Bitte mehr Mutterboden!

Neben Luft und Wasser sind Böden, insbesondere Mutterboden, die Lebensgrundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen.  Weltweit buchstäblich verloren haben wir diesen Mutterboden zu einem Drittel: Er ist unfruchtbar geworden, verödet.¹ Viele Jahrzehnte, vielleicht sogar Jahrhunderte, bräuchte es, ihn erneut fruchtbar zu machen. Lebensgrundlage Boden Es ist der Oberboden, der die Arbeit macht: Er filtert –„Bitte mehr Mutterboden!“ weiterlesen

Ich: Hans-Werner Bunz

Möglicherweise gibt es mehr als nur den einen, der mich fragte, warum es nichts über den Autor dieses Blogs gäbe? Doch es gibt etwas: Das Foto hier oben drüber, das ist er. Und sieht man genauer hin, entdeckt man gewisse Züge und einen offensichtlichen Vorgang, der doch einiges verrät über mich. Mehr braucht es eigentlich„Ich: Hans-Werner Bunz“ weiterlesen

Regionale Esskultur und Identität

Es war nur logisch: Der Mensch – Sammler und Jäger –  ernährte sich Jahrhunderttausende Jahre vorwiegend von Pflanzen, Früchten und Tieren seiner jeweiligen Umgebung. Die Vielfalt war groß – riesengroß im Verhältnis zu heute: mehrere Tausend Arten – so die Wissenschaft – standen ihnen zur Verfügung. Vor zehn- bis zwölftausend Jahren Zeit begann der Mensch„Regionale Esskultur und Identität“ weiterlesen

Noch 60 Ernten. Ist dann Schluss?

„Noch 60 Ernten, dann ist Schluss!“ Maria Helena Sameda, Expertin für Ressourcenschutz der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schockte mit diesem Satz die Öffentlichkeit im Frühherbst 2015 . Wenn nicht innegehalten werde mit der Verschlechterung der Böden (Degradation), die weltweit nicht nur sehr fortgeschritten sei, sondern auch rasant weiter wachse, dann gäbe es„Noch 60 Ernten. Ist dann Schluss?“ weiterlesen

Trump – der Mann von vorgestern

Die USA sind nach wie vor der Weltmeister der Klimaschädigung. Jeder US-Amerikaner „bläst“ 16,9 Tonnen CO2 pro Jahr (2015) in die Atmosphäre und sorgt massiv für ihre Kohlendioxyd-Anreicherung, die wohl dominante Ursache für die Klimaerwärmung. Die Chinesen übertreffen die USA in Summe zwar ums Doppelte, aber jeder Chinese verursacht weniger als die Hälfte eines US-Amerikaners,„Trump – der Mann von vorgestern“ weiterlesen

Was ist ein gutes Lebensmittel?

Nur drei Wörter braucht Slow Food, um ein gutes Lebensmittel zu beschreiben: gut, sauber, fair. Doch was heißt gut?, was sauber?, was fair? Dazu sind mehr Wörter nötig. Bei gut genügen relativ wenige, ebenso bei fair. Sauber hingegen muss präziser definiert werden und erfordert deshalb viele Wörter. Gut ist das, was schmeckt. Geschmack als sinnliche„Was ist ein gutes Lebensmittel?“ weiterlesen

Lokale Produkte verbinden

Es ist eine ganz praktische Slow Food Erfahrung: Die Verteidigung einer lokalen Spezialität stärkt die Gemeinschaft. Es ist mehr als offensichtlich: Die Vielfalt der Sorten und Arten wird täglich weniger. Manches trägt dazu bei – vor allem aber der Mensch. Er ist der Hauptverantwortliche für das 6. Sterben der Arten, der Fische, Kleintiere, Korallen und„Lokale Produkte verbinden“ weiterlesen

Bäuerliche Landwirtschaft heute

Wenn wir – vor allem wir Städter und die Siedlungsbewohner am Dorfrand ohne Kontakt zu den Eingesessenen – reden von Bauern, dann haben wir ein festes Bild vor Augen: Ein gemütlicher Bauernhof, je nach Region im traditionellen Stil der Landschaft: auf Etiketten in Süddeutes meist als oberbayrisch, Norddeutsches mit Krüppelwalmdach und Ständerfachwerk. Dieses Bauernhofbild erfüllt„Bäuerliche Landwirtschaft heute“ weiterlesen