bienen e.G., Krischan Cords, 0931-30582469, Mail: krischan-Cords@streuobst-bienen.de, www.streuobst-bienen.de. Genossenschaftliche Streuobstverabeitung zu Produkten wie Säfte und Marmeladen. Außerdem auch durch Bienen Blüten-Honig. Einkauf ganz einfach gemacht: per Online-Shop www.main-schmecker.de.

 Markt Bütthard (97244)
Demeter-Michaelshof, Alexandra & Josef Reinhart, St.-Michaelstr. 3, Tel: 09336-9793109, Mail: Michaelshof@gmx.de. Angebaut werden diverse Getreide wie Weizen, Hafer, auch Winterhafer, und Dinkel; Abnehmer sind private Mühlen. Auch Zuckerrüben für Demeter-Zucker werden angebaut und Luzerne zur Bodenverbesserung; Luzerne überwintert grün, ist krautig über dem Boden (sehr gutes Futter für Tiere, weshalb man eine Kooperation mit einem Demeter-Betrieb pflegt, der sich mit Mist – sehr gut für den Boden – revanchiert) und hat ein tiefreichendes, sprossenreiches Wurzelsystem mit über 4,5 Meter Ausdehnung, übersteht Trockenheiten gut, speichert viel Stickstoff. Mit den Äpfeln der Streuobstwiesen beliefert man aktuell die Safterei Lillinghof in Schnaitach.

Markt Bütthard/Oesfeld 
Bioland-Hof Stolzenberger, Balbacher Str. 3, Tel: 09336-9799970, Mail: michael.stolzenberger@gmx.de, www.biohof-stolzenberger.de. Angebaut werden Erd- und Himbeeren, Feldgemüse von Hokkaido-Kürbis über Zuckerrüben und Sellerie bis Pastinaken, Rote Bete, Möhren. Hinzu kommen Getreide und Leguminosen. 

Markt Burgpreppach/Hohnhausen (97496)
Naturhof Hassberge, Torsten Baumgärtner, Nr. 37, Tel: 0175-5150521, Mail: info@naturhof-hassberge.de, www.naturhof-hassberge.de. Der Hof züchtet schottische Hochland-Rinder, gutmütige, langlebige, robuste Tiere. Man hat einen Zuchtbullen, die Mutterkühe haben z.T. sehr lange Hörner, sind aber friedlich, und haben auch entsprechenden Nachwuchs. Die Rasse zeichnet sich aus durch eine üppige Behaarung, ein Rot- und Schwarzbraunes dichtes Fell, was erlaubt, dass sie auch im Winter auf der Weide bleiben. Das Fleisch der Tiere ist gut marmoriert, dabei aber deutlich weniger fettreich und cholesterinärmer als andere Rassen. Schlacht- und Vermarktungstermine auf Nachfrage bzw. werden auf der Webseite veröffentlicht.

Markt Eschau (63863)
EU-Bio-Erlebniszentrum Spessart, Ernteweg 12, Tel: 09374-9794710, Mail: info@landschaftspflegehof-elsavatal.de, http://www.erlebniszentrum-spessart.de. Dieser zertifizierte Erlebnis-Bauernhof ist ein Landschaftspflegehof am Rande von Eschau, leicht zu erreichen – in wenigen Minuten auch zu Fuß. Geboten werden Jahreskurse für Kinder, für Schulklassen, Kindertagestätten und Gruppen. Allerlei Tiere kann man kennenlernen von Eseln über Ponys und Schafen bis zu Gänsen und Hühnern und Hahn.

Markt Kirchzell (63931)
Bioland-Erlebnis-Bauernhof Schäfer, Amorbacher Str. 3, Tel: 09373-4917, Mail: erlebnishof-schaefer@t-online.de, http://www.erlebnisbauernhof-schaefer.de. Der stattliche Hof mit 200 ha hat sich auf Mutterkuhhaltung spezialisiert: Neben der Familie und 160 Mutterkühen mit ihren Kälbern bevölkern auch 18 Ponys (fürs Reiten lernen von Kindern), Hühner, Laufenten, Hasen, Katzen, Ziegen, Mini- und Wollschweine, sowie die Hunde „Ira“  & „Holly“ den Hof. Direkt vermarktet werden Rindfleisch, Kürbisse und Hausgemachtes. Ein weiterer Geschäftszweig ist das Lohnunternehmen für Pressarbeiten für Heu, Silage und Stroh. Ebenso wichtig ist die Arbeit als zertifizierter Erlebnis-Bauernhof mit Kindern vom Kindergarten bis zu ganzen Schulklassen; auch organisiert man Kindergeburtstage, bei denen die Kinder viel neues erleben.

Markt Wiesentheid (97353)
Bioland-Weingut Paul Graf von Schönborn, Schlossplatz 1, Tel: 09383-97530, Mail: info@weingut-schloss-hallburg.de, https://weingut-schloss-hallburg.de. Der Ort des Weinguts ist die Hallburg, wenige Kilometer entfernt auf volkacher Grund in südwestlicher Richtung von Volkach. Man produziert hochwertige, vielfach prämierte Weine und Brände. 35 ha groß ist dieses Weingut – eines von mehreren, diese allerdings ganz im Westen Deutschlands. Die Hallburg, seit 1806 im Besitz der Grafen von Schönborn, einst eine Fliehburg, ist ein Ausflugsziel (gegenwärtig ohne Bewirtung), aber auch ein Ort des des Weines, den man hier auch kaufen kann.

Markt Willanzheim/Hüttenheim (97348)
Naturland-Weinhof am Nussbaum, Erhard Haßold, Nr. 164, Mobil: 09326-272,  www.weinhof-am-nussbaum.de, Mail: info@weinhof-am-nuss-baum.de. Weinbau und Landwirtschaft plus ein Gästehaus verlangen Hingabe und Einsatz. Neben Wiesen und Feldern gibt es auch einen Streuobsthain, dessen Früchte zu Säften und Bränden verarbeitet werden. Die Weinpalette reicht von Weiß- bis Rotweinen mit 8 Rebsorten. Die Edelbrände von Trester über Schlehe bis Apfel, die Liköre von Walnuss über Quitte bis Rotwein. Das Gästehaus ist zertifiziert. Direktvermarktung: April-Oktober Mo-Sa 09-12 und 14-18 Uhr, November-März Mi-Sa 13-17 Uhr.

Markt Zeitlofs/Detter (97799)
Naturland-Hof Henninger, Marktstr. 7, Tel: 09744-287, Mail: jan@biohof-henninger.de, www.biohof-henninger.de. Neben Öko-Saatgutvermehrung und Legehennenhaltung im mobilen Stall baut man auch mehrere Sorten Kartoffeln und Dinkel an. Der Hofladen bietet Kartoffeln, Eier und Dinkel-Eiernudeln, erzeugt mit den eigenen Eiern.

Maroldsweisach/Gückelhirn (96126)
Naturland – v. Deuster´sche Forstverwaltung, Nr. 4, Tel: 09534-255, Mail: schloss@schloss-burgpreppach.de. Land- und Forstwirtschaft mit Direktvermarktung mittels Hofladen: Produkte von Gehegewild und eigener Jagd, Wildwurst & Wildschinken; Selbstvermarktung von Deutsch-Angus Weiderinder-Rindfleisch aus Mutterkuhhaltung.                                                                                

Martinsheim/Enheim (97340)
Bioland-Hof Stadelmann, Haus Nr. 60, Tel: 09332-591448, bio-mit-gesicht.de/b1189.html. Der 23-ha-Hof, davon 20 ha Ackerland, produziert Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Körnererbsen und verschiedene Feldgemüsearten, vor allem aber Kartoffeln, Zwiebeln, aber auch Möhren in Dammkultur. Eine kleine Ochsenherde weidet auf den Extensivflächen, die auch Rückzugsgebiet sind für allerlei Pflanzen- und Kleintierarten. Drei Fränkische Gelbvieh¹-Kühe in Mutterkuhhaltung mit Kälbern und ein gutes Dutzend Hühner machen die Vielfalt komplett. Es gelingt jährlich 20 Rinder auszumästen. Hofladen: Freitag ab 13 Uhr & tel. Vereinbarung.                                 ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Martinsheim/Gnötzheim
BiolandHof, Eva und Wilhelm Gebhard, Gnötzheim 1, Tel: 09339-254, Mail: thomasbauernhof@t-online.de, www.regionales-bayern.de/anbieter/thomasbauernhof-fam-gebhardt-10378. Im Hofladen ist alles Eigenproduktion vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt: feine Essige aus Früchten, Balsamessige aus Wein und Äpfeln, köstliche Öle (Sonnenblumen, Lein), Frischkräutersoßen, Pesto, Kräuterprodukte, Senf, Wein, Weinessig.

Mespelbrunn/Hessenthal  (63875)                                                                                 
EU-Bio-Limousin-Hof schloss@schloss-burgpreppach.de, Herrenbildweg 2, Tel: 06092-8229822, Mail: info@limousinhof.com, http://limousinhof.com/. Seit 2006 ist der Hof, bereits seit über 100 Jahren im Besitz der Familie Fäth, bio-zertifiziert. Schweinezucht & 30 Mutterkühe sind der Erwerbsbetrieb, hinzu kom-men noch allerlei andere Tiere wie Merinoschafe, Heidschnucken, Burenziegen, Hausschweine und Hütehunde und die Limousin-Herdbuchzucht machen den Hof zum Erlebnis-Bauernhof mit Vesperstube. Direktvermarktung geschieht mittels des eigenen Bio-Fleischlädchens: das Angebot umfasst vielfältige Wurstwaren ebenso wie Fleisch vom Schwein, Rind, Kalb, Lamm & Ziege; das aktuelle Angebot tel. erfragen.

Miltenberg/Mainballau (63897)
Bioland-Hof Familie Eck, Nr. 71, Tel: 09371-959071, Mail: biohof.mainbullau@gmx.de, www.biobauernhof-eck.de. Schon seit 14 Generationen ist man Bauer und Schäfer zugleich. Artgerechte Haltung von Weideschweinen und Schafen; auch Pferde bevölkern den Hof in der Pferdepension. Dieser Hof ist zertifiert als Erlebnis-Bauernhof.

