Tödlicher Wahn: Grenzenloses Wachstum

Wachstum, Wachstum, Wachstum – das heilige Mantra unserer weltweiten Wirtschaftskultur. Fast zwangsläufig getrieben durch die permanent wachsende Weltbevölkerung: Gab es um 1800 rund 1 Milliarde Menschen auf unserem Globus, waren es hundert Jahre später (1900) nur 650 Millionen mehr, also 1,65 Milliarden. Doch schon 50 Jahre danach, 1950 also, lebten fast eine weitere Milliarde Menschen„Tödlicher Wahn: Grenzenloses Wachstum“ weiterlesen

CO 2 – Kapitel 3: Das Drama unseres Globus

Die planetarischen Grenzen unseres Globus sind in vielen Bereichen überschritten. Heuer – 2019 – war der so genannte Overshoot-Day der 29. Juli. Bis zu diesem Tag verbrauchte die Menschheit rechnerisch die gesamte Menge natürlicher Ressourcen, die ihr an Biokapazität in diesem Jahr zustehen. Deutschland freilich war dramatisch verschwenderischer: unseren Ressourcen-Anteil hatten wir schon am 3. Mai¹ verbraucht.„CO 2 – Kapitel 3: Das Drama unseres Globus“ weiterlesen

CO 2 – Kapitel 2: Begründete Zuversicht

„Täglich und oft unbemerkt findet weltweit die Boden-Verschlechterung statt als Versiegelung, Wind- und Wasser-Erosion, Verdichtung und Verschlämmung … zunehmend und sehr rasant durch den Verlust an organischer Substanz und die Verringerung der biologischen Vielfalt im und auf den Böden.“¹  Die FAO, die Ernährungs- und Landwirtschafts-Organisation der Vereinten Nationen, schätzt den Humusgehalt fast aller Acker- und„CO 2 – Kapitel 2: Begründete Zuversicht“ weiterlesen

Ich: Hans-Werner Bunz

Möglicherweise gibt es mehr als nur den einen, der mich fragte, warum es nichts über den Autor dieses Blogs gäbe? Doch es gibt etwas: Das Foto hier oben drüber, das ist er. Und sieht man genauer hin, entdeckt man gewisse Züge und einen offensichtlichen Vorgang, der doch einiges verrät über mich. Mehr braucht es eigentlich„Ich: Hans-Werner Bunz“ weiterlesen

Das 6. Artensterben

Noch 60 Ernten. Ist dann Schluss? Teil 2 Schon heute sterben viele Arten – und die meisten davon durch den Menschen, vor allem durch jene der industrialisierten Welt. Ich gehöre auch zu dieser Welt und damit auch zu diesen Zerstörern. Allerdings bin ich kein Haupttäter, aber ein Täter: Ich esse und trinke ökologisch erzeugte Lebensmittel,„Das 6. Artensterben“ weiterlesen

Noch 60 Ernten. Ist dann Schluss?

„Noch 60 Ernten, dann ist Schluss!“ Maria Helena Sameda, Expertin für Ressourcenschutz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schockte mit diesem Satz die Öffentlichkeit im Frühherbst 2015 . Wenn nicht innegehalten werde mit der Verschlechterung der Böden (Degradation), die weltweit nicht nur sehr fortgeschritten sei, sondern auch rasant weiter wachse, dann gäbe es„Noch 60 Ernten. Ist dann Schluss?“ weiterlesen

Trump – der Mann von vorgestern

Die USA sind nach wie vor der Weltmeister der Klimaschädigung. Jeder US-Amerikaner „bläst“ 16,9 Tonnen CO2 pro Jahr (2015) in die Atmosphäre und sorgt massiv für ihre Kohlendioxyd-Anreicherung, die wohl dominante Ursache für die Klimaerwärmung. Die Chinesen übertreffen die USA in Summe zwar ums Doppelte, aber jeder Chinese verursacht weniger als die Hälfte eines US-Amerikaners,„Trump – der Mann von vorgestern“ weiterlesen

Lokale Produkte verbinden

Es ist eine ganz praktische Slow Food Erfahrung: Die Verteidigung einer lokalen Spezialität stärkt die Gemeinschaft. Es ist mehr als offensichtlich: Die Vielfalt der Sorten und Arten wird täglich weniger. Manches trägt dazu bei – vor allem aber der Mensch. Er ist der Hauptverantwortliche für das 6. Sterben der Arten, der Fische, Kleintiere, Korallen und„Lokale Produkte verbinden“ weiterlesen

Warum Vielfalt unerlässlich ist

Die Natur erschafft Vielfalt ganz allein. Und sichert damit das Überleben der Arten. Sie erschafft Alternativen. Und die Arten oder Unterarten, die sich am besten den lokalen Gegebenheiten anpassen, überleben und vermehren sich an diesem Ort, in dieser Landschaft. Anpassung ist das Prinzip der Natur, wer das nicht kann, hat an diesem Orte nichts verloren„Warum Vielfalt unerlässlich ist“ weiterlesen