Jetzt 80 Bio-Bauernhöfe & Bio-Handwerksbetriebe in Oberfranken

                                                                 Oberfranken
Oberfranken ist um 1.300 Quadratkilometer kleiner (rund 1/6 ) als Unterfranken. Doch die Zahl der Bio-Betriebe ist deutlich kleiner: immerhin 66 Betriebe, also rund 50 % der unterfränkischen; bezogen auf die Fläche wären 108,5 Betriebe Gleichstand. Allerdings bietet Oberfranken viele große, ja, auch sehr große Betriebe. Mit anderen Worten: In Oberfranken steckt noch ein hoffnungsvolles Potential. Der Bestand freilich ist lebendig, denn schon im Jahr 2008 war er gleich, jedoch gaben zwischenzeitlich einige Bio-Betriebe auf.

46,8 % der gesamten Gebietsfläche Oberfrankens wird landwirtschaftlich bewirtschaftet*; ein Drittel davon ist Dauergrünland; 40,1 % sind forstwirtschaftlich genutzte Flächen. Die durchschnittliche Größe der bäuerlichen Familienbetriebe sind 29,7 ha; die aller Betriebe in Oberfranken pro Hof 31,2 ha – und damit nur gut 5 ha kleiner als die der unterfränkischen Bio-Betriebe (36,5 ha). Insgesamt ist die Zahl der oberfränkischen Betriebe seit 2008 kaum gewachsen: lt. Proplanta nur um 2 % (1 Betrieb). Ich konnte bislang 77 Betriebe entdecken, was im Vergleich der vier Regionen (Tauberfranken als Nr. 1, Unterfranken als Nr. 2, Hohenlohe/Schwäbisch Haller Land als Nr. 3) nur die 4. Platz erlaubt mit einem Bereich von 94 km² je Bio-Betrieb.

Laut BMEL-Statistik (2016) schrumpft bundesweit die Zahl bäuerlicher Betriebe, allerdings bewirtschaften sie immer mehr Hektar: 2019 waren es durchschnittlich 66 ha. Erfreulich das immer größere Interesse, konventionelle Betriebe in Bio-Betriebe umzuwandeln: lt. Umweltbundesamt bewirtschafteten 2019 nunmehr 34.110 Betriebe 1,622.103 Hektar Fläche, also 9,7 % bundesweit.

Wer sich und der Welt etwas Gutes tun möchte, für den ist öko-biologisch Erzeugtes die einzig richtige Wahl: sie vereint Wohlschmeckendes mit klimaverbessernder, CO 2 minimierter Atmosphäre und Gentechnikfreiheit. Der Bio-Bauer schützt
a) die Landschaft, greift
b) auf gentechnikfreies, oft traditionelles Saatgut zurück, erhält
c) die Fruchtbarkeit der Böden, regeneriert
d) sogar die ausgelaugten Flächen, wenn er solche aus konventioneller Bearbeitung übernimmt. Nicht minder wichtig ist Bio-Ökologie in der Tierzucht und -haltung: Nur sie gewährleistet ein weitgehend artgerechtes Leben der Tiere.

EU-Bio
ist die Mindestanforderung. Deutlich höhere Anforderungen stellen die Öko-Vereine: Bioland e.V., Demeter e.V., Naturland e.V.; sie vereinen wohl die meisten ökologischen Bio-Betriebe. Aber auch die kleineren Verbände wie Biopark e.V.Biokreis e.V., Ecoland e.V., Ecovin e.V., Gäa e.V. lassen mindestens 1 x im Jahr streng kontrollieren.

Siehe auch die Übersichten
Unterfranken
Tauberfranken
Hohenlohe

Alle nachfolgenden Texte sind recherchiert. Genutzt wurden verschiedene Quellen sowie die Webseiten der einzeln gegoogelten Bio-Höfe. Da und dort fehlten Informationen in den Listen, weshalb telefonisch bei den Betrieben nachgeforscht wurde. Die nachfolgende Liste wird immer wieder optimiert und auf den neuesten Stand gebracht. Genutzt wurden verschiedene Quellen wie
www.demeter.de, www.lfl.bayern.de/iab/landbau/159367/index.php,
*) http://www.tz-fichtelgebirge.de/upload/pdf_dateien/kulinarik/2012-10-29_GO_landwirtschaft.pdf, Seite 14;
) www.agrarbericht-2016.bayern.de/tabellen-karten/files/k5.pdf
sowie die Webseiten der Bio-Höfe Oberfrankens.
Hinzu kamen inzwischen auch die Verbesserungen/Ergänzungen der Erzeuger.

 

Oberfranken:  80 bäuerliche & handwerkliche BIO-Betriebe
Großartige Quellen für genussvolle Lebensmittel:
gut (Geschmack),sauber (Natürlichkeit), fair (kostengerecht)
Klima schonend, Böden heilend, Natur schützend, Vielfalt bietend
aktualisiert 02.03.2021

Aufsess/Neuhaus (91347
Naturland-Hof Heike Görl, Talstr. 36, Tel:  09274-909 649, Mail: heike.goerl@gmx.de, matthias.goerl@aelf-ba.bayern.de,  Man hält Coburger Fuchsschafe¹ und bietet eine Ferienwohnung (2-3 Personen) im renovierten Bauernhaus.                    ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Bad Berneck/Bindlach (95460)
EU-Bio-Hof Horst & Annette Lochmüller, Friedrichshof 51 (vor Neudorf zwischen 95463 Bindlach-Benk und Bad Berneck), Tel: 09273 5016611‬, Mail: biohof.lochmueller@freenet.de,     www.lochmuellersbiohof.de. Lochner’s Biohof ist reich an Tieren: Charolais-Rinder in Mutterkuhhaltung, Gänse, die weiden im Grünen, und ein paar Hühner für die Erzeuger selbst. Über den Sommer kommt auch gerne mal ein oder zwei Störche. Die Hofprodukte sind Weiderindfleisch (vom Jungrind/Färse, Ochse oder Rind) und Gänse als Ganzes – nur auf Bestellung, ausgenommen Frostware; genaueres erklärt die Webseite.

Bad Rodach (96476)
Bioland-Hof Jugenheimer GbR (Gerd & Robin), Großwalburer Str. 1, Tel: 95624-805570, Mail:  ju-gdbr@t-online.de. Marktfruchtbetrieb im Nebenerwerb. Der Betrieb umfasst 41,4 ha, davon 35 ha Äcker, 3 ha Dauergrünland, 3,4 ha Wald. Fruchtfolge Kleegras, Dinkel/Emmer, Sommergerste/Hafer-Wicken-Gemenge, Erbsen, Winterweizen, Nackthafer/Hafer. 75% des Dinkels „Bauländer Spelz“ wird als Grünkern geerntet und über einen benachbarten Bioland-Betrieb vermarktet. In Kleinmengen werden auch Senf, Buchweizen und Schwarzhafer angebaut und vermarktet.

Bioland-Hof Knauf Warenvertrieb GbR, An der Wied 4, Tel: 09564-4532, Mail: familie@biolandhof-knauf.de, www.biolandhof-knauf.de. Der Betrieb ist spezialisiert auf den Anbau von Getreide und Urgetreide. Direktvermarktung ab Hof und via Webseite mittels Online-Shop. Als Service kann man sich erstmal ein Probierpaket aussuchen aus 12 verschiedenen Mischungen; die Kosten – je nach Auswahl – reichen von € 12,50 – 24,50/Packet. Doch auch einzelne Produkte kann man kaufen: 1 kg € 2,50 – 4,10.

EU-Bio-Imkerei Antje Reinhardt, Bergstr. 1, Tel: 0159-08416441, Mail: aureinhardt@t-online.de. Direktvermarktung ab Hof: Verschiedene Sorten Bio-Honig eigener Bienenvölker, ebenso Bienenwachs. Je nach Verfügbarkeit auch Bienenvölker für Interessenten.

Bad Staffelstein/Krögelhof (96231)
Bioland – Der Krögelhof, Nicole & Klaus Gründel, Nr. 8, Tel: 09573- 34856, www.derkroegelhof.de. Der 100,5 ha große Betrieb (Äcker 46 ha, Dauergrünland 37 ha, Wald 15 ha, Heckenstreifen 2,5 ha) mit seiner Fruchtfolge von Kleegras (3jährig), Hafer, Winterweizen/Hafer/Braugerste/Einkorn, Wintererbse/Triticale-Gemenge, Roggen/Einkorn, Landsberger Gemenge verfügt auch über 40 behornte Milchkühe im Tretmist- und Tiefstreustall mit Nachzucht; die Kühe produzieren mit dem hofeigenen Futter pro Jahr und Kuh 6.700 Liter Milch. Direktvermarktung per Hofladen (Mi 9-18 Uhr plus per mobiler Hofladen in Hirschhaid Do 9-Ausverkauf, in Bad Staffelstein Fr 9-Ausverkauf) von Brot aus eigenem Roggen & Einkorn, gebacken im eigenen, holzbeheizten Ofen; zusätzlich auch regionale Produkte anderer Erzeuger.

