Jetzt 38 Bio-Bauernhöfe & Bio-Betriebe in Tauberfranken

                                                                  Tauberfranken
Das Taubertal
Am Oberlauf des gut 130 km langen Flusses, bayrisch-mittelfränkisch bis Tauberzell, dann bis Riedenheim bayrisch-unterfränkisch und danach baden-württembergisch: württembergisch bis Bad Mergentheim, danach bis zur Mündung in den Main bei Wertheim nordbadisch. Landschaftlich eine Idylle: der naturbelassene Fluß, die ihn einrahmenden Berge, deren Hänge da und dort – meist rechtsseitig – mit Weinstöcken bepflanzt oder auch mit Obstbäumen. Waren einst die meisten Hänge mit Wein bepflanzt, wovon noch viele Steinriegel künden, sind es heute nur noch 1.100 ha. Romantisch ist das über 100 km lange Tal von Wertheim/Main bis Rothenburg o.T. mit seinem sich windenden, naturbelassenen Fluss, den Bergen, ihren linksseitig steilen, bewaldeten Hängen, gekrönt mit malerischen Dörfern, und den traditionsreichen romantischen Kleinstädten im Tal – nur das mittelbayerische Rothenburg thront darüber.

Landwirtschaft gedeiht hier in der Talebene und auf den Höhen, wobei der Weinbau sich auf die Steillagen meist rechts der Tauber und in den Seitentälern konzentriert. Unser Essen (und Trinken) spielt eine nachhaltige Rolle im Beschädigen unseres Globus, seines Klimas, der Atmosphäre und des Wasserhaushalts der Böden, sofern wir Produkte aus sogenannter konventioneller Landwirtschaft verspeisen, also nicht öko-biologisch erzeugt wurden. Wer sich und der Welt etwas Gutes tun möchte, für den ist öko-biologisch Erzeugtes die einzig richtige Wahl: sie vereint Wohlschmeckendes mit klimaverbessernder, CO 2 minimierter Atmosphäre und Gentechnikfreiheit. Der Bio-Bauer schützt somit a) die Landschaft, greift b) auf gentechnikfreies, oft traditionelles Saatgut zurück, erhält c) die Fruchtbarkeit der Böden, regeneriert d) sogar die ausgelaugten Flächen, wenn er solche aus konventioneller Bearbeitung übernimmt. Nicht minder wichtig ist Bio-Ökologie in der Tierzucht und -haltung: Nur sie gewährleistet ein weitgehend artgerechtes Leben der Tiere.

Der Anteil von Bio-Betrieben an allen bäuerlichen und handwerklichen Betrieben ganz Tauberfrankens ist unter den hier vorgestellten vier Regionen die Nr. 1 ist Tauberfranken mit 40 km² Umfeld je Betrieb. weitestgehend konzentriert auf den dominanten baden-württembergischen Main-Tauber-Kreis. Die Regionen der bayerischen unter- und mittelfränkischen Gebiete sind bislang nicht separat erfasst, zumal sie in ihrer Gesamtheit verschwindend kleiner sind und Teil mehrerer Landkreise: MT = Main-Tauber-Kreis, UF = Regierungsbezirk Unterfranken, MF = Regierungsbezirk Mittelfranken.

EU-Bio ist die Mindestanforderung. Deutlich höhere Anforderungen stellen diese Öko-Vereine: Bioland e.V., Demeter e.V., Naturland e.V.; sie vereinen wohl die meisten ökologischen Bio-Betriebe und werden mindestens einmal im Jahr geprüft. Gleiches gilt auch die kleineren Verbände wie Biopark e.V.Biokreis e.V., Ecoland e.V., Ecovin e.V., Gäa e.V..

Hohenlohe
Oberfranken
Unterfranken

Alle nachfolgenden Texte sind recherchiert. Genutzt wurden verschiedene Quellen
sowie die einzeln gegoogelten Bio-Höfe. Weil da und dort Informationen
in den Listen fehlten, wurde telefonisch bei den Betrieben nachgeforscht.
Die nachfolgende Liste wird immer wieder aktualisiert auf den neuesten Stand,
darunter auch Korrekturen/Ergänzungen durch die Betriebe.

 

Tauberfranken: 38 Biobäuerlich-handwerkliche Betriebe
Großartige Quellen für genussvolle Lebensmittel:
gut
(Geschmack), sauber (Natürlichkeit) fair (kostengerecht)
Klima schonend, Böden heilend, Natur schützend, Vielfalt bietend
aktualisiert – 16.02.2021 –