Miltenberg/Monbrunn
Naturland-Bauernhof Frey, Nr. 9, Tel: 09371-66368, Mail: bio@bauernhof-frey.de, www.bauernhof-frey.de. Rund 60 ha (Ackerland 33, Dauergrünland 14, Wald 9); 4.000 Legehennen mit Mobilställen und großzügigen Auslaufflächen, 800 Masthähnchen, 18 Mutterkühe plus Nachzucht, 1 Bulle). Anbau von Kleegras, Winterweizen, Hafer/Erbsengemenge, Winterroggen, Kartoffeln/Hafer, Wickengemenge/Mais, Dinkel. Die Eier werden vor allem über den Naturkosthandel vermarktet, aber auch per Direktvermarktung jeden Mittwoch-Nachmittag und am Samstag-Vormittag ganzjährig: das Mastgeflügel und die Suppenhühner, die Fleischarten vom Rind (auch als Hackfleisch), auch Würste und Schinken sowie verschiedene Getreidearten und Kartoffeln ab Hof; die Preise findet man auf der Webseite (siehe oben).

Mömbris/Heimbach (63776)
Bioland-Schlaraffenburger Streuobstagentur, Tel: 06029-995644, Mail: morgane.habegger@schlaraffenburger.de, www.schlaraffenburger.de. Verkauf der Schlaraffenburger-Produkte von Streuobstwiesen: Streu-obst, Säfte, Secco, Obst, Walnussöl.

Münnerstadt (97702)
Naturland-Steinmühlhof, Dieter Petsch, Deutschherrnstr. 21½, Tel: 09733-6575, Mail: schlempet@t-online.de. Man ist ein Marktfrucht Ackerbaubetrieb und baut verschiedene Kulturen an: Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Erbsen, Ackerbohnen, Rotklee, Sonnenblumen und Rhabarber – alles natürlich in bester Bio-Qualität.

Niederlauer (97618)
Naturland-Wiesenmühle Steffen Kessner, An der Grotte 45, Tel: 09771-2028, Mail: info@wiesen-muehle.de, https://wiesen-muehle.de. Die Produktpalette im Mühlenladen ist breit: Bio-Getreide, wie „Oberkulmer Rotkorn–Dinkel“, ZENTROFAN – Vollwert-Mehl, Zutaten fürs Müsli, Nudeln, Backzutaten, aber auch Essige, Öle, frische Bio-Eier, Kartoffeln – und vieles andere mehr, fast alles aus der Region. 

Nordheim/Main (97334)
Demeter-Weingut Helmut Christ, Volkacher Str. 6, Tel: 09381-2806, Mail: christ-nordheim@t-online.de, Web: www.weingut-helmut-christ.de. Renommiertes bio-dynamisch produzierendes Ökoweingut – schon seit 1974. Schonende Bodenbewirtschaftung, Wildpflanzen lockern den Boden, machen Nährstoffe verfügbar und locken Nützlinge. Querverbauung diverser Wurzeln verhindert Verdichtungen, Setzungen und Auswaschungen im Boden. Im biologischen Gleichgewicht sind Reben widerstandsfähig gegen Krankheiten, Schädlinge, Pilzbefall. Die Bodenqualitäten der 5 Gemarkungen (Muschelkalk) sind schmeckbar. Viele Auszeichnungen, Direktvermarktung.  

BiolandDivino Nordheim Thüngersheim eG, Langgasse 33, Tel: 09381-80990, Mail: info@divino-wein.de, www.divino-nordheim.de.

Bioland-Weinbau und -Brennerei Rothe, Hauptstr. 14, Tel: 09381-4579, Mail: info@wein-rothe.de, www.wein-rothe.de. Bioland-Demonstrationsbetrieb. Große Weiß- und Rotweine, Orange Wine (in Tonamphoren) ohne Maschineneinsatz und ohne Zusätze sich entwickelnde Weine). Eine zweite Leidenschaft des Winzers ist Obstbau, woraus auch vorzügliche Edelbrände entstehen. Viele Auszeichnungen; Direktvermarktung. Im Hof ein Vesper mit Weinen des Hauses genießen ist ebenso möglich wie auch – wer einige Tage bleiben will – eines der Gästezimmer im Haus der Tochter nahbei; der Hofladen bietet alle Weine.

NaturlandWeinbau Rainer Zang, Kreuzbergstr. 2, Tel: 09381-6761, Mail: info@oekoweingutzan, www.oekoweingutzang.de. Familienbetrieb, seit 30 Jahren ökologischer Anbau und Pflege der Böden. Neben Gutsweinen und Ortsweinen sind auch besondere Weine im Angebot, solche, die lange auf der Maische lagen. Parzellentypische Rebsorten sind Silvaner, Müller-Thurgau, Bronner, Johanniter, Riesling, Weißer Burgunder, Chardonnay, Traminer, Spätburgunder; Direktvermarktung.

Nordheim v.d. Rhön (97647)
Naturland-Hof Tobias & Daniela Mültner, Hinterm Dorf 6, Tel: 09779-8580202, Mail: info@bauernhof-mueltner.de, www.bauernhof-mueltner.de, www.bauernhof-mueltner.de. Seit jeher ein Ackerbau-Betrieb – vor allem für Getreideanbau, aber auch Getreidereinigung & -aufarbeitung sowie Klauenpflege für Rinder. Das 2. Standbein ist der Holunderanbau für das Erfischungs-Getränk Bionade, das im nahen Ostheim erzeugt wird. Vorausschauend hat man auch in eine Photovoltaik-Anlage inverstiert, die 60 % des Hofbedarfs erzeugt. Darüber hinaus bietet man 5 sehr unterschideliche Ferienwohungen für Feriengäste. Außerdem ist ein zertifizierter Erlebnis-Bauernhof für Kinder, Schulklassen, Behindertengruppen, Senioren und Vereine.

Obereisenheim (97247)
Bioland-Weinbau Armin Drescher, Setzweg 7, geöffnet nach Vereinbarung, Tel: 09381-71408, Mail: info@dreschers-weine.de, www.armin-drescher.de. Eine schöne Sortenvielfalt auf 3,2 ha Fläche in der Lage Sommeracher Katzenkopf: bei Weißweinen Bacchus, Cabernet blanc, Müller-Thurgau, Johanniter, Riesling, Scheurebe, Silvaner, Weißburgunder, bei Rotweinen Cabertin, Regent, Spätburgunder; außerdem auch Pinot Meuniert für Sekt. Man bietet außerdem auch pilzfeste Tafeltrauben & Topfreben.

Oberelsbach (97656)
– Pax Bräu e.K., Andreas Seufert, Ratgeberstr. 7, Tel: 09774-7439003, Mail: pro bier@pax-braeu.de, www.pax-braeu.de. Der Betrieb verwendet ausschließlich Bio-Braumalz, Bio-Hopfen und frisches Quellwasser des Bio-Sphärenreservats Rhön. 

Oberelsbach/Ginolfs 
Naturland-Rhönschafladen GbR, Friedhofsweg.4, Tel: 09774-8186, Mail: info@kolbs-biohof.de, www.rhoenschaf-laden.de. Rhönschafe¹, Gänse, Hühner & Hähnchen bereichern Kolbs Hof, die Schafe auch die Rhöner Berglandschaft. Der Hofladen bietet Bio-Fleisch & Wurst vom Rhönschaf und –lamm, Bio-Freilandgänse, -Hähnchen und -Eier (Les Bleu), sowie Rhönlammfelle (med. gegerbt).         ¹) Slow Food Arche des Geschmac

Biokreis-Landwirtschaft Manger, Friedhofsweg 3, Tel: 09774-858342. Rinderhaltung: Weideochsen und Färsen; Direktvermarktung: Fleischpakete à 10 kg von Ochsen und Färsen.

Oberelsbach/Weisbach
Naturland-Wärtlichs Biohof, Büttner & Sohn GbR, Schustergasse 5, Tel: 09774-788, Mail: info@waertlichsbiohof.de, www.waertlichsbiohof.de. Landwirtschaft betreibt die Familie seit Generationen, seit 2015 nun auf biologische Art als Naturland-Mitglied. Man hält Kühe, die in der warmen Jahreszeit von April – Oktober weiden auf eigens dafür gesäten Flächen, vom November bis März Heu und Grassilage und auch im Stall viel Auslauf haben. Ein Stallcafé ist zudem für Besucher dabei. Die Natur erhalten fühlt man sich verpflichtet und erhält beim Bewirtschaften das „Naturbild der Rhön“ um den Heidelstein, ein Gebiet von besonderer Steinreichheit. Man mäht deshalb mit einen Balkenmäher, lässt aber reichlich Fläche ungemäht übrig für die Insekten und andere Kleintiere. Direktvermarktung des Rindfleisches in 10-kg-Fleischpaketen, es ist eine Vorbestellung nötig, die Mengen sind begrenzt.

EU-Bio-Hof Hartmann, Herrenwiese 21, Tel: 09774-8116, www.biohof-hartmann.de. Ausgeklügelte Bodenpflege durch mehrjähriges Kleegras, Zwischenfrüchte und Leguminosen, Düngung mit Stallmist und mechanische Beikrautregulierung. 40 Mutterkühe, zwei Bullen und die Kälber – ca. 100 Tiere – weiden auf 750 m Höhe; die Mutterkühe ziehen mit ihrer Milch 10 Monate ihre Kälber auf, danach bleiben diese noch ca. 14 Monate auf dem Hof und auf den Weiden, im Winter im großzügigen Laufstall und Laufhof. Per Direktvermarktung wird das Rindfleisch in 10-kg-Mischpaketen, 6-kg-Grillpaketen und als Rinder-Salami vermarktet.

Oberleichtersbach (97789)
EU-BioLandmetzgerei Richard Kleinhenz GmbH, Kapellenstr. 28, Tel: 09741-930050, Mail: info@landmetzgerei-kleinhenz.de, www.metzgerei-kleinhenz.de. Direktvermarktung: Exzellente Hausmacher Blutwurst, Blutwurst, Thüringer Blutwurst, Pressack, auch Hausmacher Würste, Coppa, Schinken, Salami (auch mit Edelschimmel).