Bad Steben/Obersteben (95138)
Bioland-Frankenwaldhof, Familie Rank, Bachwiesenstr. 68/70, Tel: 09288-6848, 0175-9743863, Mail: info@frankenwaldhof.de, www.frankenwaldhof.de. Neben Ackerbau – vor allem Anbau von Brotgetreiden und Heu – betätigt man sich auch als Feriendomizil. Die Kunden fürs Getreide sind Mühlen, die kräuterreichen Heuballen lieben regionale Pferde- und Rinderhalter. Mitweltfreundlich ist die eigene Energieproduktion durch Sonnenstrom und Hackschnitzelheizung. Außerdem bietet der Hof 6 Ferienwohnungen im eigenen Gästehaus.

Bad Steben/Schleeknock
Demeter-Hof Renate & Hilmar Degel, Nr. 3, Tel: 09288-7662, www.100prozenthof.de. Man hält Rinder und Schweine, baut Getreide und Kartoffeln an. Die Tiere haben Auslauf nach draußen und werden mit eigenem Getreide, Heu, Stroh und – die Schweine – auch mit Kartoffeln gefüttert. Die Felder erhalten als Dünger nur den Mist der Tiere und pflanzliche Demeter-Präparate. In der eigenen Backstube, dem Herz des Hofes, werden Bauern- und Dinkelbrote, Baguettes und Brötchen aus eigenem Mehl (und Natursauerteig) auf Stein gebacken, so viele, dass auch viele Naturkostläden in der Region beliefert werden – auch mit den Schinken-, Speck- und den 15 Wurstspezialitäten. Der Hofladen ist Dienstag & Donnerstag 14-18 Uhr geöffnet.

Bamberg (96047/..49/..50/..52)
Demeter-Bäckerei Schüller, Inh. Maria Schüller, Otto-Str. 12, Tel: 0951-23756, Mail: info@baeckerei.de, www.baeckerei.de. Die Traditionsbäckerei ist nunmehr in der 5. Generation im Besitz der Familie. Tradition ist auch, dass man an 2 Tagen in der Woche (Freitag, Samstag) zusätzlich auch auf dem Bamberger Markt in der Hauptwachstraße präsent ist. Berühmt sind die gesappelten Vollkornbrote, die dunklen Bauernbrote und die Dinkel-Vollkornbrote.

Bioland-Schaf- & Ziegenhof Lips, Hans-Jürgen, mit Bauernlädla, Die Bergner 4, Tel: 0951-55151, Mail: h.j.lips@freenet.de. Der Hof ist auch ein zertifizierter Erlebnis-Bauernhof. Neben Lamm- und Zickleinfleisch bietet der Hofladen – das Bauernlädla – auch eigene Wurstwaren und Schinken sowie hausgemachte Dinkelnudeln aus eigenem Getreide, Marmeladen, Chutneys, Dörrobst und Apfelessig. Außerdem von anderen Bio-Betrieben Kartoffeln, Gemüse, Obst, Milch, Käse, Honig und Eier.

Naturland – Mussärol Bamberger Kräutergärtnerei, Gertrud Leumer, Nürnbergerstr. 86, Tel: 0951-22023, Mail: leumer@biokraeuter.info, www.biokraeuter.info. Umfangreich ist das Angebot dieser außerhalb der Gärtnerstadt liegenden Gärtnerei: Aufstriche, Chutneys, Gurken, Kartoffelsorte Bamberger Hörnla¹, Kräuter, Kürbisse, Pesto, Topfkräuter, Tomaten, Zucchini. Öffnungszeiten: Mi 14-18, Fr 10-18, Sa 9-14 Uhr und nach Vereinbarung (Mitte April – Mitte Oktober).             ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Bioland-Gemüse Sebastian Niedermaier, Mittelstr. 42, Tel: 0176-70701545, Mail: info@sebastian-niedermaier.de, www.sebastian-niedermaier.de. Direktvermarktung ab Hof Di, Sa 09-13, Mi, Fr 14-19 Uhr. Das Angebot ist in seiner Vielfalt überwältigend: 30 Gemüsearten und -sorten, darunter auch Bamberger Hörnla¹ und Bamberger Wirsing¹, aber auch so seltenes Gemüse wie Zuckermais, Eissalat, Rukola und gelbe Bete.                   ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Bayreuth (95448) 
Demeter-Hof Reinhold Berger, Thiergärtner Str. 54; der Nebenerwerbsbetrieb baut Feldfrüchte an wie Gerste, Dinkel, Leindotter, Sommer-Emmer, Waldstaudenroggen, Mohn, Kleegras, Roggen und Kartoffeln. Auf einem kleinen Ackerstreifen auch Gemüse: Möhren, Tomaten, Zwiebeln, Gurken, Kürbis, Salat sowie Ringelblumen (gut gegen Husten). Der Hofladen ist geöffnet Mo 12-18:30, Do 16-18:30 Uhr – und nach Vereinbarung.

Berg/Geiersberg (95180)
Bioland-Hof Monika Haug, Nr. 2, Tel: 09293-1495, Mail: monika_haug@gmx.net. Masthähnchen und Erdbeeren sind die Standbeine des Hofs, im Spätherbst kommen auch Christbäume dazu, sie alle werden verkauft per Direktvermarktung.

Bindlach (95463)
EU-Bio-Hof Küfner & Naiser GbR, Am Bahnhof 5, Tel: 09208-655850, Mail: mkuefner@web.de. Seit 2004 wird der Milchviehbetrieb von der Betriebsgemeinschaft der Familien Küfner und Naiser bewirtschaftet. Der Hof umfasst 174 ha (Äcker 85 ha, Dauergrünland 80 ha, Wald 9 ha). Im dreihäusigen Liegeboxenstall mit Einstreu-Tiefboxen und integriertem Laufhof finden die 165 Milchkühe der Rasse Fleckvieh Platz, ebenso im 20er Melkkarussell. Die Nachzucht ist im alten Stallgebäude mit Auslauf untergebracht. Die Milch übernimmt die Käserei Coburg. Gefüttert wird eine raufutterbetonte Teilmischration (Getreideschrot, Silage, Heu, eiweißreiche Erbsen, Raps, Soja), Kraftfutter gibt es zusätzlich im Melkkarussel.

Bischberg (96120)
EU-Bio-Trosdorfer Landbäckerei GmbH, Bürgermeister-Wachter-Str. 1, Tel: 09503-500050, Mail: info@trosdofer.de, www.trosdorfer.de. In 5. Generation werden die Brote gebacken nach alter Tradition: Steinofenbrot, Roggen-Vollkornbrot, ballastsfoffreiches Volkornbrot; Zutaten sind nur Roggenmehl-Sauerteig, Weizenmehl, Kümmel, Salz, Wasser. 

Buttenheim (96155)
Naturland-Hof Behr, Baptist & Christine Behr, Marktstr. 20, Tel: 09545-509316, Mail: info@biohof-behr.de, www.pferdehof-behr-buttenheim.de. Der Betrieb verfügt über 105 ha Land, darunter 50 ha Äcker und 55 ha Weideland. Auf den Ackerflächen werden u.a.  Weizen, Dinkel, Roggen, Einkorn und Emmer angebaut. Die 15 Mutterkühe, ihr Nachwuchs und 2 Bullen leben in der warmen Jahreszeit ausschließlich auf den Weiden, im Winter jedoch im Stall. Direktvermarktung für Getreide direkt ab Hof, bei frischem Rindfleisch nur an bestimmten Terminen nach vorheriger Absprache.

Coburg (96450)
Demeter-Gärtnerhof Callenberg, Callenberg 12a, Friederike & Dietrich Pax, Tel: 09561-62623, Mail: info@gaertnerhof-callenberg.de, www.gaertnerhof-callenberg.de, ist ein Demonstrations-Betrieb für ökologischen Landbau. Eine Schafherde und der Gemüseanbau sind die Schwerpunkte des Betriebs: 35 Gemüsekulturen werden angebaut und vermarktet über den Hofladen (er bietet ein umfangreiches Angebot vielerlei Produkte) auf dem Gelände der Rudolf-Steiner-Schule und das Öko-Kisten-Konzept. Hinzu kommt eine hofeigene Backstube, die täglich frisches Brot und Brötchen bäckt. Darüber hinaus engagiert man sich auch fürs Erhalten alter Nutztierrassen, weshalb man selbst Coburger Fuchsschafe¹, Altsteirer Hühner und Altbayerische Landgänse hält.                            ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Ebensfeld (96250)
Bioland-Hof Bernhard Storath, Untere Str. 46, Tel: 09573-5133, Mail: storath@gmx.de. Neben dem Anbau von Getreiden und Kartoffeln hält man auch Legehennen und Geflügel. Der Hofladen (geöffnet Do, Fr 16-18, Sa 9-11 Uhr) bietet Brot und Backwaren aus eigener Erzeugung sowie Eier, Geflügel, verschiedene Getreidearten und Kartoffeln verschiedener Sorten. Außer den eigenen Produkten aber auch verschiedene Käsesorten, Milch und andere Molkereiprodukte sowie ein Naturvollkost-Sortiment, saisonales Obst, Säfte und Weine.