Ahorn/Hohenstadt (74744 – MT)
Bioland-Hof Heinz Baumann, Eubigheimer Str. 24, Tel: 06296-1294, 0151-11216413, Mail: biolandhof_baumann@h1-baumann.de. Breit ist das Engagement: Getreide (Dinkel, Emmer, Rogen, Braunhirse), traditionell gedarrter Grünkern plus Geflügel als Masthähnchen und Legehennen (Les Bleus-Hühner), letztere im Mobilstall, sowie Kartoffeln, traditionell gedarrter Grünkern, Apfelsaft von eigenen Streuobstbäumen, Dinkel-Eier-Nudeln aus eigenen Produkten. Keine Selbstverändlichkeit: Man mästet auch die Bruderhühner und vermeidet dadurch ihr Vernichten als Küken. Direktvermarktung: Sa 11-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Bad Mergentheim (97980 – MT)
Bioladen, Hannelore Wagner, Mühlwehrstr. 29 (im Mühlwehrhaus), Tel.: 07931-51089, Mail: info@bioladen-mgh.de, http://www.bioladen-mgh.de. Das Sortiment ist breit gefächert, erste Wahl sind Bio-Produkte der Region. Bevorzugt werden jene in Verbandsqualität (Demeter, Bioland, Naturland, Ecoland etc.). Veranstaltet werden Verkostungen, aber auch solche zur Information. Öffnungszeiten: Di-Fr 09-18, Sa 09-14 Uhr.

Bad Mergentheim/Lillstadt
Gäa-Gärtnerei Josef Gutschick, Am Linsenberg 1, Tel: 07931-3220, Direktvermarktung Mo, Do 15-18 Uhr.

Bad Mergentheim/Markelsheim
Ecoland-Tauber-Mühle Kuhn, Engelsbergstr. 1, Tel: 07931-9649410, Mail: info@muehle-kuhn.de, www.unternehmer-aktiv.com/Muehle. Mehle von Urgetreiden wie Dinkel, Emmer, Einkorn, Rotkorn (Ur-Dinkel), aber auch von Weizen und Roggen, spezielle Vollkornmühle. Im Mühlenladen Verkauf von verschiedenen Mehlprodukten Mo-Fr 8-12:30 und 13:30-18, Sa 8-12 Uhr.

Bad Mergentheim/Schönbühl
Demeter-Hof Löber, Kurzstr. 13, Tel: 07932-60121, Mail: c.loeber@gmx.de. 40 ha bewirtschaften Vater & Sohn im Nebenerwerb; etwa ein Drittel der Fläche sind Äcker für den Anbau von Dinkel, Hafer und verschiedenen Kleearten. Die restlichen Zweidrittel sind Wiese und Weide für 40 Rinder: 16 Mutterkühe mit ihren Kälbern plus Ochsen.

Bad Mergentheim/Stuppach
Bioland-Hof Alois Nuß, Lindenstr. 24, Tel: 07931-45418, Mail: alois.nuss@gmx.de, www.bisonhof-nuss.de. Bisons, Limpurger Rinder, Zebus bevölkern die bergige Landschaft des Hofs – alle Kühe haben ihren Kälber bei  sich auf den Weiden und im Stall und nähren sie mit ihrer Milch (Mutterkuhhaltung). Stressfrei – nämlich durch Kugelschuss – werden die Tiere auf der Weide betäubt und anschließend fachgerecht geschlachtet.  Das kurzfaserige, dunkle Fleisch der Bisons ist fett- und colesterinarm, verlangt eine sanfte Zubereitung und ist geschmacklich einzigartig. Die Limpurger Rinder sind eine selten gewordene, alte Hohenloher Rasse, besonders gut schmecken die Weideochsen¹. Die Zebus dienen zwar vorwiegend der Landschaftspflege, doch sind sie auch kulinarisch interessant durch ihren außergewöhnlichen Geschmack. Das Fleisch aller Tiere wird per Direktvermarktung verkauft.        ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Demeter-Hof Albert Retzbach, Wehrgasse 1, Tel: 07931-45418, Mail: retzbach@kabelbw.de, www.demeterprodukte.de. Weizen, Hafer, Dinkel, Roggen, aber auch Feldgemüse werden angebaut, vor allem Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren, Rote Bete. Fruchtbar gehalten werden die Böden durch Klee- und Zwischenfruchtanbau als Stickstoffsammler; als Düngung dient der Mist aus der eigenen Tierhaltung: 25 Rinder, davon 9 Mutterkühe mit Kälbern, die in der warmen Jahreszeit weiden, in der kalten im Stall mit Auslauf leben. Die Kälber werden im Alter von 15 – 22 Monaten geschlachtet, das Fleisch anschließend per Direktvermarktung verkauft.

Bad Mergentheim/Wachbach
Ecoland-Biohof Scheidel GbR, Goldberg 31, Tel: 07931-41090, 0159-07088911, Mail: scheidelanton@web.de. 100 ha misst die bewirtschaftete Fläche, davon sind 1/3 Dauergrünland für die 55 Mutterkühe mit ihren Kälbern, die ausgemästet werden. Doch Dinkel beansprucht die größte Fläche mit fast 50 ha; weitere Produkte sind Grüne Linsen, Braugerste sowie Speisesenf, Kümmel, Leinsamen und Einkorn. Die Hofbio-Gasanlage (33 kw) wird ausschließlich mit dem anfallenden Mist betrieben und heizt das Wohnhaus und weitere Gebäude.