Oberleichtersbach/Unterleichtersbach                                  
Demeter-Hof Ludwig Weber, Kapellenstr. 20, Tel: 09741-5694, Mail: steffeshof@gmx.de, www.steffeshof-rhoen.de. Ein homogenes Ganzes bilden die Landwirtschaft mit Viehhaltung und Holzofen-Bäckerei mit hofeigener Mühle. Der eigene Naturkostladen (eigene Produkte und zugekauftes Öko-Vollsortiment) ist geöffnet Fr 9-18 Uhr; hinzu kommt ein Marktstand in Hammelburg am 1. Samstag im Monat. Rhönschafe¹, Rotes Höhenvieh¹ weiden auf den Wiesen, Rotwildfleisch ist Ergebnis eigener Gehegehaltung, so gestaltet, dass sie frei lebendem Rotwild entspricht. Alle drei Fleischarten werden als Fleisch und Würste verkauft. Außerdem werden Bauernbrot & andere Brotsorten, Kuchen & Gebäck im eigenen Holzofen gebacken; das hierzu nötige Getreide – vor allem Dinkel und Einkorn (meist alte Sorten) – ist ebenso Eigenproduktion und gemahlen in der eigenen Mühle.           ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Oerlenbach (97714)
Naturland-Hof Stefan & Rosi Kuhn, Hauptstr. 31, Tel: 09725-708920, Mail: biohof-kuhn@gmx.de. Man hält Milch-Ziegen, aber auch Schweine, Hühner und Bienen. Aber man erzeugt auch Kartoffeln und allerlei Gemüse sowie Obst. Aus der Milch der Ziegen bietet man im eigenen Hofladen (Fr 16-19, Sa 8:30-11:30 Uhr) auch verschiedene Käseprodukte aus der eigenen Hofkäserei wie Joghurts, Camembert, Schnittkäse und mehr, aber auch Honig der eigenen Imkerei und Obst der Saison. Und natürlich auch Fleisch der eigenen Ziegen. Hinzu kommt noch ein Naturkost-Sortiment mit Produkten anderer Bio-Betriebe der Region. Eine Besonderheit ist auch die Zulassung als Erlebnis-Bauernhof – ein Lernort für Schul- und Kindergarten-Kinder.

Ostheim v.d.Rhön (97645)
Naturland-Hof Martin Ritter, Frickenhäuser Str. 24, Tel: 09777-1775, Mail: martinritter2@gmx.de, www.biohof-ritter.de. Puten & Weide-Hähnchen, langsam wachsende Arten in artgerechter Freilandhaltung. Außerdem Anbau von Bio-Holunder für BIONADE in zwei Sorten. Eine Hecken-wirtschaft bietet Bio-Geflügelspezialitäten mit selbst gemachten Beilagen (ab 15 Personen auf Bestellung).

Poppenhausen/Kronungen (97490)
Naturland-Hof Karg, Von-Erthalstr. 4, Tel: 09725-229198, 0176-22781726, Mail: info@biohof-schweinfurt.de, www.biohof-schweinfurt.de. Anbau von Weizen, Roggen, Dinkel, Sojabohnen und Futterpflanzen (Triticale, Bohnen, Kleegras), auch Kartoffeln und Zwiebeln. Felder mit Äpfelbäumen. Zum Verbessern der Böden Blühflächen und Zwischenfrüchte, gut für Tiere und Insekten als Nahrung und Rückzugsort.

Prichsenstadt/Järkendorf (97357) 
EU-Bio-Hof Werner & Doris Tröppner, Nr. 22, Tel: 09382-6275, Mail: hofladen@troeppner.de. Angebaut werden Kartoffelspezialitäten, als Getreide Dinkel; außerdem bewirtschaftet man eine Streuobstanlage. Außerdem ist man zertifiziert als Erlebnis-Bauernhof.

Prichsenstadt/Kirchschönbach
Bioland-Weingut Ewald Ruppert, Rüdener Str. 32, Tel: 09383-7485, 0175-3612459, Mail: info@wein-ruppert.de, www.wein-ruppert.de. Begrünung, Pferdemist, Holzkohle und effektive Mikroorganismen vitalisieren die Böden: Muschelkalk mit Keupereinschlüssen sowie Keuperboden in der Einzellage Mariengarten. Historische Rebsorten, aber auch PIWi’s (pilz-widerstandsfähige Weine) charakterisieren das Weingut. 20 Rebsorten beträut man – viele davon bilden einen Fränkischen Satz mit fast ausgestorbenen Rebsorten, aber auch neuen, robusten Rebsorten. Der Inhaber ist Slow Food Mitglied.

Ramsthal (97729)
EU-Bio & Ecovin Weingut Baldauf, Gerald & Ralf Baldauf, Hauptstr. 42, bewirtschaften insgesamt 60 ha im Saale-Tal. Freilich sind nur eine spezielle Kategorie der Weine als ökolgogisch gekennzeichnet, jedoch werden ausgesuchte Weinlagen seit 2010 nach ökologischen Grundsätzen bewirtschaftet. Muschelkalk kennzeichnet die Bodenstruktur und das schmeckt man. Vielfältig sind die Rebsorten: 10 Weißweine & 5 Rotweine; die weißen sind Bacchus, Gewürztraminer, Grauburgunder, Morio Muskat, Kerner, Rieslaner, Riesling, Scheurebe, Silvaner, Weißburgunder; die roten sind Domina, Dornfelder, Regent, Schwarzriesling, Spätburgunder. In der Weinliste freilich werden die Bio-Weine entsprechend gekennzeichnet.

Remlingen (97280)
Bioland-Hof Schwab, Remlinger Rüben GmbH & Co.KG, Birkenfelder Str. 17, Tel: 09369-99516, Mail: schwab@remlinger-rueben.de. Aus kleinen Anfängen baute Schwab seine Bio-Landwirtschaft auf 90 ha aus; angebaut werden Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln. Nebenher schuf er auch die Remlinger Rüben GmbH als Vermarkter der von 20 Betrieben der Region erzeugten Produkte. Gut sortiert ist der Hofladen: große Obst- und Gemüseauswahl (eigen erzeugt sind Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Wurzelgemüse, Erdbeeren; das Naturkostvollsortiment und die Käsetheke ergänzen das Angebot; geöffnet Di, Do, Fr 10-18, Sa 10-12 Uhr.

Bioland-Damwildgehege, Christiane Weidner, Jahnstr. 22, Tel: 09369-984752, Mobil: 0178-5373360. Direktvermarktung von Damwildfleisch.

Rieneck/Dürrhoffeld (97794)
Naturland– Gut Spessartgrün, Günther Marx, Marx GmbH, Nr. 5, Tel: 09354-99933, Mail: info@marx-naturbaum.de, www.bio-weihnachtsbaeume.com. Auf 30 ha Fläche produziert man inzwischen in 2. Generation Weihnachtsbäume verschiedenster Arten und beliefert Groß- und Einhandelskunden, ja, sogar Einzelhaushalte, aber man kann auch direkt kaufen von den Verkaufsständen in Würzburg (Industriegebiet Ost) und in Gemünden (nahe Möbel Berta). Natürlich sind chemische Spritzmittel tabu, ebenso Breitband- und Totalherbizide aller Art. Die Kosten der Bäume seien, so der Erzeuger, seien vergleichbar mit denen auf konventionelle Art erzeugten. Gemäht wird mechanisch mit Maschinen. Die Bäume werden mindestens 8 Jahre alt, ältere und damit größere gibt es auch.

Rimpar (97222)
Naturland-Weingut Franziska Schömig, Weinbergstr. 33 (ab 4/21), Tel: 09365-1644, Mail: info@weingut-franziska-schoemig.de, www.weingut-franziska-schoemig.de. Ungewöhnliche Etiketten auf den Flaschen versprechen eigenständige Weine: z.B. die Schaumweinlimo (11%) nach alter Art. Man bevorzugt spontane Gärung, verzichtet im Premiumbereich auf Filtration & Schwefelung. Rebsorten sind Silvaner, Müller-Thurgau, Domina, und man nutzt zum Reifen als Gefäß Tonneau’s; Direktvermarktung.

Rödelsee (97348)
Bioland-Weinmanufaktur 3 Zeilen, Christian Ehrlich, Heinrich-Wiegand-Str. 2, Tel: 09323-876454, Mail: 3zeilen@web.de, www.3-Zeilen.de. Begonnen hat Ehrlich seinen Weinmanufaktur mit nur drrei Zeilen, doch heute sind es knapp drei Hektar, die nebenberuflich bewirtschaftet werden. Als Quereinsteiger machen sie (Christian Ehrlich mit Partnerin) manches anders als andere Winzer. Fränkisch-trocken sind ihre Weine, wilde Hefen und den oder anderen auch das Eichenfass haben sie geformt. Bacchus, Fränkischer Satz,  Johanniter, Müller-Thurgau, Riesling, Silvaner und Spätburgunder sind die Sorten, wobei die Traubenselektion und die Art des Ausbaus den jeweiligen Geschmack formt.

Bioland-Weinwerkstatt Stefan Heß, Alte Iphöfer Str. 15a, Tel: 09323-804485, Mail: info@weinwerkstatt-hess.de, www.weinwerkstatt-hess.de. Auf 3 ha Weinberg an Süd-Westhängen des Schwanberg baut Heß 9 Rebsorten an: Riesling, Silvaner, Scheurebe, Weißburgunder, Müller-Thurgau, Bacchus, Spätburgunder, Portugieser, Domina. Das Weincafé ist geöffnet im Frühjahr März bis Mai Sa ab 18 Uhr, So, Feiertage ab 15 Uhr, im Herbst Mitte September bis Ende Oktober (wie Frühjahr) plus Adventssonntage ab 15 Uhr.

Röttingen (97285)
EU-Bio-Hof Iris Hümmert, Gossenmühle (einst ein Ortsteil, heute eine Mühle), Tel: 09338-1895, Mail: huemmert@t-online.de. Man betreibt auch Ackerbau für diverse Getreide- und Kartoffelsorten, baut aber auch Kürbisse an. Auf dem reichlichen Grünland weiden Schafe, und die Bienen nutzen die Streuobstwiese zur Honigproduktion. Außerdem ist der Hof auch ein zertifizierter Erlebnis-Bauernhof.

Salz (97616)
Naturland-Hof Michael Derleth, Hauptstr. 33, Tel: 09771-4244, Mail: michael@derleth-salz.de, www.derleth-salz.de. Der Hofladen des Geflügelhofs in der Hauptstr. 25 ist geöffnet Mo – Fr 17-19, Sa 9-13 Uhr, für Kartoffeln, Nudeln und Suppenhühner; der Eierschrank ist weiterhin an alter Stelle. Die Schlachttermine kommen per Mail, wenn Sie Ihre Mailadresse senden.