Ebensfeld/Draisdorf
Bioland-Schmiedehof Ralf Billinger, Zur Linde 14, Tel: 09573–31622, Mail: rudolf31622@aol.com, Anbau von Getreide (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Dinkel, Buchweizen) und Kartoffeln,. Die Streuobstwiesen bieten Äpfel, auf den Weiden leben die Rinder, zwischen November und März jedoch in einem Laufstall. Hinzu kommen noch Schweine, die in Gruppen gehalten werden und freien Auslauf haben. Direkt vermarktet via Hofladen (nur nach tel. Voranmeldung) werden sowohl Weiderindfleisch als auch Schweinefleisch und -Wurstwaren sowie Brot von eigenen Mehlen, dies freilich nur freitags ab 18.00 Uhr. Der Hof ist auch auf dem Bauernmarkt, Im Steinweg, Sa 8.00 – 13.00 Uhr, aktiv und präsent.

Ebern/Bramberg (96106)
EU-Bio-Hof Rainer Schauer, Triebweg 2, Tel: 09534-173388, Mail: info@angushof-schauer.de, https://angushof-schauer.de. Die Angus-Rinder weiden von April bis Dezember, von Januar bis Ende März sind sie in einem Laufstall ohne Anbindung. Die Tiere erhalten als Futter die Gräser der Weiden, im Winter bekommen sie eigen erzeugtes Heu, Grassilage und Stroh, ergänzt durch zugekauftes Mineralfutter und Malzkeime der Bamberger Traditionsbrauerei „Schlenkerla“. Der Festmist des Laufstalls wird als Dünger für Äcker und Wiesen genutzt. Die Kälber in Mutterkuhhaltung trinken 10 Monate die Milch ihrer Mutter, wobei die Abkalbung im Winter erfolgt. Als Fersen werden sie mit 15 Monaten in die Herde integriert und vom Bullen gedeckt. Auch die Jungbullen trennt man nach 10 Monaten von der Mutter; sie bleiben bis zur Schlachtreife (18- 24 Monate) als eigene Gruppe den Sommer über auf der Weide und nicht im Stall. Geschlachtet (in einem nahen Schlachthof) wird gewöhnlich 1 Jungbulle im Monat, das Fleisch reift dann ca. 14 Tage bei der Metzgerei Schoppel in Frickendorf, die auch das Fleisch portioniert. Das Angebot als Direktvermarktung zeigt die Webseite des Bauernhofs.

Ebnath/Hermannsreuth (95683)
Demeter-Hof Köstler, Nr. 7, Tel: 09234-1083, Mail: koestlers-bauernhof@gmx.de, www.koestlers-bauernhof.de. Der Bauernhof hält um die 20 Mutterkühe plus einen Bullen plus die Kälbchen während der warmen Jahreszeit auf der Weide, die Hühner legen die Eier und der Hahn bewacht sie, biodynamisch angebaut werden Getreide, Gemüse und Kartoffeln. Gedüngt wird mit hofeigenem, reifen Kuh-Dung. Ein konsequenter, vielfältiger Fruchtwechsel und das Respektieren des Bodenlebens sorgen für ein gesundes Pflanzenwachstum. Zur Landschaftspflege werden Kamerun-Schafe eingesetzt. Über den Hofladen werden die vielen eigenen Produkte direkt vermarktet: immer am Freitag 08-18 Uhr.

Eckersdorf (95488)
Bioland-Hof Hans-Erhard Keller, Kanzleistr. 12, Tel: 0921-30763, Mail: hans-erhard.keller@t-online.de. Angebot werden verschiedene Sorten von Kartoffeln; als Tiere sorgen Milchrinder für frische Milch und Hühner für Eier. Der eigene Hofladen ist täglich von 8-20 Uhr geöffnet. Der Hof ist außerdem auch als Erlebnis-Bauernhof zertifiziert.

Frensdorf/Abtsdorf (96158)
Bioland-Hof Mohl, Nr. 14, Tel: 09502-1426, Mail:  biolandhofmohl@gmx.de, www.biolandhofmohl.de. Angebaut werden Feldgemüse wie Gelbe Rüben, Pastinaken, Rote Beete und Hokkaido-Kürbisse sowie Kartoffeln von Frühkartoffeln über mehlige und festkochende – auch Bamberger Hörnla¹ und Rote Emmalie. Außerdem gibt’s auch Dinkel, Weizen und Roggen. Direktvermarktung wochentags nach tel. Vereinbarung.                  ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Bioland-Hof Andreas Ziegler, Nr. 29, Tel: 09502-1032, Mail: az-abtsdorf@gmx.de.
Direktvermarktung von frischen Eiern, Frischgemüse wie Tomaten, Zucchini, Bohnen, aber auch Lagergemüse wie Zwiebeln, Möhren, Kohlsorten, Kartoffeln (frühe & späte Sorten), Mangold und vieles mehr. Außerdem auch Getreide (Roggen, Dinkel, Weizen u.a.) und Naturkost. 

Gräfenberg/Lilling (91322)
Bioland-Hof Franz Friedrich, Nr. 10, Tel: 09192-7774, www.biohof-friedrich.de. Man bearbeitet eine der weltweit größten Anbau-Flächen für Bio-Hopfen. Am Rande der Fränkischen Schweiz gelegen zählt der Hof dennoch zur südlicheren Hallertau. Man bietet 10 traditionelle Hopfen-Sorten, drei fruchtaromatische Sorten und drei Verarbeitungsformen: Naturdolden-Hopfen, 5-kg-Vakupaks in Folie, Pellets Typ 90 – 5 kg in Folie.

Großheirath/Gossenberg (96269)
Demeter-Zeidlerhof – Bio-Imkerei Manuela & Robert Müller, Ziegelsdorfer Str. 1, Tel: 09569-1413, Mail: demeter@bioimkerei-zeidlerhof.de, https://bioimkerei-zeidlerhof.de. Die Imkerei ist seit 30 Jahren aktiv und seit 2003 Demeter-zertifiziert; ihre Bienen sind die Produzenten der Honigsorten: Frühjahrsblüte, Sommerblüte, diesen auch mit Linde, Wald- mit Blütenhonig, Waldhonig sowie Bienenwachs und Propolis; alle Produkte werden direkt vermarktet.

Hallerndorf (91352) 
Bioland-Hof Markus Nagengast, Bergstr. 18, Tel: 09545-359064, Mail: info@biolandhof-nagengast.de, www.biolandhof-nagengast.de. Der 200 ha große Hof baut vor allem Dinkel, Emmer, Weizen und Goldhirse sowie Linsen, Kleegras und glutenfreier Buchweizen an. Hinzu kommen noch die Samen für die kalt geprssten Öle Hanf-, Lein-, Leindotter-, Mohn-, Raps- und Schwarzkümmel. Die Bodenpflege sind ökologische Mittel, darunter auch organisscher Dünger. Unkräuter werden mechnisch oder per Hand „bekämpft“. Die Öle presst eine eigene Ölpresse, die Abfüllung geschieht per Hand. Ab Hof können sie gekauft werden freitags 16-19 Uhr oder online per Mail.

Hallerndorf/Willersdorf
Naturland-Hof Georg & Nicolas Rittmayer GbR, Nr. 18, Tel: 09195-94730, Mail: naturlandhof@rittmayer.com, www.rittmayer.com. 113 ha groß ist der Hof, wovon 69 ha Äcker sind, 23 ha Dauergrünland, Wald 11 ha und Teiche 10 ha. Vom Grünland ernähren sich die 18 Mutterkühe (Limousin & Pinzgauer) mit ihrer Nachzucht. In den Teichen im Aischgrund werden Spiegelkarpfen gehalten und gemästet. Auf den Ackerflächen wachsen 2-jähriges Luzerne-Kleegras, Winterweizen/Dinkel/Winterroggen, Triticale/Winterroggen, Erbse/Lupine, Winterweizen/Dinkel/Winterroggen als Fruchtolge, hinzu kommen Zwischenfrüchte. Die Kühe und Kälber leben winters in einem großen Tiefstreu-Laufstall. Die zweijärigen Aischgrüner Karpfen schwimmen in sieben Teichen, der Besatz ist den natürlichen Bedingungen angepasst; hofeigener Getreideschrot und Heu nährt das Plankton, von dem sich die Fische ernähren. Schleie, Hecht und Waller selektieren auf natürliche Weise. Die Fische werden auf dem Hof geschlachtet und per Direktvermarktung und eigene Gastronomie verkauft.

