Gastronomen wagt mehr: Echt Regionales ist Zukunft!

DIE fränkische Küche gibt es nicht!„Hier wird fränkisch gekocht“ sollte man nicht vertrauen. Leider. Denn allzu oft missbraucht der Koch diese Aussage – entweder, weil er meint, Fränkisch heiße deftig und viel auf dem Teller, oder, weil er einfach nichts über Franken weiß und dann vom Schwein die flache Schulter, das Schäuferla (mittelfränkisch), mit Klößen„Gastronomen wagt mehr: Echt Regionales ist Zukunft!“ weiterlesen

Die Vielfalt-Retter

Es war im Jahr 2013: Bei einer Vorbesprechung zur in Würzburg geplanten Veranstaltung „Alter gemischter Satz“ – ein Wein aus vielerlei historischen und klassischen Rebsorten, typisch für Weinfranken auch heute noch – erzählte der Weinautor Kai Wagner dem Leiter von Slow Food Mainfranken_Hohenlohe, Gerd Sych, von einem relativ großen Weinberg mit „Altem gemischten Satz“. Brachliegend„Die Vielfalt-Retter“ weiterlesen

Städter fördern Bauern: SoLaWi

SoLaWi bedeutet Solidarische Landwirtschaft. Im Prinzip das Gleiche, wenngleich im größeren Maßstab, ist auch die Genussgemeinschaft Städter und Bauern, maßgeblich initiiert von Münchner Slow Food Mitgliedern. Um was geht es? Im Grunde um Viererlei: 1. Ausschalten der weltweit agierenden Handelsorganisationen, 2. Fördern einer nachhaltig – also natur- und klimaschonend – arbeitenden, bäuerlichen Landwirtschaft, 3.Nicht ein„Städter fördern Bauern: SoLaWi“ weiterlesen

Ich: Hans-Werner Bunz

Möglicherweise gibt es mehr als nur den einen, der mich fragte, warum es nichts über den Autor dieses Blogs gäbe? Doch es gibt etwas: Das Foto hier oben drüber, das ist er. Und sieht man genauer hin, entdeckt man gewisse Züge und einen offensichtlichen Vorgang, der doch einiges verrät über mich. Mehr braucht es eigentlich„Ich: Hans-Werner Bunz“ weiterlesen

Regionale Esskultur und Identität

Es war nur logisch: Der Mensch – Sammler und Jäger –  ernährte sich Jahrhunderttausende Jahre vorwiegend von Pflanzen, Früchten und Tieren seiner jeweiligen Umgebung. Die Vielfalt war groß – riesengroß im Verhältnis zu heute: mehrere Tausend Arten – so die Wissenschaft – standen ihnen zur Verfügung. Vor zehn- bis zwölftausend Jahren Zeit begann der Mensch„Regionale Esskultur und Identität“ weiterlesen

Das 6. Artensterben

Noch 60 Ernten. Ist dann Schluss? Teil 2 Schon heute sterben viele Arten – und die meisten davon durch den Menschen, vor allem durch jene der industrialisierten Welt. Ich gehöre auch zu dieser Welt und damit auch zu diesen Zerstörern. Allerdings bin ich kein Haupttäter, aber ein Täter: Ich esse und trinke ökologisch erzeugte Lebensmittel,„Das 6. Artensterben“ weiterlesen

Was ist ein gutes Lebensmittel?

Nur drei Wörter braucht Slow Food, um ein gutes Lebensmittel zu beschreiben: gut, sauber, fair. Doch was heißt gut?, was sauber?, was fair? Dazu sind mehr Wörter nötig. Bei gut genügen relativ wenige, ebenso bei fair. Sauber hingegen muss präziser definiert werden und erfordert deshalb viele Wörter. Gut ist das, was schmeckt. Geschmack als sinnliche„Was ist ein gutes Lebensmittel?“ weiterlesen

Lokale Produkte verbinden

Es ist eine ganz praktische Slow Food Erfahrung: Die Verteidigung einer lokalen Spezialität stärkt die Gemeinschaft. Es ist mehr als offensichtlich: Die Vielfalt der Sorten und Arten wird täglich weniger. Manches trägt dazu bei – vor allem aber der Mensch. Er ist der Hauptverantwortliche für das 6. Sterben der Arten, der Fische, Kleintiere, Korallen und„Lokale Produkte verbinden“ weiterlesen

Warum Vielfalt unerlässlich ist

Die Natur erschafft Vielfalt ganz allein. Und sichert damit das Überleben der Arten. Sie erschafft Alternativen. Und die Arten oder Unterarten, die sich am besten den lokalen Gegebenheiten anpassen, überleben und vermehren sich an diesem Ort, in dieser Landschaft. Anpassung ist das Prinzip der Natur, wer das nicht kann, hat an diesem Orte nichts verloren„Warum Vielfalt unerlässlich ist“ weiterlesen

Verändert das Netz die Esskultur?

Die Food-Fotografen der 80er und 90er Jahre des letzten Jahrhunderts wirkten stilbildend für die Präsentation auf dem Teller der Gastronomen. Gilt das auch für die Amateure der sozialen Netzwerke? Das Alles und Jedes fotografieren mit dem Handy ist schon länger nicht mehr zu übersehen. Dass die Leute nun auch ihr Essen fotografieren, Teller für Teller,„Verändert das Netz die Esskultur?“ weiterlesen