Schöllkrippen (63825)
Naturland-Der Berghof, Im Langenborn 8, Tel: 06024-9233, Mail: info@derberghof.de, www.derberghof.de. 180 Ziegen, 50 Mutterkühe mit Nachzucht, 1 Zuchtbulle. 167 ha: 95 ha Ackerland, 72 ha Dauergrünland. Hofladen: Do-Fr 10-18, Sa 9-13 Uhr. Ziegenkäse-Manufaktur: sehr breites Angebot von Camembert über rotgeschmierte Weichkäse und gereifte Käse bis zu Hartkäsen; auch frische Ziegenmilch & Ziegenfleisch. Und natürlich auch Fleisch der eigenen Weiderinder & -kälber. Hinzu kommen noch Produkte anderer Bio-Betriebe: Lammfleisch, Eier, Geflügel und Kuhmilchkäse.

Schönau (97658)
EU-Bio-Milchhof Herleth, Kreubergstr. 27, Tel: 0160-8930317, Mail: biomilchhof@freenet.de. Frische Kuhmilch & pasteurisierte Milch.

 – EU-Bio-Schäferei Simon, Wiesenweg 17, Tel: 0171-5225899, Öffnungszeiten: nach Vereinbarung. Direktvermarktung: Geschlachtetes Lamm verfügbar April bis Oktober.

Schonungen/Forst (97453)
Naturland-Hof Mainrind – J. & R. Zängerlein GbR, Untere Str. 10, Tel: 09521-61444, Mail: kontakt@agrar-cottbus.de. Direktvermarktung von Fleisch aus eigener Bio-Rinderhaltung. Geöffnet nach Vereinbarung.

Schwarzach/Stadtschwarzach (97359)
Naturland-Raritäten-Gärtnerei Schwarzach, Gartenbau-Wissenschaftler Martin Schäfer, Am See 9, Tel: 09324-1030, Mail: info@gaertnerei-schwarzach.de, www.oekokiste-schwarzach.de. Ende 2020 hat Veit Plietz, der Gründer diesen als Demeter-Gärtnerei geführten Betrieb an den Gartenbau-Wissenschaftler Martin Schäfer übergeben: seit 01.01.2021 ist er Pächter. Raritäten waren eines der Kennzeichen dieses Gartenbaubetriebs mit rund 3 ha; 200 Tomatensorten sind nur eines der Beispiele. Andere sind allerlei (auch alte) Gemüsekulturen, Heil- und Gewürzkräuter. Auch dem neuen Besitzer sind diese ein Anliegen, immer wieder neue, gewöhnlich historische Sorten zu erhalten und bekannt zu machen. Hinzu kommen nun auch alternative Anbaumethoden, und Martin Schäfer testet sie: Marketgardening, Agroforst und neue Mulchsysteme. Neu sind auch diverse Events. Erhalten bleibt die Direktvermarktung mittels des Regionalwaren-Ladens.

EU-Bio-Ökokiste Schwarzach e.K., Ferdinand Plietz, Gewerbering-Nord 6, Tel: 09324–978990, Mail: info@oekokiste-schwarzach.de, www.oekokiste-schwarzach.de. Das Angebot ist vielseitig: reine Gemüse-Kisten, Mix-Kisten, Obst-Kisten, Kochkisten & Käsetüten. Doch man bietet noch mehr: Süßes & Knabbereien, Schokoladen, Chips etc. Kekse etc., Trockenfrüchte und mehr. Aber auch Wurst, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier, Nudeln, Reis, Gewürze, Essige, Öle, Mehl, Backzutaten und mehr. Ebenso erhältlich sind Saatgut & Jungpflanzen der obigen Naturland-Raritäten-Gärtnerei im Angebot. Das Liefergebiet reicht von Marktheidenfeld im Westen, Maßbach & Stadtlauringen im Norden, Ippesheim im Süden, Schlüsselfeld und Burgebrach im Osten; je nach Tag wird Montags

Schwebenried (97450)
Bioland-Hof Armin Hettrich, Brunnbergstr. 4, Tel: 09728-7593030, Mail: info@hettrichs-biohaeusle.de, www.hettrichs-biohaeusle.de. Zusammen mit Partnerin Barbara baut man verschiedene Getreidearten an wie Weizen (einen Teil behält man für die Hühner), Dinkel, Hafer und beliefert damit eine Mühle in Würzburg. Hinzu kommen Hackfrüchte wie Zuckerrüben und Kartoffeln. Das Bio-Häusle ist der Hofladen: Hier bietet man Eier, Suppenhühner, Brathähnchen und Produkte aus Eiern wie Nudeln und Eierlikör. Hinzu kommen noch selbst angebaute Kartoffeln: Sorte Queen Anne, vorwiegend festkochend, und die ebenfalls festkochende Sorte Ditta.

Schwebheim (97525)
Naturland-Bauernhof Peter, Hauptstr. 68, Tel: 09723-2538, Mail: peter_wolfgang@gmx.de, https://naturlandhof-peter.de. Rindfleisch (Färsen und Ochsen), Milch (täglich von der Milchtankstelle), Eier, Suppenhühner, Zwiebeln, Kartoffeln, Pfefferminze. Hofladen: Mi 10-11:30, Fr 16-17:30 Uhr und nach Vereinbarung. Saison-Parzellen: für Mieter  je 40 bzw. 80 m2 – eingesät werden 20 Gemüsesorten, die Pflege und Ernte übernehmen die Mieter. Die Lage der Parzellen ist jedes Jahr anders zur Erholung des Bodens. Gesund und vital halten ihn Rindermist und Zwischenfrüchte.  

Schweinfurt (97424)
Wehner’s Rösterei, Euerbacher Str. 4-8, Tel: 09721-7930329, Mail: heinz.wehner@wehners-roesterei.de, www.wehners-roesterei.bio. Wehner verwendet nur Kaffeesorten aus ökologischem Landbau und fair gehandelt. Die über 80 Verkaufsstellen zwischen Mellrichstadt im Norden, Coburg im Osten, Nürnberg im Südosten, Kammerforst im Süden, Würzburg im Westen belegen die Kaffee-Qualität.

Seinsheim/Wässerndorf (97342)
Naturland-Hof Blomeyer, Dorfstr. 21, Tel: 09332-592655. Der 25 ha bewirtschaftende Betrieb baut Zuckerrüben, Sonnenblumen mit Klee-Einsaat, einige Kartoffelsorten, manchmal auch Erbsen an. Angelegte Hecken sind Windschutz, Bienen-, Insektenweide und Rückzugsort für allerlei Tiere, darunter auch Feinde von Schädlingen. Geöffnet nach tel. Absprache.

Sennfeld (97526)
Naturland-Gartenbaubetrieb Tietze, Mollengasse 7, Tel: 0972-68628, Mail: gustavtietze@gmx.de. Direktvermarkter mit umfangreichem Produktionsprogramm, neben vielfältigen Gemüsen, darunter auch sehr Südliches (Artischocken u.a.), allerleii Salate, Kartoffeln, auch verschiedenes Obst von eigenen Bäumen. Regelmäßiger Beschicker des Schweinfurter Markts an vier Tagen der Woche (Di, Mi, Fr, Sa). 

Sommerach (97334)
Bioland-Weinbau Armin Drescher, Setzweg 7, Tel: 09368-90105, Mail: info@armin-drescher.de,  www.armin-drescher.de. Die Rebsorten sind Silvaner (weiß) und Pinotin (rot), eine Kreuzung aus Blauem Spätburgunder & Resistenzpartnern, beide werden als trockene Weine ausgebaut. Zugleich bietet der Hof auch eine Ferienwohnung.

Bioland-Weinhof Norbert Drescher, Winzerstr. 20, Tel: 09381-71408, Mail: info@dreschers-weine.de, www.dreschers-weine.de. Umfangreiche Weinpalette: Silvaner, Riesling, Bacchus, Weißburgunder, Cabernet blanc, Cabertin rot, Spätburgunder; Pinot Meunier für den Sekt. Außerdem auch Federweißen, Tafeltrauben u.a.; Direktvermarktung.

Sulzfeld (97633)
EU-Bio-Imkerei Alois Ziegler, Hauckstr. 10, Tel: 09761-2373, Mail: aloisziegler@t-online.de. Direktvermarktung von Eigenprodukten: Honige, Honiglikör, Kerzen, Pollen & Propolis.

NaturlandWeingut Zehnthof, Familie Luckert, Kettengasse 3-5, Tel: 09321-23778, Mail: luckert@weingut-zehnthof.de, www.weingut-zehnthof.de. Das VDP-Weingut zählt zu den renommiertesten in Franken; seine Weine – weiße und rote – wachsen auf Muschelkalk-Böden: karge Böden, die keine Fehler verzeihen und die Weine komplex und rassig werden lassen. Direktvermarkter.

Theilheim (97288)
Demeter-Weingut H. Deppisch, Türschengraben 3, Tel: 09303-9800048, Mail: kontakt@deppischweingut.de, www.deppischweingut.de. Sohn Christian führt den Betrieb mit 6 ha bestockter Fläche im Nebenerwerb. In  den Lagen Theilheimer Altenberg, Randersackerer Pfülben und Sonnenstuhl wachsen auf leguminosenbetonter (80%) Weinbergsbegrünung eine Vielzahl sehr feiner Weine, dominant freilich sind Silvaner – grüner und blauer – und Riesling; hinzu kommen noch Weißer Burgunder und Sauvignon blanc. Beim Rotwein ist der Spätburgunder sortenrein, doch es gibt auch noch eine rote Cuvée. Ausgebaut werden sie je nach Zielsetzung im großen Holzfass, im Barrique, im Edelstahl- oder GFK-Tank. Direktvermarktung.

Bioland-Winzerhof E. Wallrapp, Biebelrieder Str. 17, Tel: 09303-1580, Mail: info@bio-weingut-wallrapp.de, www.bio-weingut-wallrapp.de. In der Weinbergslage Theilheimer Altenberg liegen die Weingärten – „unbereinigt, urwüchsig“, in natürlichem Zustand mit alten Mauern, Steinrutschen, Hecken, typischen Gehölzen. Und seit 1984 ökologisch bewirtschaftet. Reiche Rebenvielfalt in den Rebanlagen bei Weißweinen (Altfränkischer Satz¹ mit wurzelechten Reben, Bacchus,  Johanniter, Müller-Thurgau, Riesling, Scheurebe, Silvaner) und Rotweinen (Domina, Dornfelder, Regent); Die Weine sind vielfach international ausgezeichnet als Prädikatsweine. Direktvermarktung.                   ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Üchtelhausen/Ebertshausen (97532)
Bioland-Hof Michael Härterich, Brunnenstr. 8a, Tel: 09724-1479, Mail: haerterich@t-online.de. Anbau von Getreide, Weizen, Roggen, Dinkel; Mehle, Brot, Baguette. Aber auch Fleisch von Schweinen und Hühnern sowie Wurstwaren, Eier. Der Hofladen bietet auch zugekauften Bio-Käse und ein Naturkost-Sortiment; Öffnungszeiten: Mo, Fr 10.30 – 18.00 Uhr.