Boxberg (97944 – MT)
Bioland-Hof Dieter Burkhardt, Uiffinger Str. 47, Tel: 07930-8150, Mail: beateshofladen@gmx.de. Der landwirtschaftliche Betrieb mit Hofladen – geöffnet Sa 9-13 Uhr – bietet diverse Getreide und Kartoffeln, aber auch Fleisch und Wurst von den eigenen Schweinen. Der Hofladen organisiert zudem auch Veranstaltungen wie Kesselfleischessen, Schnitzelparty und andere.

Creglingen (97993 – MT)
Demeter-Rosen-, Obst- & Kräuterhof Taubertal von Reinhold Schneider, Rothenburger Str. 14, Tel: 07933-869, Mail: info@rosenhof-taubertal.de, www.rosenhof-taubertal.de. Gepflegt werden 200 Hochstamm-Apfel-Hochstammbäume, 100 Sorten Äpfel-Buschbäume, die auch zu Apfelsaft versaftet werden, 200 Quittenbäume. Das 2. Standbein sind allerlei Heilkräuter, die frisch an Unternehmen wie Weleda geliefert werden. Standbein 3 sind Rosen; alte und historische Sorten mit reichem, reintönigem Duft. Sie werden zu Rosenköstlichkeiten wie Rosenmus, -saft, -essig u.a. verarbeitet (siehe Webseite). Die Wildrose Rosa rubiginosa verarbeitet ein Großkunde zu Rosen-Gesichtswasser. Für Interessenten werden auch Rosenseminare angeboten. Der Hofladen befindet sich in der Rothenburger Str. 14. Und auch für kleine und größere Kinder werden Führungen, Hofbesuche mit Arbeitseinheiten etc. geboten.

Creglingen/Waldmannshofen
Demeter-Hof Tillmann Striffler, Nr. 42, Tel: 09335-518, www.bio-mit-gesicht.de/b1471.html. Der knapp 35 ha große Hof, davon knapp 5 ha Grünland, 1 ha davon sind Obstwiesen. Auf 2 ha werden Kartoffeln angebaut, auf 3 ha Speise- & Industriemöhren & Rote Bete – alles in Dammkultur. Zudem betreibt man eine Pflanzkartoffelvermehrung. Die übrige Fläche dient dem Anbau von Getreide: Winterweizen, Hafer, Sommergerste, Dinkel und Triticale. Gedüngt wird mit dem Mist der hofeigenen Tiere: Nämlich von 25 Kühen Fleckvieh plus eigenem Deckbullen. Ca. 2/3 sind Milchvieh, 1/3 sind Ammenkühe, nähren also nicht nur das eigene Kalb, sondern alle Kälber; hinzu kommen noch 20 Jungrinder zur Nachzucht für die Milch- und Ammenherde. Männliche Kälber werden verkauft als Mastkälber an andere Bio-Betriebe. Allen Rindern steht ein großer Laufstall mit Auslauf zur Verfügung. Erstklassiger Dünger ist auch der Mist der 45 Mastschweine in ihrem Außenklima-Stall. Der Hofladen bietet Kartoffeln, Möhren, Rote Bete, Zwiebeln und verschiedene Speisegetreide, jeweils Do, Fr 18-19 Uhr.

Hardheim/Breitenau (74736)
Biokreis-Imkerei Willared, Marcel Willared, Nr. 2 (Forsthaus), Tel: 06283-2266144, Mail: imkerei.willared@gmail.com, www.bio-imkerei-willared.de. Die Produktion dieser Bio-Imkerei ist breit: Neben 11 Sorten Bienenhonige: von Streuobstwiese über Waldhonig bis Wildkirsche auch 4 Honigspezialitäten wie Sweet Marzipan oder auch eine Zwiebel-Honig-Konfitüre, allerlei Kerzen und Teelichter sowie Bienenwachs – alles natürlich als Bio-Produkt.

Hemmersheim (97258 – MF)
Demeter-Hof Ulrich & Ute Gärttling, Dorfstr. 67, Tel: 09335-99925, Mail: u.gaerttling@web.de. Angebaut werden Speisekartoffeln, Möhren, Rote Rüben, Zwiebeln und verschiedene Sorten Speisegetreide, wie Dinkel, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern, Linsen.

Demeter-Lindenhof Hemmersheim, Dorfstr. 40-41, Tel: 09335-9973123, Mail: Bildung: info@lindenhof-hemmersheim.de, Ferienhäuser: christine-primbs@t-online.de, https://lindenhof-hemmersheim.de. Der Ferienhof bewirtschaftet seit 30 Jahren biologisch-dynamisch seine Felder. Angebaut werden Getreidekulturen, Gemüse und Futtergras, letzteres für kooperierende Biobauernhöfe mit Viehhaltung; die Gegenleistung sind Mist zur Düngung der Felder.

