Frankens kulinarisches Erbe

Es war der Franke Karl der Große (Carolus Magnus, Charlemagne), König des fränkischen Reiches, als erster seit der Antike ab Ende des Jahres 800 auch Kaiser, dessen Herrschaft dem Frankenreich die größte Ausdehnung und Machtentfaltung bescherte. Er eroberte das Langobardenreich in Italien (774), christianisierte in einem blutigen und immer wieder unterbrochenen langen Krieg die Sachsen (772„Frankens kulinarisches Erbe“ weiterlesen

BESH und ihre Bauern- & Bürgerprojekte

Wolpertshausen: Sie waren alle da, die Bauern, die Schweine mästen und züchten, wie auch jene, die Rinder halten: als Mitglieder der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) feierten sie Lichtmess, Tag 2 im Februar. Einst der Tag fürs Auszahlen des Jahreslohns an Mägde und Knechte, zugleich Ende der Dienstpflicht oder/und Neubeginn. Heuer feierte man es zum„BESH und ihre Bauern- & Bürgerprojekte“ weiterlesen

Die Vielfalt-Retter

Es war im Jahr 2013: Bei einer Vorbesprechung zur in Würzburg geplanten Veranstaltung „Alter gemischter Satz“ – ein Wein aus vielerlei historischen und klassischen Rebsorten, typisch für Weinfranken auch heute noch – erzählte der Weinautor Kai Wagner dem Leiter von Slow Food Mainfranken_Hohenlohe, Gerd Sych, von einem relativ großen Weinberg mit „Altem gemischten Satz“. Brachliegend„Die Vielfalt-Retter“ weiterlesen

Eine Chance für die Frankenziege?

Traditionsreiche, köstlich schmeckende Lebensmittel, Pflanzen und Tiere vor dem Vergessen zu bewahren und zugleich zu fördern ist Sinn der Slow Food Arche des Geschmacks. So war es auch gedacht für die Frankenziege; 2014 hatte ich zusammen mit Burkhard von Kannen, ebenfalls Slow Food Mitglied und Experte für diese Rasse, einen entsprechenden Antrag ausgearbeitet und der„Eine Chance für die Frankenziege?“ weiterlesen

Alter Fränkischer Satz: schon Goethe liebte ihn!

Johann Wolfgang von Goethe war nicht nur ein großer Dichter, sondern auch ein Feinschmecker. Und der Frankenwein hatte es ihm angetan, wie Dokumente bezeugen. Genauer gesagt: es war wohl der fränkische „Frentsch“. Frentsch ist gewissermaßen fränkisch für Französisch. Denn seinerzeit produzierten die fränkischen Winzer zwei Weine: den vinum hunicum (Huntsch) und den vinum francium (Frentsch).„Alter Fränkischer Satz: schon Goethe liebte ihn!“ weiterlesen

Lokale Produkte verbinden

Es ist eine ganz praktische Slow Food Erfahrung: Die Verteidigung einer lokalen Spezialität stärkt die Gemeinschaft. Es ist mehr als offensichtlich: Die Vielfalt der Sorten und Arten wird täglich weniger. Manches trägt dazu bei – vor allem aber der Mensch. Er ist der Hauptverantwortliche für das 6. Sterben der Arten, der Fische, Kleintiere, Korallen und„Lokale Produkte verbinden“ weiterlesen