Helmbrechts (95233)
ByBio Naturfeinkost, Presseker Str. 2, Tel: 09252-358344, Mail: bybio@bioladen-helmbrechts.de, https://bioladen-helmbrechts.jimdofree.com. Geöffnet Mo 09-18,  Di 13-18, Mi 09-14, Do, Fr 09-18, Sa 09-12:30 Uhr. Neben dem Verkauf weitgehend regionaler Lebensmittel bietet man auch einen Geschenkkörbe-, Bio-Kisten- & Servierplatten-Service an.

Helmbrechts/Buckenreuth
Bioland-Hof Buckenreuth, Nr. 3, Tel: 09222 990711, Mail: sebo-agrar@gmx.de. Familie Ott betreibt schon seit 25 Jahren Bioland-zertifiert ihren Hof mit 170 ha, wovon 115 ha Äcker sind, 35 ha Dauergrünland und 10 ha Wald. Ackerbau und Getreidehandel sind ihr Geschäft; neben dem Anbau auf eigenen Flächen bewirtschaftet man auch Ackerflächen anderer Betriebe unter dem Namen „Sebo-Agrar“. Angebaut werden: Kleegras (1-jährig & 2-jährig), Dinkel, Kresse/Leindotter, Hafer, Buchweizen, Erbsen, Emmer (ein Getreide) mit Untersaat Kleegras, ebenso Roggen & Hafer. Hinzu kam 2014 ihr Ökohandel „sonatur-biogetreide GmbH & Co. KG“ als Vermarkter mit allem, was dazu gehört, auch die Lagerung. Wer Lust hat, einmal Urlaub auf dem Bauernof zu genießen: Bei Otts ist es möglich.

Höchstädt/Braunersgrün (95186)
Bioland-Hof Sauerbrey, Nr. 8, Tel: 09235-318, Mail: info@biohof-sauerbrey.de, https://biohof-sauerbrey.jimdofree.com. Auf 60 % der Fläche des Hofes wird Speisegetreide angebaut, 15 % sind Stickstoff fixierende Grünbrachen, also unbewirtschaftet, 15 % liefern das Grünfutter für die Ochsen und auf 10 % werden die Körnerleguminosen erzeugt. Vielgliedrige Fruchtfolgen fördern die Bodengesundheit und den Humusaufbau. Mit Rindermist der Ochsen, den Grünbrachen und Leguminosen sorgt man für eine natürliche Düngung der Felder.

Hollfeld/Treppendorf (96142)
EU-Bio-Erlebnis-Bauerhof Schrenker, Alexander Schrenker & Alexandra Woithe, Nr. 5, Tel: 0176-63809762, Mail: alexandraschrenker@gmx.de, http://www.bio-erlebnishof-schrenker.de. Das Ehepaar lebt mit seinen 2 Kindern, Hund, einigen Pferden und Ponys, die einen Offenstall haben; auch einige Ziegen leben auf dem Hof, der umgeben ist von einem schönen Stück Natur; ein Idyll für die Pferde, die unter den Bäumen weiden. Der Hof ist ein zertifizierter Erlebnis-Bauernhof.

Igensdorf (91338)
Bioland/Demeter/Naturland-Geflügelhof Schubert, Ebacher Str. 1, Tel. 09192-8303, Mail: info@gefluegelhof-schubert.de, www.gefluegelhof-schubert.com. 100 ha groß ist der Hof von Peter Schubert und wird nach Demeter-Richtlinien bewirtschaftet. Davon profitiert auch das Geflügel: es ernährt sich von regionalen Leguminosen wie Erbsen, Ackerbohnen, Sojabohnen und Linsen. Die Aufzucht der Junghennena erfolgt nach den Demeter-, Bioland- und Naturland-Vorschriften, deren Einhaltung jährlich geprüft wird. In den Herden leben Hennen mit Gockel in einem Geflügellaufhof (Stall, Wintergarten, Grünauslauf). Die befruchteten Eier „brütet“ die Öko-Brüterei Hockenberger, Eppingen, aus und transportiert die Kücken nach dem Schlüpfen zurück auf den Hof; denn auch die männlichen Tiere werden aufgezogen. Nach 8 Wochen separiert, leben sie 4-5 Monate bis zur Schlachtung. Das Produktionsprogramm wird ergänzt durch eine vielfältige Eiernudelproduktion. Suppenhennen sind tiefgekühlt erhältlich oder werden zu Hühnerfond verarbeitet. Die Direktvermarktung geschieht über den eigenen Hofladen im Ortsteil Unterrüsselbach, der auch Produkte anderer Bio-Erzeuger anbietet.

Itzgrund/Büdenhof (96274)
Biokreis-Büdenhof, Sascha Laufmann & Julika Gerlach, Nr. 1, Tel: 0151-21663542, Mail: info@buedenhof.de. Der Hof mästet Bauernenten der Rasse Peking-Ente aus ökologischer Tierzucht zur Schlachtreife. Die Tiere haben täglichen Zugang zu Kräuterwiesen mit viel Grünfutter sowie auf einen Frischwasser-Weier von 2.000 qm. Schlachtreif wiegen sie zwischen 2,5 & 3,5 kg. Direktvermarktung: Gebeten wird um rechtzeitige Vorbestellung. Als Service bietet man ein fertig vorbereitetes Entenmenü für 2 bzw. 4 Personen, zuhause muss es nur noch fertig gekocht werden.

Itzgrund/Merkendorf
EU-Bio-Gut Merkendorf, Horst Porzelt GdbR, Nr. 3, Tel: 09533-981083, Mail: info@gut-merkendorf.de, http://www.gut-merkendorf.de. Die ganze Familie – von Großeltern bis (erwachsenen) Enkeln, insgesamt 8 Personen – plus Freunde und Auszubildende bilden die Mannschaft des Hofs. Neben aller Wirtschaftlichkeit ist der Hof auch ein Lern- und Erlebnishof für Kinder. Als Tiere werden Rinder als Milchlieferanten gehalten, gefüttert vorwiegend mit hofeigenem Futter oder Weidegras; eine Futter-Mist-Kooperation besteht zu beiderseitigem Nutzen mit Bio-Ackerbau-Betrieben der Region. Die Milch der Kühe, die auch auf der Weide zeitweise leben, verarbeitet das Milchwerk Oberfranken West eG zu Bio-Käse.

Kemmern (96164)
Bioland-Hof Theo Albrecht, Hauptstr. 13, Tel: 09544-1675. Man erzeugt Kartoffeln und verschiedene Gemüse. Direktvermarktung ab Hof nach vorheriger telefonischer Anmeldung.

Ködnitz/Fölschnitz (95361)
Naturland-Legehennenbetrieb Michael Grampp, Hauptstraße 42, Tel: 09221-823372, Mail: sabrina.grampp@outlook.de. Den 48 ha großen Hof außerhalb der Ortschaft charakterisiert der große, neugebaute, moderne Legehennenstall mit Auslauf: 9.000 Legehennen leben hier in drei Gruppen. Sabrina Grampp findet dennoch Zeit, 13 verschiedene Sorten Brot zu backen in der eigenen Backstube: Direktvermarktung von Eiern & Broten: freitags auf Vorbestellung.

Ködnitz/Tennach
EU-Bio & Gäa – Rangabauer, Nr. 3, Tel: 09221 5245, Mail: info@rangabauer.de, www.rangabauer.de. Die Milchkühe und die Ochsen erhalten nur hofeigenes, ökologisch korrekt erzeugtes Futter: von Wiesen- und Kleegras über Erbsen- und Leinschrot bis zum vielfältigen Getreideschrot – aber kein Soja oder Maisschrot. Auch die Schweine werden ökologisch gemästet mit Triticale, Roggen, Weizen, Gerste, Erbsen und Rapspresslingen plus Klee, im Winter Kleepresslinge. Neben dem Futter werden auch Kartoffeln der Sorten Nicola und Solara angebaut. Direktvermarktung durch den Hofladen, geöffnet Do 16-19 Uhr, Sa 10-13 Uhr. Die eigene Bio-Hofmetzgerei bietet Fleisch von Ochsen & Jungrindern, herzhaftes Schweinefleisch, aber auch Steaks, Schnitzel, Bratenfleisch – alles gut abgehangen, dazu eigene Wurstwaren aller Art in Dosen sowie Hausmacher Würste im Darm, Geräuchertes vom Rind und Schwein. Ebenso erhältlich sind einige Getreidearten – auch als Mehl – und noch vieles mehr, darunter auch Zugekauftes. Der „Wirtshof zum Rangabauer“ ist gegenwärtig geschlossen.