Hemmersheim/Gülchsheim
Naturland-Hof Lehner GbR (Christina und Manuel Lehner), Obere Dorfstr. 11, Tel: 09335-997833, Mail: info@naturlandhof-lehner.de, www.naturlandhoflehner.de. Der kleine familiengeführte Hof mit 24 ha eigenem Grund hat mehrere Schwerpunkte: Als gelernte Geflügel-Tierwirte haben sie die beiden Inhaber einerseits auf Geflügel spezialisiert (Legehennen im Mobilstall), der immer wieder auf neues Grünland verschoben wird: gut für die Legehennen und gut für das Grünland, das sich so wieder regenerieren kann. Doch man lässt auch die Legehennen-Brüder aufpäppeln, allerdings bei Nachbarbetrieben bis sie ihr Schlachtgewicht haben zwischen 1,3  & 2,5 kg. Andererseits hält man auch eine stattliche Herde Coburger Fuchsschafe* mit Burenziegen sowie einige Exemplare der seltenen Rinderrasse Murnau-Werdenfels*, alle drei Arten „verdienen“ ihr Futter vor allem als Landschaftspfleger. Hinzu kommen noch die Haltung von einigen Fränkischen Landgänsen (sehr selten!) sowie Eiernudeln – die Eier natürlich vom Naturlandhof Lehner -, die ein befreundeter Betrieb für Lehners erzeugt .                                          *) Slow Food Arche des Geschmacks

Igersheim/Neuses (97999 – MT)
Bioland-Hof Markus Scheuermann, Bergstr. 11, Tel: 07931-5636124, biolandhof.scheuermann@gmx.de. Legehennen, Rinder, Kartoffeln – Eier, Weiderindfleisch und Kartoffeln sind die käuflichen Produkte; im Hofladen Eier und Kartoffeln täglich 16-19 Uhr oder nach tel. Vereinbarung. Das Fleisch vom Weiderind bekommt man nach vorheriger Bestellung in der Metzgerei Albrecht in Markelsheim.

Königheim (97953 – MT)
Ecovin-Weinbau & Wein-Wirtschaft Christian Geier, Baugasse 7, Tel: 09341-4539, Mail: info@oekoweingut-geier.de, www.oekoweingut-geier.de. Auf den 6 ha des Weinguts in der Lage Königheimer Kirchberg wachsen 10 Weinsorten, weiße und rote: Müller-Thurgau, Silvaner, Riesling, Weißer Burgunder, Johanniter, Kerner, Bacchus, Dornfelder, Regent und Schwarzriesling. Vielfältige Begrünung schützt den Boden vor Erosion, führt ihm Nährstoffe zu, fördert das Bodenleben. In der Weinwirtschaft – geöffnet jeweils im Frühjahr und Herbst Do-Sa ab 17 Uhr, So, Feiertag ab 15 Uhr (keine Reservierung)- genießt man zum Wein typisch Tauberfränkisches. Weinverkauf Mo-Fr 15-19 Uhr, Sa 9-16 Uhr.

Biokreis-Land-& Weinbau Ulrich Seitz, Ritterberg 8, Tel: 09341-4154, Mail: mail@oeko-seitz.de, www.oeko-seitz.de. Man ist Landwirt und Winzer – durchaus zwei verschiedene Berufe. Im Weinberg stehen bis zu 50 Jahre alte Weinstöcke für die Rebsorten Rivaner, Bacchus und Alte Reben – alles Weißweine, wobei letzterer aus den ältesten Reben gekeltert wurde; hinzu kommt noch der jüngere Rotwein Regent, wobei ein Teil des Saftes zum Rotling verwandelt wurde mit Hilfe der Weißweine. Ein perlender Genuss ist der Secco Alte Reben. Als Landwirt baut man Dinkel, Hafer, Weizen, Ackerbohnen, Braugerste und – in kleinen Mengen – Kartoffeln an. Hinzu kommt die Luzernevermehrung, was die Bienen erfreut.

EU-Bio-Tauberländer-Bio-Streuobstwiesen e.V., Faktoreigasse 3, Tel: 09341-898493, Mail: info@tauberlaender.de, https://tauberlaender.de. Der erst 2018 gegründete Verein will etwas verändern: nämlich eine große Zahl von artenreichen Biotopen, also Streuobstwiesen, erhalten. Die Mitglieder, deren Flächen bio-zertifiziert werden, verpflichten sich, die Vorgaben einzuhalten: richtige Baum- & Wiesenpflege, selektieren des gesunden, reifen Obstes und Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide & Unkrautvernichter; dafür erhalten sie für das Obst den doppelten Marktpreis. Die aktuell 14 Verkaufsstellen für Tauberländer-Apfelsaft, -Apfelspritzer und –Bio-Apfelschorle zeigt die Webseite.