Üttingen (97292)
EU-Bio-Thomas Hoffmann’s Biohöfle, Kirchbergstr. 13, Tel: 09369-2224. Der 20 ha große Betrieb produziert Obst, Gemüse & Kräuter, vor allem aber Kartoffeln: rotschalige Laura, Blaue Schweden, gelbfleischige Belinda, Bamberger Hörnla¹…. Als Fruchtfolge bevorzugt Hoffmann einjähriges Kleegras zur Bodenverbesserung. Auch Hafer wird angebaut für eine Haferflockenfabrik in der Region. Eine kleine Schafherde einer eigenen Kreuzung von Merino- & und Kamerunschafen, sowie Mutterkühe der alten Rasse Fränkisches Gelbvieh¹, dessen Fleisch besonders geschmackvoll ist, mit Nachwuchs weiden ganzjährig auf der Weide. (Aus einem Mainpostbericht 10.03.2020).        ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Unterpleichfeld (97294)
Demeter-Jahreszeiten-Hof Friedrich, Hofladen (Mo & Sa 08-13, Di-Fr 08-18 Uhr), Hauptstr. 14, Tel: 09367-2485, www.biometzgerei-friedrich.de, mit Demeter-Hofmetzgerei Friedrich, Bio-Fleisch & Bio-Wurst, außerdem auch Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Sauerkraut – alles Bio.

Demeter-Partyservice & Bistro Eva Friedrich, Hauptstr. 14, Tel: 09367-2485, täglich geöffnet, aktuell – wegen der Pandemie – nur zum Abholen des zuvor Bestellten. Angegliederte Landwirtschaft.

Demeter-Hof Wörle, Kirchstr. 4, Tel: 09364-4177. Hofeigene Gemüse aus samenfesten Kulturen, hausgebackenes Vollkornbrot aus eigenem Getreide und Natursauerteig, Fleisch und Wurstwaren von eigenen Tieren, geschlachtet und verarbeitet vom örtlichen Bio-Metzger Friedrich. Hofladen: Verkauf von Rohmilch eigener Kühe (40 Liter täglich) in mitgebrachtem Gefäß; unverkaufte Milch wird sofort zu Quark verarbeitet. Der Hofladen bietet auch Produkte anderer naher Biohöfe; geöffnet Mo, Do 16-18, Di 10-13 & 16-18, Fr 8-18 Uhr.

Unterpleichfeld/Schlossweth
Demeter-Hof Lothar & Anita Wild, Schlossweth 14, Tel: 09367-99350, Mail: info@biohof-wild.de, www.biohof-wild.de. 60 ha groß ist der Hof. Auf 20 ha werden Hackfrüchte angebaut: Weißkraut, Kartoffeln, Möhren (auf Dammkultur), Rote Rüben und Zuckerrüben, ebenso Gemüse – unter anderem Weiß- und Blaukraut und Kartoffeln. Hinzu kommen noch der Anbau von Getreide und Leguminosen (Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen) und Klee. Seit 2005 leben im Offen-Stall mit Auslauf rund 230 Mastschweine, einen Teil davon gebären die 10 Zuchtsauen; gefüttert werden sie zu 80 % mit eigenem Futter (Getreide, Leguminosen, Klee).

Demeter-Hof Erika & Benno Wörle, Kirchstr. 4, Tel: 09364-4177. Hofeigene Gemüse aus samenfesten Kulturen, hausgebackenes Vollkornbrot aus eigenem Getreide und Natursauerteig, Fleisch und Wurstwaren von eigenen Tieren, geschlachtet und verarbeitet vom örtlichen Metzger Friedrich (siehe oben). Hofladen: Mo, Do 16-18, Di 10-13 & 16-18, Fr 8-18 Uhr, Rohmilchverkauf von eigenen Kühen (40 Liter täglich) in mitgebrachtem Gefäß; unverkaufte Milch wird sofort zu Quark verarbeitet. Außerdem auch Produkte anderer naher Biohöfe im Verkauf. 

Volkach (97332)
Biokreis-Weingut Marienhof, Herman Dumbsky, Marienhof 1, Tel: 09381-2331, Mail: info@dumbsky-marienhof.de, www.dumbsky-marienhof.de. Angebaut werden die Weißweine der Rebsorten Bacchus, Johanniter, Müller-Thurgau,  Riesling, Rieslaner, Siegerrebe, Silvaner, Traminer und die Rotweine Prior und Spätburgunder; außerdem auch Säfte. Der Hof liegt außerhalb der Stadt in ruhiger Lage und bietet auch für Gäste Zimmer sowie eine Ferienwohnung.

Bioland-Hof Herbert Strauß, Hirtenweg 4, Tel: 09381-802342, Mail: he.strauss@t-online.de, www.ferienbauernhof-strauss-franken.de. Nebenerwerbsbetrieb: Anbau von Getreide, Kleegras, eine Streuobstwiese, aber auch Weinbau. Außerdem auch Hühner, Gänse, Katzen, Hasen und eine kleine Imkerei. Für Gäste 1 Ferienwohnung mit 3 Schlafzimmern.

Volkach/Astheim
EU-Bio-Der Quittenladen, Dieter Wolfart, Am Kloster 14, Tel: 0172-4725777, Mail: info@derquittenladen.de, www.derquittenladen.de. Eigene, bio-dynamisch angebaute Früchte, veredelt zu Obst-, Wein-, Tresterbränden, zu Weinen, Likören, Essigsorten u.a.. Honige aus eigener Imkerei. Geöffnet April – August Sa, So 10-18 Uhr, Sept., Okt. Mo-Fr 14-18 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr, Nov – März Sa 10-17 Uhr.

Biokreis-Hof Herbert Strauß, Hirtenweg 4, Tel: 09381-802342, Mail: he.strauss@t-online.de, www.ferienbauernhof-strauss-franken.de. Nebenerwerbsbetrieb: Anbau von Getreide, Kleegras, Zuckerrüben, eine Streuobstwiese, auch Weinbau. Außerdem Hühner, Gänse, Katzen, Hasen und eine kleine Imkerei. Für Gäste 1 Ferienwohnung mit 3 Schlafzimmern.

Waigoldshausen/Dächheim (97534)
Bioland-Hof Hilmar Cäsar, Gut Dächheim, Tel: 09384-360, Mail: hilmar.caesar@t-online.de. Der Ackerbau-Betrieb (365 ha, davon 15 ha Dauergrünland) plus Legehennenhaltung (2 x 3.000 im Feststall). Erzeugt werden Feldgemüse: Möhren und Rote Bete zur Saftgewinnung, Speise- und Chipskartoffeln, Zuckerrüben, Getreide: Roggen, Weizen, Dinkel und Braugerste, auch Mais, Körner-Leguminosen und Kleegras. Das Futter der Hühner erzeugt die Bio-Kaisermühle in Arnstein/Gänheim (siehe dort).

Wartmannsroth/ Dittlofsroda (97797)
Naturland-Hof Vogt, Steingrund 27, Tel: 09357-99954, Mail: w.vogt-kaute@naturland-beratung.de. Der Hof hält Legehennen und vermarktet Eier und Geflügel: vom Hähnchen bis zum Suppenhuhn. Von eigenen Obstbäumen Äpfel, die auch zu Apfelsaft verarbeitet werden

Bioland-Hofkäserei Michael Zeitz, Eidenbacher Weg 7, Tel: 09357-648, Mail: hofkaeserei.zeitz@gmail.com. Die Milch produziert Fränkisches Gelbvieh¹, eine alte, selten gewordene Rinderrasse. Aus Gras, Heu und Getreide machen die Kühe eine vorzügliche Milch, die Grundlage der im Hofladen (Fr 15-20 Uhr) angebotenen, aromatischen Kuhmilch-Käse, auch frische Kuhmilch & andere Milchprodukte; außerdem auch Getreide, Wurst von Rind & Schwein.           ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Wartmannsroth/Neuwirtshaus
Naturland-Hof Lothar Bold, Tel: 09737-422, Mail: bolds-schnapsideen@t-online.de, www.bolds-schnapsideen.de. Der Hof bietet noch mehr als vorzügliche Destillate: selbst angebaute Bio-Getreide, Bio-Marmeladen aus eigener Produktion, eine breite Palette vorzüglicher Brände & Geiste, darunter auch von Wildfrüchten und von Getreiden. Außerdem Liköre sowie Schnaps-Seminare und Kräuter-führungen.

Wasserlosen/Rütschenhausen (97535)
BiolandHofladen, Philipp Adelmann eröffnete ihn im September 2020 im Dorf Rütschenhausen, Weiherstraße 27, einem Ortsteil von Wasserlosen. Die meisten der Produkte stammen aus eigenem Bio-Anbau. Selbstbedienung ist hier angesagt, denn der Hofladen ist offen Mo-Fr 8-20 Uhr, Wochenende 10 – 20 Uhr. Mutig baut der junge Landwirt auf die Ehrlichkeit der Kunden.

Weilbach (63937)
Bioland-Hof mit Hofladen Deuchert, Hauptstr. 92, Tel: 09373-1369. Auf 15 ha wachsen Getreide, vielerlei Gemüse von Karotten über Zwiebeln bis zu Pastinaken und Rote Bete je nach Jahreszeit – und Kartoffeln. Aus Kraut macht man feines Sauerkraut. Von den eigenen Streuobstwiesen gewinnt man Apfelsaft. Eine Spezialität sind die Forellen aus eigener Zucht – frisch und frisch geräuchert. Im Offenstall hält man Heidschnucken-Schafe.