Königsfeld/Laibarös (96167)
Naturland-Hof Otto Weiß, Nr. 12, Tel: 09207-667, Mail: naturlandhofweiss@t-online.de, www.naturlandhof-weiss.de. Der 116 ha große Hof (47 ha Äcker, 63 ha Dauergrünland, 6 ha Wald) vereint neben Mutterkühen (Fränk. Gelbvieh¹), dem Deck-Bullen und Mastschweinen  eine Hof-Metzgerei plus Hof-Bäckerei. Die Kühe genießen im Sommer die Weide, in der kalten Jahreszeit den Zweiraum-Laufstall mit Tiefstreu-Liegefläche. Die Kälber erhalten zusätzlich Getreideschrot, im Winter eigene Gras-/Kleegrassilage und Heu. Von Naturland-Kollegen kauft man 40 Ferkel zu und mästet sie in einem Schrägboden-Laufstall mit Auslauf. Verkauft werden sie via Direktvermarktung wie auch die selbst erzeugten Steinofenbrote, Fleisch- & Wurstwaren. Zugleich ist dieser Betrieb auch ein zertifizierter Erlebnis-Bauernhof.           ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Kronach/Fröschbrunn (96317)
Biokreis-Bauernhof mit Biergarten-Wirtschaft von A. & H.Hanna (GbR), Nr. 3, Tel: 09261-91203, Mail: froeschbrunna@t-online.de, www.froeschbrunna.de. Der Hof mästet Hähnchen und hält Angusrinder, beides artgerecht, wobei die Zahl der Tiere flächenbezogen ist, mindestens 50 % des Bio-Futters werden selbst angebaut. Die Hähnchen entstammen einer langsam wachsenden Rasse und benötigen die doppelte Aufzuchtzeit. Alle 8 Wochen werden die Hähnchen frisch geschlachtet, ganzjährig gibt es auch Tiefgekühltes. Diese Produkte sind während der Öffnungszeiten des Gasthauses dort erhältlich. (täglich von 10.30 Uhr bis 21 Uhr, Mittwoch Ruhetag). Ebenso ist auch zu bestimmten Zeiten Angus-Rindfleisch aus Weidehaltung zu haben. Vermarktet wird alles per Direktvermarktung. Für bäuerliche Kollegen bietet man einen Agrar-Service: Rundballen verschiedener Größen als Silage, Heulage, Heu und Stroh; auch beim Transport ist man behilflich.

Kronach/Mostrach 
EU-Bio-Rotwildgehege Welscher, Nr. 4, Tel: 0179-4861106, Mail: mostrach@rotwild-welscher.de, http://rotwild-welscher.de. Viel Platz, viel Grünfutter, kleines Wäldchen und eine Suhle – so lebt das Rotwild – so sagt der Weidmann – zum in Deutschland relativ selten gewordenen Rothirsch. Hier ist er heimisch und lebt artgerecht in weitgehend offener Landschaft: im Sommer von dem, was Wiese und Wald bieten, im Winter Grassilage und Heu eigener Flächen plus Baumgipfel und -äste der Blätter und Rinde wegen – wie in freier Wildbahn. Im eigenen Schlachthaus werden die Tiere vom Fell befreit und das Fleisch zerlegt; es reift dann einige Zeit, wird vakuumiert und dann tiefgefroren. Per Direktvermarktung wird es verkauft wie auch Hirschfleisch-Wurst und -Salami. Lieferungen sind frei Haus nur bis 15 km um Kronach herum in 40 kg-Paketen, weitere Entfernungen auf Vereinbarung.

Kronach/Seelach
EU-Bio-Hof Michael Porzelt, Nr. 16, Tel: 09261-95250, Mail: porzelt-michael@t-online.de. Der Hof verfügt über eine eigene Hofmetzgerei. Im Hofladen (Do 14-19, Fr 16-19, Sa 09-13 Uhr) erhält man deshalb Fleisch- und Wurstwaren von eigenen Rindern, Kälbern und Schweinen. Auch allerlei eigenes Geflügel – Puten, Gänse, Enten, Hähnchen – belebt den Hof, weshalb es auch sie geschlachtet zu kaufen gibt. Außerdem auch Schinken, Salami, Spezialitäten vom heimischen Wild sowie Eier aus eigener Hühnerhaltung.

Kulmbach (95326) 
EU-Bio-Feinkost-mehr, Krähenwinkel 17, Tel: 09221-6078618, Mail: duereth.joerg@t-online.de, https://www.bio-feinkost-mehr.de. Das sehr umfangreiche Sortiment beginnt bei Antipasti und Aufstrichen über Brot, Senf, Fonds und Brühen aber auch Früchte und Säfte, allerlei Gemüsearten plus Trockenpilze, Ingwer-Spezialitäten, Hülsenfrüchte und Getreide, Kaffeesorten, Knabbergebäcke, Lebkuchen und Kuchen, Nudeln, Esssige und Öle, Reis, Soßen, Pesto, aber auch Schokoladen, Süßigkeiten, Suppen, Eintöpfe, Tee und anderes mehr. Jörg Düreth ist seit langem Slow Food Mitglied.

Kulmbach/Esbach
EU-Bio-Hof Birgit & Manfred Distler, Nr. 1, Tel: 09221-879455, 0178-9140050, Mail: Biohof@Distler.com.de, www.biohof-distler.de. Anbau ausgewählter Ölsaaten wie Hanf, Lein, Senf, Leindotter u.a. plus ihr Trocknen und Reinigen nach der Ernte; dies sichert die Qualität der Produkte. Hinzu kommt die Produktion von Getreiden und Beluga-Linsen, die feinsten unter den Linsen. Das Grünland beweiden Galloway-Rinder; das begehrte Frischfleisch wird ab Hof per Direktvermarktung nach vorheriger Bestellung verkauft.

Leutenbach/Mittelehrenbach (91359)
Bioland-Hof Schmidt GbR, Nr. 41, Tel: 09199-1804, Mail: kontakt@biohof-schmidt.de, www.biohof-schmidt.de. Der seit Generationen betriebene landwirtschaftliche Hof produziert neben Kartoffeln auch Frischobst vieler Arten wie Äpfel, Kirschen, Zwetschgen, Mirabellen, Birnen, Quitten und Walnüsse und daraus auch diverse Säfte, Obstbrände, Liköre und Obstessige in großer Vielfalt: 32 Brände, 2 Cidre, 6 Essige, 8 Liköre. Sie alle sind im Hofladen zu haben.

Lichtenfels/Mistelfeld (96215)
EU-Bio-Hof Georg & Martin Lypold, Talweg 51, Tel: 09571-5254. Neben Geflügelhaltung, darunter auch Legehennen, baut man auch Gemüse an. Der Hofladen (tel. Anmeldung) bietet neben Eiern und Geflügel allerlei Gemüse sowie hausgemachte Fruchtaufstriche, Wurst und Hausmacher-Schinken.

Mainleus/Rothwind (95336)
Bioland-Ferienhof (Nichtraucher), Christine & Jürgen Öhrlein, Eichberger Str. 9, Tel: 09229-9567, Mail:  franken@oekourlaub.com, www.oekourlaub.com. Burgen, schroffe Felsen, der Naturpark Frankenwald, Fichtelgebirge und Fränk. Schweiz, ein gut ausgebautes Wander- & Radwegenetz laden ein. Ein kleiner eigener Badesee mit Sandstrand ist nahebei. Mainleus, Bayreuth, Kulmbach sind sehenswert, der Mainradweg führt fast am Haus vorbei – und vielerlei mehr bieten der Ferienhof und die Landschaften. Und selbstverständlich sind die Speisen alle aus eigenen Bioland-Produkten erzeugt, evtl. Zukäufe sind selbstverständlich auch Bio-Produkte.

Mainleus/Veitlahm  
Demeter-Patersberghof der Familie Jundt, Patersbergweg 7, Tel: 09229-1301, Mail: info@patersberghof.de, www.patersberghof.de. Ein sehr vielseitiger Betrieb: Man hält Kühe der Rassen Fränkisches Gelbvieh¹ und Fleckvieh; sie weiden in der warmen Jahreszeit, in der kalten bewohnen sie einen großen Laufstall mit freier Wahl der mit Stroh gepolsterten Liegefläche. Aus der Milch produziert der Hof in seiner Käserei Joghurt, Quark und allerlei Sorten Käse, Weichkäse aber auch Heumilchkäse als Hartkäse. Seit 2019 vermarktet man auch Backwaren, gebacken in der eigenen Bäckerei aus eigenem Getreide – Dinkel, Roggen – und Weizen befreundeter Bio-Betriebe per Direktvermarktung: als Käufer muss man SoLaWi-Mitglied sein. Die jahreszeitlich aktuellen Produkte – auch die aus Milch – sind im Naturkostladen Unger, Patersbergweg 5, 95336 Mainleus, erwerbbar, auch als SoLaWi-Mitglied.                                                                ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Mainleus/Wernstein
Demeter-Hofgärtnerei, Bettina & Wolfgang Wänke, Nr. 24, Tel: 09229-973606, Mail: w.waenke@web.de, www.patersberghof.de/pbh_gaertnerei.htm. 39 verschiedene Gemüsearten baut man an, vorwiegend von samenfestem Saatgut. In regelmäßigem Rhythmus werden biologisch-dynamische Präparate auf Kompost und Feldern ausgebracht, was die Mineralien­verfügbarkeit der Böden steigert, ebenso die Widerstandskraft der Pflanzen. Auf Pflanzenschutz- und Schädlingsvernichtungsmittel wird verzichtet. Die Produkte sind auch im Naturkostladen Unger, Patersbergweg 5, Mainleus, erhältlich.