Königheim/Brehmen
Demeter– & Naturschutzhof „Krautfürnix“, Uwe Wüst („dem graut vor nix“), Esselbrunner Str. 4, Tel: 09340-929417. Der Hof beherbergt viele seltene, weil vergessene Pflanzen und Tiere. So baut er bis zu 40 Getreidesorten an und freut sich über Unkräuter, solange sie den Kulturen Vorrang lassen. Man pflügt nur mit dem Hügelpflug und lockert nur den Boden, er krümelt dann von selbst, in den Hügeln entsteht ein gutes Kleinklima für die Saat, weshalb die Getreide sich gegen die Beikräuter in den Rillen gut behaupten. Die Felder werden von allerlei Tieren bewohnt: Rebhühner, Feldhasen, Schmetterlinge, Vögel und einer Insektenvielfalt. Vielfalt auch bei den Tieren: englische Langhorn­rinder mit Hörnern wie gewachsen, Hinterwäldler-Rinder ergänzen die Mutterkuhherde, ein Stier, ein großer Poitou-Esel, Wollschweine; Bentheimer und Deutsches Weide­schwein sind ganzjährig draußen – wie die Gänse.

Lauda-Königshofen/Gerlachsheim (97922 – MT)
Demeter-Weingut Baumann, Herrenbergstr. 7, Tel: 09343-8179, Mail: info@bioweingut-baumann.de, www.bioweingut-baumann.de. Bio-dynamisch inspirierter ökologischer Weinbau, Steillagenwein alter Terrassenanlagen – seit neuem geht man konsequent neue Wege: Statt weinlagen- und rebsortentypisch einfach Cuvée Weiß 809 (Müller-Thurgau Muscaris, Saphira, Souvignion gris, Silvaner, Solaris), Cuvée Rosé 809 (Spätburgunder, Schwarzriesling), Cuvée Rot 809 (Spätburgunder, Regent), Perlwein Rosé 809 (Kerner, Muscaris, Schwarzriesling); die 1. Ziffer bezeichnet das Jahr, die 3. die neunte Füllung. Hinzu kommen Liköre und Brände eigener Produktion, Honig eigener Bienen und Apfelsaft von eigenen Streuobstwiesen. Das Gasthaus „Zur Sonne“, das eine Ferienwohnung bietet, dient auch als Besenwirtschaft an 16 Wochenenden (siehe Webseite).

Niederstetten/Rüsselhausen (97966 – MT)
Bioland-Martinshof, Gerd Bayer, Nr. 6, Tel: 07934-1441, 0160-7369651, Mail: info@gerdbayer.com, www.martinshof-ruesselhausen.de. Gerd Bayer, ursprünglich ein weltgereister Modefotograf, übernahm vor Jahren den Hof von seinem Vater – eine herausfordernde Umstellung. Sein Ziel ist eine extensive Bewirtschaftung. Schon der Vater hatte auf Rinderhaltung gesetzt und sich für die Rasse „Schwarzbunte Holstein“ entschieden, eine umgängliche Rasse mit hoher Milchleistung; hinzu kamen durch den Sohn noch 2 „Rotbunte Holstein“-Kühe. Nicht zuletzt wegen des relativ schlechten Milchpreises verminderte man 2019 die Milchproduktion: ein Teil der Kühe wurde mit Fleischrindern belegt (Decken durch Samen eines schwedischen Fijäll-Bullens). Die Bio-Milch der noch vorhandenen Milchkühe erhält via Hohenloher Molkerei die Bio-Schiene der bayerischen Molkerei Gropper GmbH. Ein Teil der Fleischrind-Kälber – sie trinken die Milch der Mutter – werden später verkauft zum Mästen; die übrigen bleiben auf dem Hof, insbesondere die schwarzbunten Tiere.
Seit einiger Zeit sind die hier seltenen japanischen, schwarzen Wagyu-Rinder heimisch auf dem Hof und in der Landschaft – auch ein Bulle gehört dazu. Sie weiden in der warmen Jahreszeit durchgehend auf Bayers Wiesen, im Winter bekommen sie im Stall Heu, Stroh, Schrot aus eigenem Getreide, etwas zugekauftes Öl, Salz, Mineralfutter – eine extensive Fütterung; 3 Jahre brauchen sie fürs Schlachtgewicht (Direktvermarktung ab Hof, Tel:  0160-7369651). Weil die Tiere leichter sind, gibt es wenig Trittschäden an den steilen Streuobsthängen mit ihren 130 Bäumen. Bayers Bio-Felderzeugnisse sind Gerste, Roggen, Hafer, Dinkel, Weizen, Triticale, Mais, Kartoffeln und Luzerne.

Retzstadt  (97282 – UF/MT)
EU-Bio-Imkerei, Stephan Pfister, Goldbrunnenstr. 31, Tel: 0170-4354238, Mail: info@honigtraum.de, www.honigtraum.de. Zwei Regionen nutzt Stephan Phister: Das unterfränkische Maintal zwischen Würzburg und Retzstadt, wo er und auch ein Teil seiner Bienenvölker wohnen (Goldbrunnenstr. 31) sowie im Taubertal die Landschaft um Lauda-Königshofen, wobei der zweite Teil der Bienenvölker im Weiler Sailtheim ihr Zuhause haben. Die vielfältige Vegetation des Maintals mit langen Sommern erbringt eine vielfältige Honigernte. Im Taubertal ist es wärmer, weshalb hier auch mediterrane Blühpflanzen gedeihen. Das Produktangebot ist breit: vom Frühlingshonig über Würzburger Honig (mild) und Sommer- und Waldhonig auch ausgefallene Spezialitäten: Akazien-, Buchweizen-, Fenchel-, Kastanien-, Kirschblüten-, Kornblumen-, Lavendel- und Lindenhonig sowie Honig Crema; hinzu kommen noch zwei Honigliköre.