Weilbach/Gönz
Bioland-Hof Rainer Breunig, Tel: 09373-4364, Mail: Breunig-Goenz@web.de, www.bio-angusfleisch.de. Mutterkuhhaltung von Angus-Rindern; die Kälber trinken sieben Monate Muttermilch. Die Rinder – auch die Jungbullen – weiden auf hofeigenen Wiesen von April – November, winters wird mit Heu und Silage gefüttert; sie sind ihr ganzes Leben lang nicht angebunden. Ein Metzgermeister schlachtet stressfrei die Tiere in seinem EU-zertifizierten Schlachthaus. Direktvermarktung von Angus-Fleisch in 15-kg-Paketen.

Werneck/Egenhausen (97440)
Demeter-Flachshof Andreas Römert, Nr. 1, Tel: 09722-3603, Mail: andreas.roemert@freenet.de. Der Aussiedlerhof mit rund 130 ha, davon sind 30 ha Dauergrünland ( produziert verschiedene Getreidearten (Weizen, Gerste, Hafer und Dinkel), aber auch Kartoffeln, Möhren, Zuckerrüben. Zur Pflege der Böden praktiziert man eine vielseitige Fruchtfolge. Hinzu kommen eine Rinderherde mit 25 Mutterkühen und ihrem Kälbern; hinzu kommen noch Schafe, Ziegen und Hühner. Die Rinder leben ganzjährig in einem Tierstreustall, ihr Futter ist Grünfutter und im Winter Kleegrassilage, Heu und Stroh. Energie bezieht man von der eigenen Photovoltaikanlage, die den gesamten Hof versorgt.

Werneck/Schleerieth
Naturland-Hof Schleerieth, Bergstr. 7, Tel: 09722-947566, Mail: biohof-schleerieth@web.de, www.biohof-schleerieth.de. Eier, Nudeln, Dinkel, Emmer, Einkorn sind die Produkte des Hofs. Die 3.255 braunen Legehennen leben auf Wiesen, als Rückzugsort fürs Eierlegen und die Nacht dient ein großer Feststall und ein mobiler Stall. Hofgemachte Bio-Nudeln aus eigenem Anbau: Bio-Hartweizen, -Dinkel (Oberkulmer Rotkorn), -Emmer, -Einkorn, gemahlen von einer regionalen Mühle. Ab Hof-Verkauf als Selbstbedienung: Wochentags 8 – 20 Uhr gegenüber Festplatz, dort ebenso das Eierhäusle (alle Tage).

Werneck/Vasbühl
Bioland-Jakobus-Hof, Maximilia & Nina Engert, Schornweg 3, Tel: 0162-5784069, jakobushof.vasbuehl@web.de, www.jakobushof.de. Das Bio-Hoflädla ist die Verkaufstelle des Jakobushofs (geöffnet Do 16-19, Sa 09-12 Uhr), davor zudem das Gemüseschränkla (0-24 Uhr geöffnet) mit einer „Kasse des Vertrauens“ für die zahlreichen Produkte des täglichen Bedarfs (u.a. Eier, verschiedene, auch jahreszeitliche Gemüse, Kartoffeln, Zwiebeln, Mehle). Freitags ist der Jakobus-Hof mit einem Marktstand (14-17 Uhr) auch in Werneck am Balthar-Neumann-Platz und bietet frisch handgeerntetes Obst und Gemüse, aber auch Eier, Honig und Mehle – zumeist eigene Produkte, wozu auch auch Leindotteröl und selbst hergestelltes Sauerkraut zählen.

Wiesenbronn (97355)
Naturland-Weingut Roth, Büttnergasse 11, Tel: 09325-902004, Mail: info@weingut-roth.de, www.www.weingut-roth.de. Ökologischer Weinbau seit 1974 – einer der ersten in Franken. VDP-Mitglied. Weine herausragender Qualität. Ökologisches Denken: Beim Gebäudebau nur regionales       Baumaterial, Flaschenrücknahme zur neuen Nutzung nach Reinigung. Keine Bewässerung der Weinlagen, Humusaufbau seit fast 50 Jahren, natürliche Begrünung, ergänzt mit Leguminosen, Gräsern, Kräutern. Direktvermarktung: 16 Rebsorten: Silvaner, Riesling, Scheurebe, Sauvignon Blanc, Johanniter, Weißburgunder, Traminer, Bacchus, Müller-Thurgau, Regent, Pinot Noir, Blaufränkisch, Spätburgunder, Portugieser, Domina, Schwarzriesling; Sekte.

Naturland-Imkerei Honigschätze, Koboldstr. 10, Tel: 09325-979669, Mail: info@honigschaetze.de, www.honigschaetze.de. Reinheit in allem: Wachs, Honig, Propolis, Pollen. Nur reifer Honig wird entnommen. Ein Teil des Honigs bleibt für die Bienen. Produkte: Naturbelassene Honige, Waldhonig, Edelkastanienhonig. Einen Teil des Blütenhonigs nach eigner Rezeptur verfeinert zu Honigspezialitäten; Direktvermarktung

Demeter + ECOVIN-Weingut Hell, Klingenstr. 16, Tel: 09325-90909, Mail: weingut.hell@web.de, www.weingut-hell.de. Auf Gipskeuperböden und kleinklimatisch-mediterranen Bedingungen gedeihen die Rotweine Domina, Dornfelder, Regent und Cabernet-Dorsa. Die übrige Fläche (ca. 30 %) ist mit den Weißweinreben Grüner Silvaner, Rieslaner, Helios und Chardonnay bestockt. Das Weingut erhielt viele Auszeichnungen; Direktvermarktung.

Willanzheim/Hüttenheim (97348)
Naturland-Weinhof am Nußbaum, E.& L. Haßold, Nr. 164, Tel: 09326-272, Mail: info@weinhof-am-nussbaum.de, www.weinhof-am-nussbaum.de. Ein breites Genussangebot: jugendliche & gereifte Weine der Rebsorten Silvaner, Rivaner, Bacchus, Johanniter, Weißer Burgunder und der roten Domina, Regent. Außerdem aus der eigenen Brennerei Trauben-, Tresterbrände, Obstler, Schlehengeist, auch einige Liköre. Ein Gästehaus und ein Terrassen-Café helfen, entspannt zu sein.

Willanzheim/Hüttenheim (97348)
Bioland-Hof Hager-Plate, Nr. 93, Tel: 09326-902223, Mail: hager-plate@t-online.de. Mast-Hähnchen und -Hühner; als kleine Flauschkugeln leben sie kurze Zeit im Warmstall, danach mit älteren Tieren im großen Hühnerstall mit „Wintergarten“ & Sitzstangen. Der mobile Stall erlaubt, Tiere auf Grasboden zu halten. Das Futter ist eigen produziertes Bio-Futter. Für Weihnachten werden auch Bronzeputen aufgezogen.

Wollbach (97618)
Bioland-Hof Klaus Zimmer, Kirchstr. 5, Tel: 09773-5151, Kartoffelanbau, Direktvermarktung: Sep-März, Fr 14 – 18 Uhr & nach Vereinbarung (Selbstbedienung). Der Hof ist zudem zertifiziert als Erlebnis-Bauernhof.

Wülfershausen/a.d._Saale (97618)
Bioland-Schwalbenhof Karl-Heinrich Weber, Dammallee 40, Tel: 09762-6186, Mail: schwalbenhof-weber@gmx.de. Der 80-ha-Hof (45 ha Acker, 35 ha Dauergrünland), er gehört zu den Archehöfen mit selten gewordenem Gelbem Frankenvieh¹, Coburger Fuchsschafe¹ und Bayerische Landgänse. Kreislaufwirtschaft wird praktiziert: Kleegras als Futter, den Mist als Dünger. 60 Milchkühe mit Nachzucht, 2 Bullen, 10 Mutterschafe mit Nachzucht, 1 Bock, auch 40 Legehennen bevölkern den Hof. Angebaut wird Kleegras, Dinkel – Emmer – Einkorn – Körnermais – Gerstengemenge sowie Erbsen, Wicken, Senf als Zwischenfrucht. Der Hofladen bietet alle Lebensmittel, auch an regionale Verarbeiter wird geliefert.                                            ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Würzburg (97070 – 97084)
Bioland-Vollkorn-Bäckerei Köhler e.K., Am Schloss 2b, Tel: 0931-6668970, Mail: info@koehlers-vollkornbaeckerei.de, www.koehlers-vollkornbaeckerei.de. Filialen: Alte Mainbrücke, Wü-Rottenbauer – Am Schloss 2, Wü-Hubland – Rottendorfer Str. 65. Beliefert werden auch Bio-, Lebensmittel-, Naturkost-, Reformhausläden in: Adelsheim, Bad Kissingen, Bad Mergentheim, Bad Windsheim, Buchen, Erlangen, Forchheim, Fürth, Hammelburg, Herzogenaurach, Höchberg, Lauda-Königshofen, Marktheidenfeld, Miltenberg, Möckmühl, Nürnberg, Ochsenfurt, Remlingen, Schrozberg, Schweinfurt, Weikersheim. Erzeugt Backwaren mit und ohne Vollkorn rein handwerklich und nach alter Tradition ohne jeden Zusatzstoff. Sauerteige haben lange Gärzeiten und gehen viermal.

Demeter-Jahreszeiten-Metzgerei & Partyservice Friederich (97070), Semmelstr. 23, Tel: 0931-3292659. Alle Wurst- und Schinkenwaren selbst erzeugt und ohne Nitritpökelsalz. Vorzüglich sind grobe Leberwurst und Weißgelegter. Man züchtet und mästet Schwäbisch-Hällische Schweine¹ nach Demeter-Richtlinien im nahen Unterpleichfeld; die nach den gleichen Prinzipien gehaltenen Rinder liefert ein befreundeter Bauernhof im Nachbarort. Vorzügliche Demeter-Landgockel (vorbestellen!) liefert einmal im Monat der Demeter-Brunnenhof im hohenlohischen Künselsau/Mäusdorf.     

Naturland-Weingut am Stein Ludwig Knoll (97080), Mittlerer Stein-bergweg 5, Mail: mail@weingut-am-stein.de, www.weingut-am-stein.de. Modern geführtes Bio-Weingut (Selbstvermarkter) mit vorzüglichen Weinen der modernen Art. Neben hochgelobten Silvanern und Rieslingen liegen Ludwig Knoll besonders die Burgunder am Herzen: Weißer und grauer Burgunder, Spätburgunder. Außerdem erzeugt das Weingut auch Sekt und Destillate. Und durchaus außergewöhnlich ist, dass man – obwohl ein Naturland-Weingut – die Weinlagen sogar bio-dynamisch bewirtschaftet, also nach Demeter-Art.