Markt Burgebrach (96138)
EU-Bio-Bäckerei Postler GmbH, Kapellenfeld 13, Tel: 09546-592080, Mail: service@biobaeckerei-postler.de, www.baeckerei-postler.de. Die Bäckerei hat 4 Filialen in Bamberg (Lange Str. 35, Würzburger Str. 57 B, Heinrichsdamm Parkhaus, Magazinstr. 2) und eine in Forchheim (Paradeplatz 4).

Markt Burgebrach/Ampferbach
Bioland-Hof Pankraz & Adelgunde Eck, Nr. 37, Tel: 09546-1750, Mail: pankrazeck@web.de. Man erzeugt Wurstwaren von eigenen Schweinen – und von der Milch der Rinder Quark und Käse. Weil auch Bienenstöcke zum Hof gehören, kann man auch im Hofladen Honig kaufen, ebenso die Milch- und Fleischprodukte. Außerdem ist man auch auf dem Bamberger Bauernmarkt präsent: jeweils Samstag 8-13 Uhr.

Markt Eggolsheim (91330)
Bioland-Hof Stähr, Bruckweg 1, Tel: 09545-509022, Mail: info@milch-ziegenhof-staehr.de, https://milch-ziegenhof-staehr.de. Der Hof bewirtschaftet 35 ha Ackerland und 22 ha Grünland. In der eigenen bio-zertifizierten Hof-Molkerei wird die Bio-Milch der eigenen 150 weißen Deutschen Edelziegen sowie die Bio-Milch der Rinder vom ausgewählten BiolandBauern aus der Region zu allerlei Produkten verarbeitet. Die Ziegen leben in der warmen Jahreszeit auf den hofeigenen gräser-, klee- & kräuterreichen Wiesen, im Winter im Außenklimastall und verspeisen duftendes Heu und Bio-Getreideschrot. Bereits 2013 kamen als weiterer Geschäftszweig 3.000 Legehennen dazu, die im Sand scharren dürfen, nach Körnern picken und sich ein ausgiebiges Staubbad gönnen können. Frische Luft, Sonne, viel Bewegung und grünes Gras sind etwas Gutes für die Tiere. Auch die Produkte der Molkerei sind begehrt: von Ziegen-Heumilch über Joghurt, bis diverse Käsesorten reicht das Programm, ebenso bei den Bio-Kuhmilch-Produkten.

Marktleuten (95168)
Biokreis-Hof Ritter GbR, Hofer Str. 35, Tel: 09285-913505, Mobil: 0170-4519963, Mail: info@ritter-bio.de, www.ritter-bio.de. Bewirtschaftet werden 64,5 ha (Äcker 41 ha, Dauergrünland 20 ha, Wald 3,5 ha). Die Fruchtfolge ist Kleegras (2-jährig), Roggen, Hafer, Dinkel, Ölsenf plus Untersaaten in der kalten Jahreszeit. 3.200 Masthähnchen, 250 Legehennen, 10 Mutterkühe (Deutsch-Angus, Fleckvieh) mit Nachzucht kommen hinzu plus 50 Streuobstbäume. Die Masthähnchen leben im Feststall mit Auslauf in die Streuobstwiesen, gefüttert mit hofeigenem Futter und Mischfutter aus der Mühle. Vermarktet werden sie vor allem an einen Großabnehmer, die übrigen küchenfertig in der Direktvermarktung an Konsumenten und heimische Gastronomie. Ebenso auch die seit 2019 angebauten Feldgemüse (Eisbergsalat, Sellerie, Lauch, Rote Bete, Mangold, Weiß- und Rotkoh, Dill, etc.) sowie auch an regionale Lebensmittelbetriebe.

Marktschorgast (95509)
Demeter-Hof Michael Greim, Am Steinhügel 22, Tel: 09227-902353, Mail: biohof-greim@t-online.de. 214 ha, davon Äcker 110 ha, Dauergrünland 100 ha (davon 24 ha ausgezeichnet wegen deren Kräuter- & Pflanzenreichtums!), Wald 4 ha. Fruchtfolge: Kleegras – Winterweizen – Sommergerste – Roggen – Dinkel – Hafer mit Kleegraseinsaat. Deutsch-Angus-Rinder, rote & schwarze, beleben den Hof: 115 Mutterkühe mit Nachzucht und 4 Zuchtbullen. Die Tiere werden in 2 Tiefstreuställen mit Fressplatz und Liegeboxenstall mit Auslauf und in einem Offenfrontstall gehalten, letzteren für die weibliche Nachzucht. Der Betrieb betreibt auch eine eigene Biogasanlage.

Meeder/Ahlstadt (96484)
Bioland-Hof Wölfert GbR, Ahlstadter Weg 1, Tel: 09564-809256, Mail: info@biohofwoelfert.de, www.biohof-woelfert.de. Die drei Damen erzeugen mit Milchkühen eine gute Milch: im Sommer weiden die Tiere, in der kalten Jahreszeit sind sie im Tretmiststall mit Auslauf (der Mist ist guter Dünger). Angebaut werden Kleegras als zweijährige Zwischenfrucht, das auch als Futter für die Kühe dient, sowie Luzerne, die viel Stickstoff tief im Boden speichert, Kartoffeln und die Getreide Emmer, Dinkel, Weizen, Roggen, Hafer, Gerste sowie seltene schwarze Linsen, Erbsen und Triticale. Im kleinen Hofladen kann man einige der Hofprodukte kaufen (selbst Erzeugtes: Brot, Nudeln, schwarze Linsen, Getreide).

Meeder/Neida
Bioland-Hof Ingrid Wolf, Mederweg 2, Tel: 09566-1575, Mail: ingridwolf@biohof-ingrid-wolf.de, www.biohof-ingrid-wolf.de. Der 23 ha große Betrieb baut Brot- und Speisegetreide an, ebenso  Kartoffeln, hält Hühner in Freilandhaltung für die Eierproduktion. Im nachgebauten Dorfbackofen bäckt man Brot (Natursauerteig, Hefe), ebenso Brötchen, Stangen, Kuchen. Direktvermarktung im eigenen Naturkostladen, der ein reichhaltiges Sortiment anbietet, darunter auch Babynahrung, Naturkosmetik und Bio-Waschmittel. Im kleinen Bistro kann man pausieren und genießen; Hofladen und Bistro sind geöffnet Di-Fr 09-18, Sa 8-12 Uhr.

Münchberg/Laubersreuth (95213)
Bioland-Hof Heidi Strössner, Nr. 7, Tel: 09251-5845, Mail: heidi.stroessner@t-online.de, www.heidi-stroessner.de. Der historische Dreiseithof im kleinen Dorf ohne Durchgangsverkehr mit großem Obstgarten mit Liegestühlen und Sitzecken empfiehlt sich als Feriendomizil mit 3 Ferienwohnungen und 1 Appartement plus Sauna, Wellnessmassage, wandern als Aktivitäten. Die Speisen basieren auf Bio-Lebensmitteln; Kneipp-Anwendungen, Wellness-Massagen und Kräuter-Anwendungen erfreuen den Körper, ebenso – je nach Jahreszeit – wandern, Ski fahren, schwimmen.

Bioland-Hof Raithel, Nr. 2, Tel: 09251-6985, Mail: post@biohof-raithel.de, www.biohof-raithel.de. Den alteingessenen Hof bewirtschaftet die ganze Familie mit ihren sechs Kindern. Zum Hof gehört auch die eigene bio-zertifizierte Metzgerei. Sie verarbeitet die hofeigenen, sich im Freien bewegenden Schwäbisch-Hällischen Schweine¹ und die Weiderinder zu Fleisch- und W urstwaren. Je nach Jahreszeit werden auch Kaninchen, Geflügel, Lamm, Zicklein und Karpfen angeboten. Und natürlich baut man auch Getreide an (Roggen, Weizen, Dinkel) plus Kartoffeln und Gemüse der Saison. Verkauft werden die Fleisch-Produkte mittels des eigenen Hofladens; der nächste Verkaufstag (10-19 Uhr) ist auf der Webseite des Hofes ersichtlich, durchaus auch jederzeit nach telefonischer Absprache.                              ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Neudrossenfeld/Waldau (95512)
Bioland-Hof Rainer Popp, Tel: 09203-1836, ist die 5. Generation auf dem Hof; seit 2017 ist der Hof bio-zertifizert nach Bioland-Anforderungen. Das Hauptprodukt ist Bio-Milch von Kühen; hinzu kommen aber auch Kalbfleisch männlichen Kälbern und Rindfleisch von Jungbullen, das direkt vermarktet wird.

