Gastronomen wagt mehr: Echt Regionales ist Zukunft!

DIE fränkische Küche gibt es nicht!„Hier wird fränkisch gekocht“ sollte man nicht vertrauen. Leider. Denn allzu oft missbraucht der Koch diese Aussage – entweder, weil er meint, Fränkisch heiße deftig und viel auf dem Teller, oder, weil er einfach nichts über Franken weiß und dann vom Schwein die flache Schulter, das Schäuferla (mittelfränkisch), mit Klößen„Gastronomen wagt mehr: Echt Regionales ist Zukunft!“ weiterlesen

Frankens kulinarisches Erbe

Es war der Franke Karl der Große (Carolus Magnus, Charlemagne), König des fränkischen Reiches, als erster seit der Antike ab Ende des Jahres 800 auch Kaiser, dessen Herrschaft dem Frankenreich die größte Ausdehnung und Machtentfaltung bescherte. Er eroberte das Langobardenreich in Italien (774), christianisierte in einem blutigen und immer wieder unterbrochenen langen Krieg die Sachsen (772„Frankens kulinarisches Erbe“ weiterlesen

Streuobstparadies Franken

Frankenland – Obstland: Hotspots sind Ober- und Unterfranken, aber auch Hohenlohe, das, obwohl württembergisch, urfränkisch ist. In Unterfranken finden sich neben Weinbeeren (52 Sorten)¹ auch vielfältige Hochstamm-Streuobst-Habitate; einer der Schwerpunkte des fränkischen Streuobstanbaus² ist der Landkreis Würzburg. Stattliche Streuobstfelder bieten auch die Rhön, der Steigerwald und die Mainwiesen des bayerischen Untermains. Baumobst produzieren zudem eine„Streuobstparadies Franken“ weiterlesen

Regionale Esskultur und Identität

Es war nur logisch: Der Mensch – Sammler und Jäger –  ernährte sich Jahrhunderttausende Jahre vorwiegend von Pflanzen, Früchten und Tieren seiner jeweiligen Umgebung. Die Vielfalt war groß – riesengroß im Verhältnis zu heute: mehrere Tausend Arten – so die Wissenschaft – standen ihnen zur Verfügung. Vor zehn- bis zwölftausend Jahren Zeit begann der Mensch„Regionale Esskultur und Identität“ weiterlesen