Gastronomen wagt mehr: Echt Regionales ist Zukunft!

DIE fränkische Küche gibt es nicht!„Hier wird fränkisch gekocht“ sollte man nicht vertrauen. Leider. Denn allzu oft missbraucht der Koch diese Aussage – entweder, weil er meint, Fränkisch heiße deftig und viel auf dem Teller, oder, weil er einfach nichts über Franken weiß und dann vom Schwein die flache Schulter, das Schäuferla (mittelfränkisch), mit Klößen„Gastronomen wagt mehr: Echt Regionales ist Zukunft!“ weiterlesen

Besser essen tut gut – auch unserem Planeten

Was Sie essen und trinken beeinflusst nur Sie und ihren Körper? Das ist zu kurz gedacht: Alles, was Sie essen beeinflusst auch unseren Planeten – mit allem, was drauf, drin und darüber (Atmosphäre) ist. Zum Guten oder zum Schlechten: je nachdem, was Sie essen. Sie lachen? Nein, es ist kein Witz. Das, was Sie essen,„Besser essen tut gut – auch unserem Planeten“ weiterlesen

Alter Fränkischer Satz: schon Goethe liebte ihn!

Johann Wolfgang von Goethe war nicht nur ein großer Dichter, sondern auch ein Feinschmecker. Und der Frankenwein hatte es ihm angetan, wie Dokumente bezeugen. Genauer gesagt: es war wohl der fränkische „Frentsch“. Frentsch ist gewissermaßen fränkisch für Französisch. Denn seinerzeit produzierten die fränkischen Winzer zwei Weine: den vinum hunicum (Huntsch) und den vinum francium (Frentsch).„Alter Fränkischer Satz: schon Goethe liebte ihn!“ weiterlesen

Sommerzeit – Zeit für gute Marmeladen

Neudeutsch müsste es eigentlich heißen: Sommerzeit – Zeit für gute Brotaufstriche aus Früchten. Ich bleibe bei Marmelade. So kenne ich diese köstlichen, mit nicht zuwenig Zucker gekochten Früchte, abgefüllt in einem Glas, seit meiner Jugend. Namensgeber für Marmelade ist laut Wikipedia das portugisische Wort marmelo = Quitte. Dass heutzutage nach EU-Vorschrift nur mit Zucker eingekochte„Sommerzeit – Zeit für gute Marmeladen“ weiterlesen

Geschmacklos lebt sich’s schlechter

Geschmack ist wohl das am meisten missbrauchte Wort. Jeder verwendet’s: Das ist mein Geschmack! Und so wird’s zum Totschlag-Argument. Weil jeder etwas schmecken kann, meint jeder, Geschmack zu haben. Auch wenn’s gar nicht um’s Schmecken geht. Denn das Wort lässt sich trefflich überall einsetzen: beim Verhalten, beim sich Kleiden, beim Beurteilen beispielsweise. Der schlechte Geschmack„Geschmacklos lebt sich’s schlechter“ weiterlesen

Streetfood – die Imbisslust am Straßenrand

Das Essen auf der Straße ist keine Erfindung der Neuzeit und des beschleunigten Lebens. Garküchen waren in den mittelalterlichen Städten für viele die einzige Möglichkeit, warmes Essen – und wenn es nur ein Getreidebrei war – sich leisten zu können. Garküchen sind auch heute in vielen Regionen der Welt eine Alltäglichkeit – nicht nur von„Streetfood – die Imbisslust am Straßenrand“ weiterlesen

Was ist ein gutes Lebensmittel?

Nur drei Wörter braucht Slow Food, um ein gutes Lebensmittel zu beschreiben: gut, sauber, fair. Doch was heißt gut?, was sauber?, was fair? Dazu sind mehr Wörter nötig. Bei gut genügen relativ wenige, ebenso bei fair. Sauber hingegen muss präziser definiert werden und erfordert deshalb viele Wörter. Gut ist das, was schmeckt. Geschmack als sinnliche„Was ist ein gutes Lebensmittel?“ weiterlesen