Neuenmarkt/Oberlangenroth (95339)
Bioland-Gut Oberlangenroth, Nr. 1, Tel: 09227-386, Mail: jurkat-gbr@gmx.de, www.gut-oberlangenroth.de. Seit über 400 Jahren im Besitz der Familie. Bewirtschaftet werden 114 ha, wovon Getreide (Emmer, Dinkel, Hafer, Triticale) und Erbsen auf 76 ha angebaut werden; gedüngt wird mit dem Mist der eigenen Fleckvieh-Kühe und evtl. Gülle eines Nachbarn. Grünland beansprucht 20 ha und ist Weide der Fleckvieh-Kühe mit ihren Kälbern, darin eingeschlossen auch die 4-ha-Weide der Fleckvieh-Färsen; der Wald mit 14 ha wird auch bewirtschaftet. Neben all diesen Aktivitäten nutzt man auch eine Streuobstwiese für Obstbrände und Liköre aus eigener Brennerei, aber auch für Fruchtaufstriche – das Obst und die Obsterzeugnisse bietet der eigene Hofladen, der auch Eiernudeln des Bio-Erzeugers Geflügelhof Schubert, Igensdorf, anbietet.

Pegnitz/Körbeldorf (91257)
Naturland-Hof Günter Braun, Laurentiusstr. 11, Tel: 09241-7995, Mail: naturlandhof-braun@web.de. Der Hof bietet eine große Vielfalt: Obst, Gemüse, Kräuter, Milch & Eier, Fleisch von Rindern (45 Milchkühe, 70 Mastrinder), Wurst, Aufstriche & Honig. Eine prämierte Besonderheit des Betriebs sind seine artenreichen Wiesen. Direktvermarktung ab Hof; Fleischverkauf nur an festen Terminen.

Plankenfels/Schrenkersberg (95595)
EU-Bio-Weiderindfleisch Norbert Böhmer, Nr. 1, Tel: 09204-740, Mail: info@weiderindfleisch-boehmer.de, https://weiderindfleisch-boehmer.de. Die Rinder der Simmentaler Rasse weiden in der warmen Jahreszeit – von März bis November – auf der Weide. In der kalten Jahreszeit leben sie im großen Laufstall mit immer frisch eingestreutem  Stroh und erhalten Heu und Silage von den eigenen Wiesen. Die Kälber bleiben bei ihren Müttern und trinken deren Milch. Schlachtreife Tiere werden geschlachtet, ihr Fleisch reift relativ lange bevor es in den eigenen Zerlegeräumen verarbeitet wird. Alle Wurstwaren stellt ein naher Metzger her. Alle Fleisch- und Wurstwaren werden nur als Direktvermarktung im eigenen Hofladen verkauft –  gelegentlich auch auf Märkten und Ausstellungen in der Umgebung.

Pretzfeld/Hagenbach (91632)
Naturland-Schäferei & Rinderhof Dorn, Nr. 31, Tel: 09194-796128, Mail: stefan.dorn71@gmx.de, www.schäferei-dorn.de. Einst eine alte Mühle, ist der Hof heute ein florierender Bauernhof mit den Schwerpunkten Schaf- und Rinderhaltung. Weitläufige Weideflächen stehen beiden Arten zur Verfügung. Neben dem Schafstall leben die 35 Simmentaler Rinder in Mutterkuhhaltung in einem Offenstall. Die Kälber trinken 10 Monate lang die Milch ihrer Mutter. Die Rinder- und Schafhaltung kombiniert man mit Landschaftspflege und gepachtetem Land – inzwischen werden 100 ha bewirtschaftet, wobei die Schafe vor allem Hanglagen, Streuobstwiesen und Solarparks beweiden. Schafe wie Rinder sind ganzjährig auf der Weide. Zusätzlich wird auch Futter erzeugt für zu kalte Tage: das Heu und die Silage sind Eigenproduktion. Vermarktet wird das Fleisch der Tiere vorwiegend über den Naturland-Verband, aber auch als Direktvermarktung ab Hof als Fleischpakete: Die Schlachttermine sind im Frühjahr (2) und im Herbst (2), Abholung nach Vereinbarung.

Priesendorf/Neuhausen (96170)
EU-Bio-Gemüsebau Robert Werner, Weißbergstr. 8, Tel: 09549/7567, www.priesendorfer-gemuesemanufaktur.de.  Der 2,4 ha große Betrieb liegt 15 km entfernt von Bamberg am Rand des Steigerwalds südlich des Maintals. Hoch verglast sind 3.000 qm, wovon 100 qm beheizt werden, da sie als Anzuchthaus dienen. Je nach Saison gibt es von Chilli bis Spinat alles, darunter auch Paprika, Auberginen, Melonen, Kürbisse, auch Kräuter und verschiedene Spezialitäten. Direktvermarktung ab Hof und auf dem Bamberger Bauernmarkt, ebenso im Hofladen in Schönbrunn-Grub, Teichstr. 8, nach Vereinbarung.

Reichenbach (96358)
EU-Bio-Daunahof, Familie Förtsch, Hauptstr. 52, Tel: 09268-6496, Mail: info@daumahof.de, http://www.daumahof.de. Der Hof am Ortsrand blickt auf eine gut 180 Jahre alte Geschichte zurück – ist aber ganz in der Gegenwart. Im Bauernhaus hat man 3 Ferienwohnungen liebevoll eingerichtet. Als Milchviehbetrieb im Vollerwerb gibt es neben den Kühen auch Kälber, aber auch 2 Pferde und 1 Pony. Außerdem leben auf dem Hof Enten, Hühner, Katzen, Hasen und ein Hund. Der Betrieb ist zugleich auch ein zertifizierter Erlebnis-Bauernhof.

Scheßlitz/Pausdorf (96110)
Bioland-Hof Steffanie & Christian Lück, Nr. 20, Tel: 0170-5544660, Mail: lucky.luck@mac.com, www.luckylück.de. Der Hof ist ein Nebenerwerbsbetrieb und bewirtschaftet 5 ha plus 1,5 ha Wald, hinzu kommen Streuobstwiesen. Die Schweine der seltenen Rasse Schwäbisch-Hällisches Landschwein¹ weiden im Freiland; ein großer Gemüsegarten und ein Kartoffelacker sowie Wiesen fürs Heu für die Pferde ergänzen das Produktionsprogramm. Als Produkte werden Fleisch und Wurst der Schweine direkt vermarktet, ebenso Kartoffeln, Apfelsaft, Äpfel, Birnen, Nüsse & Nussprodukte.            ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Schönbrunn/Grub (96185)
Bioland-Hof Johanna Burkard, Teichstr. 8, Tel: 09549-1579, Mail: info@biolandhof-burkard.de, www.biolandhof-burkard.de. Der 50 ha große Hof hält Rinder der Rasse Fränkisches Gelbvieh¹ in Mutterkuhhaltung, auch Hühner in Freilandhaltung – nicht nur der Eier wegen – und baut Kartoffeln an (mehlige Gunda, vorwiegend festkochende Marabell, festkochende Linda) sowie auch Getreide: Dinkel (Oberkulmer Rotkern), Roggen und Weizen. Weil man Streuobstwiesen mit Apfel- & Birnenbäumen besitzt, veredelt man die Früchte zu Saft. Aus dem gemahlenen Dinkelvollkorn entsteht mit Natursauerteig im eigenen Steinbackofen ein geschmackstarkes Bauernbrot; die Produkte werden vor allem direkt vermarktet. Mutter und Tochter bieten darüber hinaus auch Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene. denn der Betrieb ist ein zertifizierter Erlebnis-Bauernhof.            ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Permakultur-Gärtnerei Kathinka Neff, Gruber Hauptstr. 5, Tel: 09549-7466, Mail: kathinka.neff@outlook.de, www.inkas-garten.de. Permakultur versucht, die Natur ganzheitlich zu sehen als natürliches, nachhaltiges System und vereint Ökologie, Kreativität und Nutzen zum harmonischen Ganzen. Die Inhaberin ist auch Permakultur-Beraterin und bietet Permakulturführungen im Garten und – künftig – auf einem Gelände mit noch mehr Retentionsbecken zur Wasserrückhaltung. Als Nebenerwerbslandwirtin betreibt man auch ein wenig Agroforstwirtschaft. Und nicht zuletzt ist der Betrieb auch ein zertifizierter Erlebnis-Bauernhof.

Schwarzenbach am Wald/Löhmar (95131)
Bioland-Streuobsthof & Imkerei Thorsten Franz, Nr. 4, Tel: 0171-4922943, Mail: info@streuobsthof.com, www.streuobsthof.com. Weit gefächert ist das kleine Honigsortiment: Waldhonig, Frühlingshonig, Sommerhonig und Buchweizenhonig, die man per Direktvermarktung verkauft.