Rothenburg o.T./Schnepfendorf (91541 – MF)
Bioland-Hof Rudolf Schilling, Nr.3, Tel: 09861-3946. Man hält Schweine, Rinder der Rasse Fleckvieh, Legehühner und baut Kartoffeln an. Als Direktvermarktung bietet man Schweine- und Rindfleisch sowie Frischmilch direkt vom Hof, außerdem Eier der Legehennen und Kartoffeln.

Simmershofen/Auernhofen (97215 – MF)
Naturland-Hof Krämer, Lange Dorfstr. 24, Tel: 09848-96845, Mail: info@kraemer-oeko-logisch.de, www.kraemer-oeko-logisch.de. Das Hauptgeschäft des Betriebs ist Landwirtschaft oben auf der Höhe bei Auernhofen, aber der Weinbau hat inzwischen ebenso Gewicht: einige Hektar der Steilhänge ins Taubertal südlich Auernhofen bei Tauberzell, ein Ortsteil von Auernhofen, werden ökologisch bewirtschaftet und haben kulinarische und wirtschaftliche Bedeutung; Weinverkauf im Hofladen in Auernhofen.

Sindolsheim/Mettelheim (74749)
Bioland-Gestüt „Hinter dem Hesselich“, Jan Weimer, Nr. 6, Tel: 06295-929249, Mail: kontakt@gestuet-hinter-dem-hesslich.de, www.gestuet-hinter-dem-hesselich.de/index.php/das-gestuet.
Der Betrieb, weitab vom Verkehr bietet Platz für 26 Pensionspferde und ca. 15 ha Weideflächen, außerdem ruhiges Ausreitgelände sowie eine Reithalle von 20 x 40 m. Reitunterricht und Beritt sind ebenfalls selbstverständlich.

Weikersheim (97990 – MT)
DemeterHof & Bioladen Dollmann, Pfitzinger Str. 2, Tel: 07934-995731, Mail: info@dollmanns-bioladen.de, www.dollmanns-bioladen.de. Seit 1988 ist der 35 ha große Bauernhof des Familienbetriebs ein Demeter-Mitglied; ihn führt heute Steffen Dollmann. Erzeugt werden Hokkaido-Kürbisse, gelbe Zwiebeln, Früh- & Spätkarotten, Rote Bete und Kartoffeln, eine Spezialität ist der Anbau von Kümmel. Den größten Teil der Fläche beansprucht der Anbau von Dinkel. Die Apfelbäume der Streuobstwiesen sorgen für den Apfelsaft. Die 12 Fleckvieh-Milchkühe mit Nachzucht grasen in der warmen Jahreszeit auf den Wiesen, im Winter bekommen sie eigenes Heu und eigene Grassilage; man beliefert damit auch die Demeter-Molkerei Schrozberg. Der Hofladen ist ein Bio-Laden, geführt von der Familie, denn er bietet ein Naturkostsortiment, dessen Produkte – neben den eigenen – Bio-Betriebe der Region anliefern.

Weikersheim/Honsbrunn
Bioland-Hof Jonas Deeg, Nr. 50, Tel: 07934-7278, Mail: biohof-deeg@t-online.de, www.biolandhof-deeg.de. Milchviehhaltung, Anbau verschiedener Getreidesorten, woraus in der eigenen kleinen Mühle gemahlene Mehle in der eigenen Backstube zu Brot & Nudeln verarbeitet werden. Die 50 Milchkühe und 30 Aufzuchtrinder (Hohenloher Fleckvieh) leben in einem großen Boxenlaufstall und erhalten Gras, Kleegras, Heu, Maissilage und Kraftfutter aus eigener Produktion. Kälbchen werden für die eigene Milchproduktion aufgezogen, aber auch an andere Höfe verkauft. Die Milch erhält eine Bio-Molkerei und wird dort zu deren Produkten verarbeitet. Der Hofladen ist jeweils Mittwoch von 13:30-19 Uhr (und nach Vereinbarung) geöffnet, er bietet neben den eigenen Produkten (Mehle, Kartoffeln, Apfelsaft) auch viele andere – je nach Saison; Fleisch aus eigener Rinderzucht gibt es an zwei Terminen im Herbst und Winter.