EU-Bio Die Genießermanufaktur, (97080) Rudolf-Claudius-Str. 4, Tel: 0931-9911519, Mail: natur@die-geniessermanufactur.de, www.die-geniessermanufaktur.de. Sehr feine Würz-, Curry-  & Chillipasten, Soßen & Chutneys, Schwarze Nüsse, Brotaufstriche, Falafel, Ghee, Fruchtbalsame, Kandiertes und anderes mehr – alles in Handarbeit geschnibbelt, gekocht, gewürzt auf ökologischer Grundlage. Sogar ein eigenes Kochbuch ist im Programm.

EU-Bio-Bäckerei & Café Thyen, Versbacher Str. 174 (97084), Tel: 0931-284602, Mail: alex.thyen@t-online.de, www.biobaeckerei-thyen.de. Vorbild ist das Schnitzer-Konzept der Vollwertkost. Bei Thyen zeigt sich das z.B. im Krusty-Brot mit indianischen Heilkräutern. Aber es gibt auch andere Vollkorn-Brote und Backwaren wie Dinkelbaguette, Dinkel-Amaranthbrot, Walnussbrot, Reines Roggenfein usw. Aber auch Brot und Gebäck von Auszugsmehlen – vom französischen Baguette bis zum Biovitalbrot. Zusätzlich bietet man ein Sortiment biologischer Lebens-mittel von Naturkostwaren über Milchprodukte, Nudeln bis zu Eiern. 

– Kaffee Manufaktur Andrea Werner e.K., Spiegelstr. 19, Tel: 0931-3291340, Mail: info@kaffeemanufaktur.net, http://www.kaffeemanufaktur.net. Diese Kaffee-Rösterei im Herzen der Würzburger Innenstadt röstet 19 Sorten Kaffees aus aller Welt; je nach Sorte reicht das Geschmacksspektrum von sehr mild bis sehr kräftig, darunter auch drei besondere Spezialitäten. Die Rohkaffees kommen aus Mittel- und Südamerika, Indien, Äthiopien, Uganda und sogar aus Hawaii. Von den 19 Sorten sind 9 Bio-Kaffees.

Würzburg/Grombüh
Bioladen „Vom Land“, Gabriele Berchtold, Petrini-Str. 2, Tel: 0931-35959855, Mail: vom-land@t-online.de,  www.vom-land.eu, Di-Fr 9:30-18:30, Sa 9:30-14 Uhr. Ausgewählte Lebensmittel der Saison aus Main- & Tauberfranken.

Würzburg/Heidingsfeld                                                                     
– Bäckerei, Konditorei, Café Roth, Klosterstr. 6, Tel: 0931-64149, Mail: mehlbox@baecker-roth.de,  http://baecker-roth.de. Die Produkte sind handwerklich erzeugt, enthalten keine chemisch-synthetischen Emulgatoren, auch keine gehärteten Fette, ebenso keine Rohstoffe aus gentechnisch verändertem Saatgut, keine künstliche Aromen, keine fertige Teigsäuerungsmittel: Die Backmittel haben nur natürliche Inhaltsstoffe aus Malzmehl, Buttermilchpulver, Weizengluten bzw. pflanzliche Entzyme – die Backwaren sind Natur pur, zertifiziert durch food IT Consulting.

Zeil am Main/Ziegelanger (97475)
EU-BioWeinhaus Zimmermann & Gasthaus „Zur Sonne“ Nr. 19, Tel: 09524-5460, Mail: info@weinhaus-zimmermann.de, weinhaus-zimmermann.de. Das Weingut hat Lagen an der steilen rechtsmainischen Mainleite und produziert einen Rotwein und drei Weißweine, darunter auch den Silvaner. Das dörfliche Gasthaus direkt an der Durchgangsstraße bietet neben zwei traditionell-fränkischen Weinstuben auch eine kleine Terrasse mit Blick auf die Durchgangsstraße. Die gut schmeckenden Speisen sind fränkisch und deshalb auch üppig.

©   Hans-Werner Bunz                                                 Foto: © texTDesign, Ostheim v.d.Rhön

 

Der Blues dieser Tage

Die Coronapandemie, besonders aber der erste Lockdown ab dem späten März 2020 mit seinen weitgehend leeren Straßen bescherte eine Stille, eine ungewohnte Ruhe, zeitigte Bedrohliches. Und so kam es auch – Betriebe reduzierten, viele stoppten gar ihre Produktion, unerreichbar geworden waren die geplanten, weit entfernten Reiseziele, weil keine Flugzeuge mehr flogen, Riesenkreuzfahrtschiffe vor Anker dümpelten in ihren Heimathäfen. Täglich gesendete Zahlen der Ansteckungen und der Toten verstärkten den Schrecken. Inzwischen, es ist Dezember 2020, ist die Situation in Deutschland wieder so prekär geworden, dass ein zweiter Lockdown das Zwischenmenschliche noch rigoroser minimiert.

Zeitgleich erlebt die Menschheit erstmalig eine gleichzeitige, lebensbedrohliche Situation: Da die Seuche der Covid-19-Vieren und ihren zigtausendfachen toten Menschenopfern. Und da die „…globale Umweltkatastrophe mit ihrem ungezügelten Lauf auf den Kollaps unseres Planten und das Aussterben unzähliger Arten einschließlich unserer eigenen Gattung“.¹ Verstörend sei dies, ja quälend und fordere einen neuen kategorischen Imperativ: alles zu tun, um das anrollende Desaster in seiner Wirkung abzuschwächen; damit verglichen sei die Pandemie mit ihrer eher mittleren Mortalitätsrate eigentlich überzeichnet.¹

Was wird nach der Pandemie sein? Ein Zurück zur „Normalität“, was auch immer das ist? Als könnten wir weitermachen wie bisher? Im unvernünftigen Vertrauen auf den technischen Fortschritt? Oder könnte eine Sehnsucht entstehen nach einer anderen Gesellschaft, die nicht länger willens ist, weder Natur noch Menschen auszubeuten?¹ Immerhin: laut dem Weltkatastrophenbericht 2020 der IFRC (Internationale Föderation der Rotkreuz- & Halbmondgesellschaften) wird der Klimawandel für die Menschheit immer bedrohlicher: Im Jahr 2019 (gab es) weltweit 308 Naturkatastrophen, 77 % davon waren klimabedingt. Die Folge: 24.396 Tote, 97,6 Millionen Betroffene. Immer häufiger, immer heftiger sind die Wetterextreme (Hitzewellen, Stürme, Überschwemmungen). Um 35 % stiegen in den letzten 30 Jahren diese extremen Naturkatastrophen². „Die Weltgemeinschaft müsse dringend wirkungsvolle Maßnahmen umsetzen zum Stoppen der Erderwärmung. Der Klimawandel sei langfristig die größere Herausforderung als die Coronavirus-Pandemie“, so Christian Reuter, Generalsekretär des DRK e.V..

Doch bislang sieht es so aus, als ob man es einfach so laufen läßt, so wenig durchgreifend sind dafür die bisherigen Maßnahmen. „Zynisch entziehen sich die Charaktermasken der Verantwortung. Sie machen ihre Gewinne jetzt und wälzen die Verantwortung auf die nachfolgenden Generationen“.¹

©   Hans-Werner Bunz                                   Foto: © Michael Geier, trockener Acker in Afrika

Siehe auch Beiträge
Wetterdaten lügen nicht
Wasser – ein knappes Gut

¹) Franz Maciejewski: Melencolia 2020, Lettre International 131, Auszüge Seiten 15-19
²) IFRC-Katastrophenbericht

Wetterdaten lügen nicht: Immer trockener? Immer heißer?

1881 wurde der Deutsche Wetterdienst gegründet, eine Behörde mit Sitz in Offenbach am Main, eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Teilrechtsfähigkeit¹. Ihr Auftrag: Die Wetterdaten zu messen und die Messwerte zu veröffentlichen, vor Wettergefahren – Trockenheit, Stürme, übermäßige Niederschläge, Frost – warnen, die örtlichen Klimata veröffentlichen, ebenso Wettervorhersagen, Warntabellen u.a.. Gemessen werden Wärme, Kälte, Trockenheit und Niederschläge pro Quadratmeter (m²) als aktuelle Daten; erstellt werden aber auch Tabellen jährlicher Mittelwerte der einzelnen Jahre – sowohl des ganzen Staates, als auch der einzelnen Bundesländer, der Regionen und sogar von Gegenden.

Die obige Tabelle ist der deutschlandweite Überblick zum Niederschlag über die gesamte Messperiode seit 1881 bis 2020 in mm pro Quadratmeter (m²) – 1 mm Niederschlag im Quadratmeter entspricht 1 Liter Regenwasser bzw. Schnee als Wasser. Die Tabelle zeigt: 1. Den Verlauf der Niederschlagsmengen pro m² und  Jahr. 2. Die Zunahme der immer höheren Niederschlagsmengen – unterbrochen immer wieder von relativ trockenen Jahren (< 600 mm/m² = 600 Liter auf 1 x 1 m.

Bereits 1882 – im 2. Jahr der Aufzeichnungen, verzeichnete man einen weit überdurchschnittlichen deutschlandweiten Jahresniederschlag von 926,7 mm/m² – eine Menge, die erst 1965 übertroffen wurde mit 989,4 mm/m² als dritthöchstem Niederschlag. Noch mehr Niederschlag hatten die Jahre 1981 mit 995,3 mm/m² und als Spitze das Jahr 2002 mit 1018,1 mm/m². Doch schon das Jahr 2001 war niederschlagsreich mit 928,8 mm/m², Platz 6 im deutschen Niederschlagsranking, und das Jahr 2007 war sogar mit 969,5 mm/m² Niederschlag auf Platz 4 in der Spitzengruppe. Außergewöhnlich aber ist diese Verdichtung dreier besonders hoher Niederschläge in den 21 Jahren des 3. Jahrtausends: 2001, 2002, 2007.

