Aufruf: Schluss mit Käfighaltung!

Auch Slow Food engagiert sich europaweit gegen die Käfighaltung von Tieren mit der großen Aktion End the cage age! Zahllose „Follower“ sind dabei: Organisationen, Vereine und jede Menge einzelner Menschen aus ganz Europa. Das „Weg mit der Käfighaltung“ gründet sich nicht nur auf ethischen Aspekten, sondern auch auf sachlichen Gründen. Der Mensch als Tierquäler ist ein Sadist aus merkantilen Gründen: Dabei ist es egal, ob man der Halter solcher Käfigtiere ist. Oder ob man deren Esser ist. Der Erzeuger – ein herzloser Egoist, für den Tiere nicht Lebewesen, sondern minderwertige Sachen sind. Der Käufer und Esser – ein herzloser Geizhals, für den Geld ein Selbstzweck ist – Tiere und ihre Leiden sind ihm egal, das ist nicht seine Sorge. Seit Jahren wird darüber berichtet. Nun hat Slow Food International eine europäische Initiative organisiert, in die sich jeder einschreiben kann – und sollte, wenn ihm sowohl ethisch und moralisch als auch kulinarisch die Käfighaltung „gegen den Strich“ geht.

300 000 000 (300 Millionen) Tiere leiden in Europa in Käfigen. Viele sind so eng, dass das Tier, ein Schwein z.B., darin kaum sich bewegen kann, oft nur stehen oder sich legen. Käfighaltung ist grausam. Und unnötig: Eine tiergerechtere Haltung ohne Käfige ist möglich und rentabel. Die Kommission wird daher ersucht, Rechtsvorschriften vorzuschlagen, wonach Folgendes verboten wird:

  • Käfige für Legehennen, Kaninchen, Junghennen, Masthähnchen, Legetiere, Wachteln, Enten und Gänse;
  • Abferkelbuchten für Sauen;
  • Kastenhaltung von Sauen, soweit nicht bereits verboten;
  • Einzelboxen für Kälber, soweit nicht bereits verboten

Unterschreiben Sie bitte die Europäische Bürgerinitiative „End the Cage Age“ 

(©)   Hans-Werner Bunz                                              Foto: © Hans-Werner Bunz

 

Veröffentlicht von hwbunz

Als professioneller Texter sind meine Themen: 1. Die Mitwelt, das sind wir Menschen in der damit verbundenen Naturvielfalt. Dazu gehören unsere Verhaltensweisen und unsere Aktivitäten zum Schaden wie zum Nutzen der Ökosysteme und ihrer Vielfalt. Dieses Spektrum umfasst Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. 2. Regionale Ess- und Lebensmittelkultur. Methoden der Lebensmittelerzeugung und der Lebensmittelnutzung. Die ethischen Grundlagen. Genuss und Lebensfreude. 3. Zivilisiertheit, also Bildung, Benehmen und Bewusstheit für Kulturerbe; Sinn für gutes Deutsch, Toleranz und sachliche Diskussionskultur. 4. Verantwortung übernehmen: die Mitwelt - wir Menschen sind ein Teil davon - schützen durch Achtsamkeit. Was letztlich heißt, sich selbst zurücknehmen.

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