Weikersheim/Nassau
Demeter-Hof Volker Breitinger, Louisgarde, Nr. 1, Tel: 09336-1451, Mail: Volker.Breitinger@gmx.de. Der Hof liegt gewissermaßen mitten im Wald – und mit ihm auch der nachstehende Betrieb; sogar die Zufahrt zu ihm geht durch den Bauernhof mit seinem mächtigen Haupthaus. Beide arbeiten nach den Demeter-Prinzipien. Breitingers Hof ist mit 70 ha ein Ackerbaubetrieb, hinzu kommen noch gut 8 ha Grünland. Das Grünland wird genutzt als Weide für Rinder, die allerdings hier Gäste sind, weil einem befreundeten Kollegen gehörend. Das Ackerland dient der Saatgut-Vermehrung von Ackerbohnen, Erbsen, Wicken, Hirse, Amarant, aber auch von Weizen. Die Liste der Produkte wechselt jährlich. Abnehmer sind ErdmannHAUSER Getreideprodukte GmbH in Erdmannhausen und OBEG Hohenlohe GmbH in Schrozberg.

DemeterGemüsegärtnerei Louisgarde, Nr. 2, Tel: Gärtnerei 09336-1532, Abo-Kiste 09336-851, Mail  Gärtnerei: Abo-Kiste: info@louisgarder-biokiste.de, www.gaertnerei-louisgarde.de. 2 ha bewirtschaftet die Gemüsegärtnerei, die zu erreichen man Breitingers Demeter-Hof durchfahren muss. Aktiv in der Gärtnerei sind Lutz Neuendorf und Melanie Appel, die Abo-Kiste betreut Charlotte Deininger.

Weikersheim/Standorf
Ecoland-Hof Thomas & Sabiene Wagner, Nr. 6, Tel: 07933-20077, Mail: sajolema@gmx.de. Angebaut werden Kartoffeln, Zwiebeln, Kürbis; die eigenen Bienenvölker erzeugen Honig. Der Verkauf der Produkte erfolgt vor allem über Direktvermarktung nach telefonischer Vereinbarung und mittels einem Stand beim Samstag-Markt (8-11 Uhr) in Niederstetten.

Wertheim (97877 – MT)
BiolandGärtnerei Dieter Haas & Christiane Bauer, Obere Lederklinge 60, Tel: 09342-856580, Mail: gaertnerei-dieter-haas@web.de, www.bioland-gaertnerei-haas.de. Man bezeichnet sich selbst als kleine Gärtnerei, hat aber eine riesige Vielfalt im Angebot: über 400 Sorten Tomaten, dazu viele Sorten Chili und Paprika von mild bis (sau)scharf. Aber auch deren Saatgut. Hinzu kommen wurzelechte Strauch- und Kletterrosen, Kräuterklassiker & Raritäten. Außerdem auch Gemüsepflanzen für den Hausgarten sowie Kübelpflanzen. Eigener Apfelsaft und ein kleines Feinkostsortiment runden das Angebot ab. Öffnungszeiten sind: Di, Do 10-18 Uhr und nach Absprache. Inzwischen vermarktet man auch bundesweit auf Märkten die eigenen Produkte und beliefert auch den Versandhandel.

Wertheim/Dörlesberg
Bioland-Hof Daniel Joas, Ernsthofsiedlung 7, Tel: 09342-22974, Mail: info@biohofjoas.de, www.biohofjoas.de. Neben der Landwirtschaft betreibt man eine Biogasanlage, die neben der eigenen Nutzung der Wärme auch rund 100 Haushalte versorgt. Auf den Feldern arbeitet man humusmehrend durch bestimmte Fruchtfolgen und Anbaumethoden; das Getreide liefert man an die Bioland– Erzeugergemeinschaft OBEG Hohenlohe in Schrozberg-Zell. An Tieren hält man Milchkühe; sie weiden in der warmen Jahreszeit, in der kalten leben sie in einem Außenstall mit großzügigen Platzangebot. Im Hofladen kann man sich Frischmilch täglich abholen zwischen 17:30-18:30 Uhr. Verfügbar sind außerdem auch Brie mit Knoblauch als Eigenproduktion (?), weitere Bries, Camembert und halbfester Schnittkäse aus eigener Milch, produziert von der Kirchen-Käserei Sindolsheim. Und natürlich ist auch Rindfleisch erhältlich, da in regelmäßigen Abständen geschlachtet wird, wobei man sich wünscht, möglichst 5- oder 10-kg-Gebinde zu bestellen.

Bioland-Bäckerei Steinruck, Hundheimer Str. 26, Tel: 09342-37649, Mail: info@bäckerei-steinruck.de, www.bäckerei-steinruck.de. Alle Produkte nach eigener Rezeptur, 3-Stufen Sauerteig ist die Basis, selbst gemahlenes Vollkornmehl eine weitere Grundlage für Vollkornbrote. Alle Produkte nach eigener Rezeptur, 3-Stufen Sauerteig als Basis, selbst gemahlenes Vollkornmehl eine weitere Grundlage für Vollkornbrote; erzeugt werden Roggen- und Weizenmischbrote, Bauernbrot, Sonnenblumenkernbrot, verschiedene Kleingebäcke & Brötchen. Geöffnet Di 7-12:15, 16-18 Uhr, Mi 7-12:15, 15-18 Uhr, Do 7-12:15, 16-18 Uhr, Fr 7-12:15, 14-18 Uhr, Sa 7-11 Uhr. Beliefert werden auch die Nachbarorte.