Auffallend sind die seit dem Jahr 1884 (732,2 mm/m² Niederschlag) ansteigenden Niederschlagsmengen bis Ende des Jahres 1922 (894 mm/m²) – ein Plus von 161,5 mm/m² oder von rund 22,2 %. Überraschend waren aber die außergewöhnlichen Niederschläge im Jahr 1882, dem 2. Jahr des Deutschen Wetterdienst: 926,7 mm/m² wurden gemessen. 1883 dann ein krasses Abfallen auf 687,2 mm/m². Das Jahr 1911 verzeichnet den zweitniedrigsten Niederschlag bislang mit 556,7 mm/m². Unübersehbar jedoch sind die wachsenden Niederschlagsäulen bis zum Jahr 1967 mit 989,4 mm/m², Spitze bis dato, ebenso das Folgejahr mit 965,1 mm/m². Das „Immer höher“ wurde freilich immer wieder unterbrochen mit vergleichsweise geringen Niederschlägen, die niedrigsten um 600 mm herum, mal noch etwas weniger, mal etwas mehr. In diese Zeit fällt im Jahr 1959 auch der bis jetzt niedrigste Niederschlag mit 551,1 mm/m² im Jahr.

Eine weitere Steigerung der Niederschlagsmengen verzeichnet das Jahr 1982 mit 995,3 mm/m² und die bislang erreichte Spitze im Jahr 2002 mit 1018,1 mm/m². Seitdem fällt die Niederschlagsmenge gewissermaßen im Zickzack ganz tief auf eines der niedrigsten Niveaus im Jahr 2019, nämlich auf 586,3 mm/m², und steigt 2020 auf 735 mm/m² – in etwa die Niederschlagsmenge der 1880er Jahre. Die 2000er Jahre hingegen zeigen bislang trotz einiger ergiebiger Niederschlagsmengen insgesamt aber eine abnehmende Tendenz.

Die wärmsten Jahre deutschlandweit
Die kältesten Jahre seit 1881 sind in Deutschland zwischen 1881 und 1996: die Durchschnittstemperaturen bewegen sich zwischen 6,6 und 7,4 Grad Celsius. Nach 1996 gibt es kein wirklich kaltes Jahr mehr. Die wärmsten Tage brachten im Jahresdurchschnitt vor allem die  Jahre ab dem Jahr 2000. Mit Ausnahme der Jahre 2001, 2004, 2005, 2010, 2013 sind alle übrigen Spitzenreiter hinsichtlich Wärme – ein Beleg für ein zunehmend heißeres Klima. Auch innerhalb der Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter sind diese Jahre führend. In den Tabellen der 15 Spitzenwerte über die Zeit seit 1881 sind es in den 21 Jahren vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2020 im Frühling über die Hälfte, nämlich acht (8) Jahre; im Sommer waren es neun (9), im Herbst sieben (7), im Winter sechs (6) – alle Angaben ermittelt aus Tabellen, gefunden auf der Webseite des Wetterkanal Kachelmann.

Das deutsche Bundes-Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mit FONA mittelfristige Klimaprognosen, MiKlip², als wissenschaftliches Projekt etabliert. Demzufolge ist weltweit eine ansteigende Erwärmung seit 1971 Tatsache – und dies insbesondere in Mitteleuropa. Doch die Prognosen für die kommenden Jahre ab 2020 prognostizieren eine weitere Steigung der mittleren Temperaturen. „Die Vorhersagen der Ensemblemittel der global gemittelten Oberflächentemperatur weisen auf eine leichte aber kontinuierliche Zunahme hin und liegen über den bisher ermittelten Beobachtungen. Für den Vorhersagezeitraum 2019-2022 wird eine Anomalie von +0.58°C berechnet (die Referenzperiode ist 1981-2010).“

Bayern’s trockenste und nasseste Jahre 
Unter 20 Spitzenwerten seit 1884 waren zwischen den Jahren 2000 und 2020 die Jahre 2003 (690 mm/m² Niederschlag), 2015 (744 mm/m²), 2018 (757,3 mm/m²) die trockensten. Noch trockener freilich waren einst die Jahre 1911 mit 641,6 mm/m², 1921 mit 662,5 mm/m², 1953, 23 Jahre später, mit 654 mm/m², doch waren in der Summe die Abstände größer.
Die nassesten Jahre unter den 20 Spitzenwerten waren seit dem Jahr 2000 das Jahr 2002 als absolute Spitze mit 1230 mm/m² Wassersäule, das Jahr 2001 mit 1116 mm/m² belegt Platz 6, das Jahr 2007 mit 1075,4 mm/m² hat Platz 15, das Jahr 2000 hat Platz 19 mit 1045,7 mm/m². Bayern hat zwar immer wieder gute Niederschlagsmengen, doch besagt das nichts über die Niederschlagsmengen in den einzelnen Landschaften; die Niederschlagsmengen in den Alpen haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Gesamtmenge. Unterfranken jedoch leidet inzwischen in manchen Regionen unter Wassermangel, sanken doch viele Grundwassertiefenbrunnen auf den niedrigsten Pegel, wie kürzlich zu lesen war.

Siehe auch die Beiträge
Wasser – ein knappes Gut

©   Hans-Werner Bunz                 Foto: Wetterkanal Kachelmann; ebenso Wetter Bayern

¹) beschränkt auf bestimmte Gebiete        ²) MiKlip-Wetterrprognosen 2020 – 2025
                                            

WASSER! Ein knappes Gut weltweit. Verbrauchen wir zu viel?

Vielleicht. Übertreibe ich? Nein.
Sauberes, gutes Wasser können wir Menschen nicht erzeugen. Nur die Natur kann das. Zu einem gut Teil besteht auch unser Körper aus Wasser. 75 % der mageren Muskeln bestehen aus Wasser, 25 % ist der trockene Rest. Im Blutplasma hat Wasser einen Anteil von 90 – 95 %, im Körperfett von 25 %, in den Knochen von 22 % und so weiter. Ohne Wasser gäbe es keinen Menschen, ohne Wasser gäbe es an Land keine Vegetation, kein Leben1. Aber es sind wir, wir Menschen, die es geschafft haben, dass die Welt, will sagen die Landmasse, dürstet. Dramatisch ist inzwischen das Szenario, leider, in vielen Teilen der Welt.

Nichts wächst an Land ohne Süßwasser. Ohne dieses Wasser wäre das Land eine Wüste. Inzwischen klagen viele Bauern bereits über schlechtere Ernten; in einigen Regionen Deutschlands und in vielen der Welt regnet es zu wenig – obwohl die globale Regenmenge insgesamt gleich geblieben scheint, so die Experten. Die Flüchtlingswelle des Nachbar-Kontinents Afrika reißt nicht ab – Auslöser sind neben so manchen Stammesfehden und Kriegen auch Landschaften, in denen Landwirtschaft des immer weniger gewordenen Regens wegen immer geringere Ernten erzielt – und dies bei einer exponentiell wachsenden Zahl junger Menschen. Viele von ihnen verlassen ihre Heimat, sehnen sich nach Europa und – so paradox es klingt – riskieren bewusst den Wassertod beim Überqueren des Mittelmeers.

Bayern: 1 Milliarde Euro für Bayerns Wasserzukunft
In Unterfranken, so das Bayerische Umweltministerium, weisen 80 % der tiefen Grundwasserstöcke Niedrigwasser auf. Und es ist fraglich, ab wann das geplante bayerische „Wasserzukunft-Projekt 2050″ wirksam werden wird – und ob es auch den jeweiligen Landschaften im erwarteten Maße nützt. Die „Schwammstadt“ ist eine der Ideen, also eine nicht zubetonierte Stadt; doch die Frage ist, wie das „Entbetonieren“ gehen soll. Beabsichtig sind dafür diverse Aktivitäten, z.B. versiegelte Flächen mit vielen Bäumen zu bestücken, verbunden mit den zwingend notwendigen, unterirdischen Wasserspeichern, Rigole genannt. Genauer beschrieben wird das Vorhaben aber nicht; möglicherweise sind die Flächen Park- und sonstige Plätze und vielleicht auch verkehrsfrei gemachte Nebenstraßen. Auch ist die Idee erwähnt, Gebäude zu begrünen. Raschere Erfolge verspricht sicherlich der geplante Ausbau von Kläranlagen mit der vierten  Reinigungsstufe, die das Wasser dann so sauber mache, dass es als Trinkwasser dienen kann. 90 Klärbetriebe sollen so entsprechend aufgerüstet werden. Aber damit sind noch keine Wälder gesichert.

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fordert ein Umdenken
Ein neues Konzept des Wassermanagements sei gefragt. Brachte man bisher das Wasser möglichst schnell aus der Fläche, soll es nunmehr in der Landschaft gehalten und diesen Fließgewässern mehr Raum gegeben werden. „In Deutschland sei Wasser inzwischen ein knappes Gut und die Konkurrenz ums Wasser verschärfe sich“, so der Generalsekretär der Bundesstiftung Umwelt, Alexander Bonde2. Der jährliche Wasserverbrauch in Deutschland betrage pro Person 120 – 123 Liter pro Tag (!) oder insgesamt, also aller Bewohner unseres Landes, 32 Milliarden Kubikmeter, dem ein potentielles Angebot von 188 Milliarden Kubikmeter gegenüberstehen. Andererseits: Wassersparen ist gegenwärtig nicht gefordert wegen der veralteten Infrastruktur: Die Rohre sind zu groß, weshalb immer wieder die Kanäle und Rohrleitungen gut gespült werden müssen, wodurch eine Menge Wasser verloren geht. Das ist die eine Seite.

Die andere Seite
Genau besehen ist aber der Wasserverbrauch jedes in Deutschland Lebenden viel höher als die 120 – 123 Liter pro Tag: Laut WWF3 seien es 25 volle Badewannen pro Person (5.288 Liter täglich! Dies ist die zusätzliche Wassermenge für die Herstellung und den Transport der Produkte, die wir zum Leben brauchen; 50 % davon entstehen durch die erzeugten Produkte in anderen EU-Ländern und in Übersee – plus den Transport zu uns mit der Verteilung an die Vertriebsstellen. Und obwohl Deutschland eigentlich zu den wasserreichen Gegenden unseres Globus zählt, ist dennoch Wasserknappheit in einigen Region unseres Landes inzwischen eine Tatsache. Betroffen sind Teile von Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Nordbayern, vor allem Teile Unter- und Oberfrankens.

Siehe auch Beitrag
Wetter-Daten lügen nicht

©   Hans-Werner Bunz                                                                Foto: Auwald © Helga Bunz

¹) https://de.wikipedia.org/wiki/KörperflüssigkeitWassermangel in Deutschland
²) WWF: Wasserverbrauch    ³) Das Trinkwasser in Deutschland