Stegaurach/Mutzershof (96135)
EU-Bio-Naturgarten Stegaurach, Tel: 0951-29719791, Mail: Martin@Naturgarten-Stegaurach.de, https://naturgarten-stegaurach.de. Produkte wie Hanföl, Hanfsamen, Hanfmehl, Hanf(m)ilch, Hanföl aus der nicht berauschenden Sorte Finola, auch Hanfprodukte für Hunde, sowie Quinoa werden produziert und angeboten. Außerdem bietet man auch eine Reittherapie an.

Steinbach am Wald/Hirschfeld (96361)
Bioland-Himmelreich-Hof, Nr. 5, Familie Baier, Tel: 09268-913771, Mail: naturkost@himmelreichhof.de, www.himmelreichhof.de. Dieser Bauernhof ist ein Direktvermarkter mit Hofladen und breitem Bio-Sortiment: Obst, Gemüse, Kräuter und Getreide aus eigenem Anbau. Zugleich ist der Hof auch ein zertifizierter Erlebnis-Bauernhof. Öffnungszeiten: Do & Fr 09-18, Sa 09-12 Uhr und nach Vereinbarung.

Steinwiesen/Nurn (96349)
EU-Bio-Hof Josef Haders Weiderind, Nr. 277, Tel: 09262-9634, Mail: kontakt@hader-nurn.de, www.hader-nurn.de. Angusrinder und deren Kreuzungen mit Fleckvieh und Fränkischem Gelbvieh¹ ergeben wohlschmeckendes Fleisch; nicht genug damit, steigert man die Fleischqualität durch Einkreuzungen mit dem hofeigenen Wagyu-Deckbullen. Mutterkuhhaltung und Aufzucht der Jungtiere verlangen Ackerbau und Grünland, wofür 60 ha zum Hof gehören für die Weiden und die Futterproduktion. Per Direktvermarktung besorgt man den Absatz, wobei es ratsam ist, sich rechtzeitig dafür anzumelden per Telefon für ein Rindfleisch-Mischpaket (10 kg Angus bzw. Angus-Kreuzung oder/und 5 kg Grillpaket vom Wagyu-Kreuzungsrind). Geschlachtet wird, wenn das Rind verplant ist; nach der Reifezeit und der Zerlegung werden die Kunden beliefert.                ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Thiersheim/Altdürrlas (95707)
Demeter-Legat-Hof, Nr. 1, Tel: 0151-42414971, Mail: info@legat-hof.de, www.legat-hof.de. Der Hof befindet sich aktuell in einer Aufbauphase; existent sind gegenwärtig die Imkerei und die Landwirtschaft, also Ackerbau mit Getreiden und Kartoffeln (Belana & Laura), die per Direktvermarktung zu haben sind. Das Streuobst wird zu Apfelsaft verarbeitet und das Grünland ermöglicht Heuproduktion. Inzwischen kam auch die Zweinutzungshaltung von 225 Legehennen im Hühnermobil (für die Eierproduktion) und Bruderhähnen (für die Hähnchenvermarktung als Suppenhuhn) hinzu. Ebenfalls neu auf dem Hof sind 6 Coburger Fuchsschafe¹.        ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Trabelsdorf (96170)
Bioland-Karpfenzucht Grimmer, Altes Kurhaus, Seeleite 1, Tel: 09549-1247, Mail: info@altes-kurhaus.de, www.altes-kurhaus.de. Es ist eine Kombination: einerseits Hotel mit Restaurant, andererseits ein Bio-Fischzuchtbetrieb – nicht weit von Bamberg entfernt, inmitten zwischen Wald und See. Neben dem Natur-Badeteich liegen die Fischteiche. Spezialität des Hotels sind deshalb Fischgerichte. Und natürlich kann man auch frischen Fisch kaufen für den eigenen Herd: Karpfen, Forelle, Saibling, sowohl lebend, als auch halbiert oder filetiert; Forelle und Saibling gibt es auch geräuchert.

Trebgast/Lindau (95367)
Bioland-Lindauer Hof Florian Schleicher, Nr. 12, Tel: 09203-298, Mail: lindauer-biohofladen@web.de, http://lindauer-biolandhof.de. Die landwirtschaftliche Produktion beschränkt sich auf Kartoffel- & Zwiebelanbau, Schweine- und Legehennenhaltung. Im Hofladen (geöffnet Fr 13-18, Sa 8-12 Uhr) sind neben den eigenen Produkten auch eine Vielfalt anderer aus bäuerlicher Landwirtschaft erzeugte Lebensmittel erhältlich: von Frischobst und -gemüsen über Milchprodukte aller Art bis zu Trockenprodukten, verschiedenen Getränken, Brot und Backwaren usw. Aber auch Frischfleisch: eigenes Bio-Geflügel & Bio-Schweinefleisch sowie Bio-Rindfleisch und allerlei Fisch – der Hofladen ist zugleich ein gut sortiertes Lebensmittelgeschäft.

Untersiemau/Birkach am Forst (96353)
Bioland-Hof Schulz GdbR, Thomas Schulz, Brunnenstr. 3, Tel: 09565-1489, Mail: biohof-schulz@t-online.de, www.bio-hof-schulz-milch-tankstelle.de. Den Hof – nun in 3. Generation bewirtschaftet und 165 ha groß (140 ha Ackerland, 25 ha Grünland –  produziert Dinkel, Hafer, Roggen und frische Bio-Kuhmilch – aktuell über 70 Kühe verschiedener Rassen. Hier geboren ist auch die Idee für einen Frisch-Biomilch-Vertrieb ohne Verpackung: Täglich frisch gemolkene Milch für diverse Milchtankstellen, die man sich selbst nach Bedarf abfüllt. Die penibel kontrollierte Milch wird in max. 30 Sekunden auf 75°C erhitzt, rasant abgekühlt auf unter 6°C und in einem speziellen, die niedrige Temperatur haltendem Milch-Mobil zu den Milchtankstellen geliefert, wo sie der Kunde sein Quantum abzapft: keine Homogenisierung, keine Verpackung, keine langen Vertriebswege. 2021 soll dieser Vertriebsweg aktuell werden für den Raum Coburg.

Weißenbrunn/Sorg (96369)
EU-Bio-Hof Tanja Wagner, Nr. 10, Tel: 09261-963942, Mail: tanja@bio-und-mehr.de, www.bio-und-mehr.de. Auf dem Hof leben Pinzgauer Rinder, Fleckvieh und Schwäbisch-Hallische Weideschweine¹ sowie ein paar Hühner mit Gockel. Direktvermarktung ab Hof mit Fleischpaketen vom Rind und Schwein, aber auch Eier, Hausmacher Würste und Kartoffeln nach vorheriger telefonischer Vereinbarung.                  ¹) Slow Food Arche des Geschmacks

Wiesenttal/Störnhof (91346)
Bioland-Hof Hellmut Ott, Nr. 22, Tel: 09196-367, Mail: helmut.ott@biohof.de, https://biohof.de. Die Getreide – Gerste, Weizen, Roggen, Hafer und Dinkel – werden jährlich angebaut, auf den Wiesen weiden Deutsch-Angus-Rinder und mit ihnen ihre Kälber (Mutterkuhhaltung), die auch die Milch ihrer Mütter trinken. Im Winter leben sie im Laufstall auf Stroheinstreu. Die Absetzer – so heißen die älteren Kälber – werden geschlachtet; ihr zartes, marmoriertes Fleisch ist begehrt. Mittels Direktvermarktung wird es verkauft – es ist ein sehr begehrtes Fleisch.

Zapfendorf/Kirchschletten (96199)
Bioland-Abtei Maria Frieden, Nr. 30, Tel: 09547-92230, Mail: abtei@abtei-maria-frieden.de. Man bietet allerhand Verschiedenes: Getreide, Fleisch, Kartoffeln, Gemüse, Eier, Säfte. Der Klosterladen ist wochentags geöffnet: Mo-Fr 8-11:30, 14:30-17, Sa 8:30-11:30 Uhr.

©   Hans-Werner Bunz                                              Foto: Fleckvieh, weidend © Biohof Peter

 

Veröffentlicht von hwbunz

Als professioneller Texter sind meine Themen: 1. Die Mitwelt, das sind wir Menschen in der damit verbundenen Naturvielfalt. Dazu gehören unsere Verhaltensweisen und unsere Aktivitäten zum Schaden wie zum Nutzen der Ökosysteme und ihrer Vielfalt. Dieses Spektrum umfasst Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. 2. Regionale Ess- und Lebensmittelkultur. Methoden der Lebensmittelerzeugung und der Lebensmittelnutzung. Die ethischen Grundlagen. Genuss und Lebensfreude. 3. Zivilisiertheit, also Bildung, Benehmen und Bewusstheit für Kulturerbe; Sinn für gutes Deutsch, Toleranz und sachliche Diskussionskultur. 4. Verantwortung übernehmen: die Mitwelt - wir Menschen sind ein Teil davon - schützen durch Achtsamkeit. Was letztlich heißt, sich selbst zurücknehmen.

Ein Kommentar zu “Jetzt 80 Bio-Bauernhöfe & Bio-Handwerksbetriebe in Oberfranken

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