Wertheim/Sachsenhausen
BiolandHof F. & J. Klein, Schmiedsgasse 1, Tel: 09342-6386, Mail: biolandhof-klein@t-onine.de, www.lupinenkaffee.de. Bewirtschaftet werden 42 ha mit Hülsenfrüchten, Gemüsen, Kartoffeln und Äpfel-Streuobst. Aus der Weißen Süßlupine, einem Schmetterlingsblütler wie Erbsen und Bohnen, erzeugt man Lupinenkaffee, Lupino genannt, Lupresso (Espresso), Lupino Mokka und dies erfolgreich seit Jahrzehnten. Neu ist die Schokolade mit Lupino-Knusperstückchen; doch auch Lapina, fein gemahlen, ist im Angebot, außerdem vier Falafelmischungen verschiedener Geschmacksrichtungen, basierend auf selbst angebauter deutscher Kichererbse, der Platterbse, fertig gewürzt mit Kräutern, Gemüsen und Gewürzen für die schnelle Küche, sowie essfertig Gewürzgurken und Rote Bete im Glas, ebenso drei süße Brotaufstriche aus Früchten und Apfelsaft. Der Hofladen, geöffnet Di, Fr 17-19, Sa 9-11:30 Uhr und nach Vereinbarung, bietet zudem noch viele zugekaufte Bio-Produkte.

Wertheim/Urphar
Bioland-Hof Edwin Flegler, Am Klosterweg 2, Tel: 09342-23787, Mail: edwin-flegler@web.de, www.flegler-biokartoffeln.webador.de.

Wittighausen/Oberwittighausen (97957 – MT)
Bioland-Hof von Thomas Haaf (das Unternehmen ist registriert als Haaf GmbH & Co.KG), Ringstr. 16, Tel: 09347-587, Mail: info@haafbiohof.de, www.haafbiohof.de. Thomas Haaf ist Gesicht des schon seit 1989 ökologisch produzierenden Betriebs mit 49 ha Ackerfläche und 4 ha Wald. Die Legehennen in den Mobilställen erhalten weitestgehend eigenproduzierte Futtermittel, auch Soja, aber getoastet im eigenen Toaster fürs Bewahren der Aminosäuren. In der eigenen Packstelle werden die Eier frisch vom Stall verpackt. Ebenso die Eier der Hühner des Bioland-Kollegen Joachim Derr im Ortsteil Unterwittighausen. Haafs Hof ist zwar als Bio-Eier-Produzent bekannt, doch baut man vielerlei Getreide und Gemüse an: Dinkel, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Tritikale, Mais, Erbsen, Ackerbohnen, Kleegras, Rote Bete, Möhren, Emmer, Einkorn, Linsen, Kartoffeln. Und man ist ökologischer Saatgutproduzent. Die eigene Reinigungsanlage säubert alle Getreide. Ebenso aufbereitet wird auch das erzeugte Saatgut – seit über hundert Jahren erzeugt man’s; man war einer der ersten für biologisches Saatgut. Und man ist energieautark mittels Photovoltaik-Anlagen und Windräder plus Sonnenstrom.

Wittighausen/Unterwittighausen
Bioland-Hof von Joachim Derr, Am Weiher 6, Tel: 09347-659. Zusammenarbeit mit dem gewissermaßen nachbarlichen Bioland-Hof von Thomas Haaf (siehe Oberwittighausen) hinsichtlich der Bio-Eier-Produktion durch Legehennen. Man produziert landwirtschaftlich das Futter für die eigenen Hühner, deren Eier man an den Vermarktungspartner Thomas Haaf verkauft, der sie zusammen mit den Eiern seiner Legehennen vermarktet.

©   Hans-Werner Bunz                               Foto: Coburger Fuchsschafe*  © Manuel Lehner

Veröffentlicht von hwbunz

Als professioneller Texter sind meine Themen: 1. Die Mitwelt, das sind wir Menschen in der damit verbundenen Naturvielfalt. Dazu gehören unsere Verhaltensweisen und unsere Aktivitäten zum Schaden wie zum Nutzen der Ökosysteme und ihrer Vielfalt. Dieses Spektrum umfasst Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. 2. Regionale Ess- und Lebensmittelkultur. Methoden der Lebensmittelerzeugung und der Lebensmittelnutzung. Die ethischen Grundlagen. Genuss und Lebensfreude. 3. Zivilisiertheit, also Bildung, Benehmen und Bewusstheit für Kulturerbe; Sinn für gutes Deutsch, Toleranz und sachliche Diskussionskultur. 4. Verantwortung übernehmen: die Mitwelt - wir Menschen sind ein Teil davon - schützen durch Achtsamkeit. Was letztlich heißt, sich selbst zurücknehmen.

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